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Laichingen
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Ein Krippe erwacht in Laichingen zum Leben

27 Kinder machen bei einem schönen und besinnlichen Krippenspiel in der katholischen Kirche Maria Königin mit
„Eine Krippe erwacht zum Leben“ lautete das Krippenspiel bei der katholischen Kirchengemeinde Laichingen, das 27 Kinder unter der Regie von Margit Röcker aufführten.
„Eine Krippe erwacht zum Leben“ lautete das Krippenspiel bei der katholischen Kirchengemeinde Laichingen, das 27 Kinder unter der Regie von Margit Röcker aufführten.
Hansjörg Steidle

Laichingen sz Wie lange es ein Krippenspiel bei der katholischen Kirchengemeinde in Laichingen gibt, das weiß niemand mehr so recht. Wohl von Anfang an, als die Kirchengemeinde gegründet wurde. Auf jeden Fall ist Margit Röcker seht mehr als 20 Jahren die Ansprechpartnerin in Sachen Krippenspiel und studiert mit viele Liebe und Hingabe alle Jahre wieder eine Weihnachtserzählung zur Geburt von Jesus Christus mit den Kindern der Kirchengemeinde ein, die diese dann mit viel Eifer und Begeisterung an Heiligabend vortragen.

So war es auch wieder am Sonntagabend an Heiligabend, als 27 Jungen und Mädchen die Weihnachtsgeschichte erzählten und das freudige Ereignis von der Geburt Jesu Christi in der voll besetzten katholischen Kirche Maria Königin darstellten. Sie hatten mit Margit Röcker und Erika Gebauer das Krippenspiel gut eingeübt und dafür fleißig geprobt. Am Nachmittag des Heiligen Abends feierte dann die muntere und gut gelaunte Kinderschar mit den vielen Gottesdienstbesuchern das Kommen des Erlösers, bevor dann zuhause die große Weihnachtsbescherung anstand.

Mit dem Titel „Eine Krippe erwacht zum Leben“ war die Krippenfeier überschrieben, bei der Florian Gebauer, Mia Napoleone und Eva Rölke die drei großen Sprechrollen inne hatten. Sie erzählten den Gästen, wie es vor gut 2000 Jahren war, als Kaiser Augustus in Rom an der Macht war und Jesus und Maria sich auf den langen und beschwerlichen Weg nach Bethlehem waren und dort nur einen Stall zum Übernachten fanden, weil alle Herbergen belegt waren. Dort in einer Krippe in dem Stall wurde dann der Gottesssohn geboren, sehr zur Freude der Hirten wie der jungen Schauspieler des Krippenspiels.

In dem von Margit Röcker anhand von Vorlagen verfassten Weihnachtsstücke treffen sich drei Kinder vor der Kirche: Während der Junge lieber in einen Spielzeugladen gehen möchte, um dort eine Eisen- und Rennbahn und andere Spielsachen anzusehen, möchten die Mädchen lieben die Krippe in der Kirche mit ihren schönen Holzfiguren begutachten und bewundern. Sie machen sich Gedanken über den wahren Sinn von Weihnachten und tauschen sich aus. Sie können schließlich den Buben überreden, dass er mit ihnen geht. Und da passiert es: Da werden die Krippenfiguren plötzlich lebendig und treten in Aktion. Sie tragen die Geschichte von der Geburt Jesu Christi vor. Im Mittelpunkt des Krippenspiels standen natürlich Maria und Josef, dargestellt von Maike Honikel und Immanuel Gebauer, und das Jesuskind. Doch auch viele Hirten und Engel sowie die Weisen aus dem Morgenland traten in Aktion.

Nicht mehr wegzudenken vom Krippenspiel der katholischen Kirchengemeinde Laichingen sind Jannik und Yvonne Stumpp, die seit rund 15 Jahren den musikalischen Akzent bei der Feier setzen. Auch in diesem Jahr trugen sie auf dem Keyboard und auf der Querflöte festliche Weisen vor und begleiteten die Gottesdienstbesucher bei zahlreichen Weihnachtsliedern. „Für sie ist Weihnachten, wenn sie bei der Krippenfeier musizieren“, weiß Margit Röcker, der es nach wie vor sehr viel Freude macht, mit den Kindern der Kirchengemeinde ein Weihnachtsspiel einstudieren und vortragen zu dürfen. „Das ist für mich ein Stück von Weihnachten“, betont sie. Vorgeformte Texte passt sie an und schreibt sie so um, dass sie zu ihren jungen Darstellern passen. Seit Jahren habe sie einen festen Stamm an jungen Schauspielern, und das sei schön, sagt sie.

Zahlreiche Weihnachtslieder sangen die Kinder und die Gottesdienstbesucher bei der Feierstunde in Maria Königin, so die Lieder „Alle Jahre wieder“, „Süßer die Glocken nie klingen“, „Ihr Kinderlein kommet“, „O du fröhliche“, „Kommet ihr Hirten“ oder den Klassiker unter den Weihnachtslieder „Stille Nacht, heilige Nacht“.

Margit Röcker wünschte im Anschluss an das gelungene und schöne Weihnachtsspiel der Kinder allen Gottesdienstbesuchern schöne und besinnliche Weihnachten und meinte: „Nehmen wir uns Zeit, wenn wir eine Krippe anschauen. Entdecken wir den wahren Inhalt der Weihnachtsgeschichte immer wieder neu.“

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