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Lokales

Ein Begegnungsort im Herzen der Stadt

Flüchtlingstreff in der Waaghausstraße ist nun eingeweiht – 80 Gäste singen gemeinsam

Nenpup Suwa (am Mikrofon) und Amina Stiptic singen gemeinsam mit den Gästen im Flüchtlingstreff in Biberach.
Nenpup Suwa (am Mikrofon) und Amina Stiptic singen gemeinsam mit den Gästen im Flüchtlingstreff in Biberach.
Tanja Bosch

Biberach sz Schöner hätte die Einweihung des Flüchtlingstreffs der ökumenischen Flüchtlingsarbeit von Caritas und Diakonie im Landkreis Biberach nicht sein können. Rund 80 Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Konfession haben sich in den Räumen in der Waaghausstraße 6 getroffen, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen für die Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen. „Wir wollen sie im Herzen der Stadt willkommen heißen“, sagte Oberbürgermeister Norbert Zeidler. „Wir wollen sie herzlich empfangen und uns gegenseitig kennenlernen.“

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Neben all diesen wohlfeilen Reden braucht es auch den klaren Blick aus "Dunkeldeutschland". Ein Beispiel ist die Anmerkung des Hugo Müller-Vogg zum Thema. "Bisweilen drängt sich der Eindruck auf, wir wollten „Ausmaß und Tragweite“ bewusst übersehen oder verdrängen. So kommt in der öffentlichen Diskussion viel zu kurz, dass fast jeder anerkannte Asylbewerber im Wege der Familienzusammenführung Verwandte nachholt: den Ehepartner, die eigenen Kinder, die Eltern. Junge Flüchtlinge dürfen ganz legalen ihre Eltern und minderjährigen Geschwister nach Deutschland einladen. Im Schnitt sind das drei bis vier Angehörige pro Asylbewerber. Da werden aus 500.000 Bleibeberechtigten schnell zwei Millionen. Und das gilt eben nicht nur für diejenigen, die schon da sind, sondern auch für alle, die noch kommen werden." "Kosten? Nicht abzuschätzen. Wir können auch nicht beziffern, was finanziell auf uns zukommt. Bund, Länder und Gemeinden haben sich auf einen neuen Schlüssel für die Aufteilung der Kosten geeinigt. Aus der Sicht der Bürger ist nebensächlich, wer welche Rechnung begleicht; letztlich ist es immer der Steuerzahler. Ein Flüchtling, der nicht erwerbstätig ist, kostet rund 12.500 Euro im Jahr, macht bei 800.000 etwa 10 Milliarden. Das sollte auf den ersten Blick zu stemmen sein – bei Steuereinnahmen von geschätzten 670 Milliarden. Doch die 10 Milliarden berücksichtigen nicht die erheblichen Folgekosten, nicht den Familiennachzug und keine Bildungsmaßnahmen. Diese 10 Milliarden Euro sind also die absolute Untergrenze; bei einer Million Flüchtlinge steigt diese Mindestsumme schon auf 12,5 Milliarden Euro. Man muss kein Prophet sein, um die finanzpolitischen Konsequenzen vorherzusagen, falls der Zustrom so weitergeht" ----- mehr unter ---- http://www.rolandtichy.de/kolumnen/mueller-vogg-gegen-den-strom/asylkrise-wird-deutschland-veraendern-nicht-nur-zum-guten/ mehr

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