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Lokales

Ein Leben im Wohncontainer

Syrische Flüchtlinge berichten über ihren Alltag in Aulendorf und ihre Zukunftsträume
Sie wohnen zur Zeit in der Wohncontaineranlage (von links): Abdul Basets, Mahmoud Alis und Hussam Mudhis Zukunft ist ungewiss, aber die jungen Syrer haben Pläne. Automechaniker werden und in eine eigene Wohnung ziehen zum Beispiel.
Sie wohnen zur Zeit in der Wohncontaineranlage (von links): Abdul Basets, Mahmoud Alis und Hussam Mudhis Zukunft ist ungewiss, aber die jungen Syrer haben Pläne. Automechaniker werden und in eine eigene Wohnung ziehen zum Beispiel.
Paulina Stumm

Aulendorf sz Gut zwei Monate ist es nun her, dass der lange leer stehende Wohncontainer im Aulendorfer Spitalweg bezogen wurde. 34 syrische Bürgerkriegsflüchtlinge hat die Stadt dort untergebracht. Einige der jungen Männer wohnten zuvor im ehemaligen Alten- und Pflegeheim. Die „Schwäbische Zeitung“ hat sie besucht, um zu erfahren, wie sie in der neuen Unterkunft zurecht kommen.

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Kommentare (3)
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@2
"Ich frage mich warum zum Großteil nur junge Männer flüchten."

Bei der wahrnehmbaren Häufung kann es nur so zu erklären sein, dass diese Gruppe Schutzsuchender durch Krieg und Armut in besonderem Maße bedroht und gefährdet wird. mehr

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Ich frage mich warum zum Großteil nur junge Männer flüchten.Lassen die Frau und Kind im Bürgerkrieg zurück? Würden sie wirklich vor Krieg flüchten wären sie bescheidener.Aber die sozialen Medien haben eben ein goldenes Land vorgegaukelt.Auch in einem Land wie Deutschland heißt es :"Ohne Fleiß,kein Preis" ! mehr

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„Niemand gefällt das hier“

Der Bericht offenbart dementsprechend von Anfang bis Ende Enttäuschung und Unzufriedenheit mit der Wohn-, Arbeits- und Ausbildungssituation. Gemessen an den Lebensbedingungen der meisten Bürger ist dies durchaus verständlich.

Die Ursachen sind aber vermutlich nicht in schlechter Behandlung durch den Gastgeber, sondern eher in einer möglicherweise unrealistischen Erwartungshaltung zu suchen. Manche Dinge brauchen Zeit,

Die unbestrittene Attraktivität Deutschlands als Zufluchtsort beschränkt sich zwangsläufig zunächst auf eine durchaus respektable Versorgung in einem freien, friedlichen Land. Alles andere, angefangen beim Erwerb der deutschen Sprache als Voraussetzung für alles weitere, braucht Zeit und echte Leistungsbereitschaft.

Vergleichsmaßstab können nicht die Lebensbedingungen der arbeitenden Bevölkerung sein.Wer nicht nur über Deutschland sondern auch über die Versorgung von Schutzsuchenden in bestimmten außereuropäischen und auch anderen europäischen Ländern informiert ist sollte verstehen, dass die Sogwirkung in dieses Land kein Zufall, sondern Folge solcher Vergleiche ist.

Man muss für die Gewährung eines Grundrechts nicht dankbar sein, aber bei aller Unzufriedenheit auch mal ein kleines Signal der Anerkennung übrig zu haben würde der Integration gewiss nicht schaden.

Es gibt bestimmt auch viele hart arbeitende Menschen, die mit ihrer materiellen Situation auch nicht immer rundum zufrieden sind, die aber das Angebot dieses Grundrechts auf Asyl mit ermöglichen. Vielen Ressentiments kann man entgegen wirken.

Kosten tut das nichts.

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