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Ein Hauch von Russland in Laichingen

„Stunde der Kammermusik“ am Sonntag in Gymnasium-Aula

Natalia Anchutina mit ihrem Klavierpartner Lothar Freund.
Natalia Anchutina mit ihrem Klavierpartner Lothar Freund.
Hausen

Laichingen sz Natalia Anchutina gilt als beste Domra-Spielerin Russlands und wird mit ihrem Klavierpartner Lothar Freund in der nächsten „Stunde der Kammermusik“ konzertieren. Diese findet am Sonntag, 19. November, um 11 Uhr statt.

Die Domra, Vorläuferin der Balaleika, ist eine Langhalslaute mit drei Saiten und zählt in Russland zu den klassischen Konzertinstrumenten. Auf diesem Instrument gewann Natalia Anchutina beim wichtigsten russischen Wettbewerb „Grand Prix“ den ersten Preis – in einem Wettbewerb, der in seiner Qualität dem hiesigen ARD-Wettbewerb gleichzusetzen ist. Danach begann eine rege internationale Konzerttätigkeit mit den bekanntesten russischen Dirigenten.

Mit poetischer Musikalität und atemberaubender Technik begeistere die Domristin Musikkritiker und Publikum gleichermaßen. Vor drei Jahren gastierte die Ausnahmekünstlerin zusammen mit Lothar Freund bereits einmal in Laichingen. Die Presse berichtete damals: „Neben einer überragenden Fingerfertigkeit war es jedoch das beseelte und das grandios harmonierende Musizieren, das beim Publikum große Gefühle auslöste und Hörgenuss pur bot. Obendrein verdankten die Zuhörer der informativen und immer wieder verschmitzten Moderation von Lothar Freund vergnügte Momente“.

Lothar Freund selbst konzertierte schon mehrfach in Laichingen. Nach Abschluss seines Studiums arbeitet er ausschließlich als Klavierbegleiter für Sänger und Instrumentalisten; seit zehn Jahren als ständiger Klavierbegleiter von Natalia Anchutina. Weltweit haben sie gemeinsam schon mehr als 1000 Konzerte gespielt – ein besonderer Höhepunkt war in diesem Jahr der Auftritt in der Carnegie Hall/New York. Beide werden ein spektakuläres und hochvirtuoses Programm präsentieren. Es enthält sowohl Transkriptionen klassischer Konzertliteratur (unter anderem den dritten Satz aus dem Violinkonzert in e-Moll von Felix Mendelssohn-Bartholdy), als auch Originalwerke russischer Komponisten.

Die Veranstalter weisen darauf hin, dass die Matinee dieses Mal ausnahmsweise in der alten Aula des Albert-Schweitzer-Gymnasiums stattfinden wird.

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