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Oberteuringen
Lokales

Edeka- und Raiffeisenmarkt wird feierlich eröffnet

Ausbau der Nahversorgung ist Bürgermeister und Gemeinderat wichtig – Armin Arnegger: „Wenn wir was machen, dann richtig“
Martin Amann: Wir sind gemeinsam den Weg gegangen und haben ihn gemeinsam geschafft.
Martin Amann: Wir sind gemeinsam den Weg gegangen und haben ihn gemeinsam geschafft.
Michael Tschek

Oberteuringen sz Seit dem 20. Juni können die Verbraucher bei ihrem Nahversorger in der Raiffeisenstraße in Oberteuringen wieder einkaufen. Am Mittwoch ist der Neu- und Umbau des Edeka- und Raiffeisenmarktes nach einer fast 20-monatigen Bauzeit, aufgeteilt in vier Bauabschnitte, in einer Feierstunde offiziell eröffnet worden.

„Wir sind den Weg gemeinsam gegangen und haben ihn auch gemeinsam geschafft.“ Mit dieser freudigen Feststellung begrüßten der Vorsitzende der Berufs- und Absatzgenossenschaft Oberteuringen (BAG), Martin Amann, und der BAG-Geschäftsführer Albert Roth im Eingangsbereich des Edeka-Marktes Vertreter von beteiligten Baufirmen, dem Planungsbüro, Gemeinderat, der Verkaufsleitung von Edeka-Südwest und natürlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kunden zu dieser Feierstunde.

Die BAG in Oberteuringen habe seit seiner Gründung im Jahr 1921 schon frühzeitig erkannt, wie wichtig eine zentrale Nahversorgung für die Weiterentwicklung einer Gemeinde sei, stellte Amann fest. Ein solches Projekt auf die jetzige Größe von 1400 Quadratmetern realisieren zu können, sei nicht nur den Mitgliedern von Aufsichtsrat und Vorstand geschuldet, sondern auch früheren Vorständen der BAG, sagte Amann und nannte stellvertretend dafür Arthur Bischof, Rudolf Locher, Max Kaufmann und Hermann Klotz. Große Unterstützung habe man auch in Bürgermeister Karl-Heinz Beck und vonseiten des Gemeinderats gefunden. Ihnen sei es genauso wichtig gewesen, die Nahversorgung in Oberteuringen zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Bürgermeister Karl-Heinz Beck, für den es nach 31 Jahren Amtszeit wohl die letzte Einweihung eines großen Projektes in der Gemeinde gewesen sein dürfte, bezeichnete den Markt anerkennend als einen „schönen Laden“. Man könne es gar nicht in Worte fassen, was hier geleistet worden sei, meinte er.

„Auf das Ergebnis können Sie stolz sein, es hat sich gelohnt“, stellte Jürgen Müller vom Architekten-Büro Müller und Huber fest. Wie umfangreich das gesamte Projekt gewesen ist, stellte er an einigen interessanten Zahlenbeispielen vor. So wurde auf einer Fläche von 3325 Quadratmeter um- und angebaut, wobei das Gesamtvolumen rund 54 000 Kubikmeter betragen habe. Insgesamt seien 120 Tonnen Stahl, 260 Kubikmeter Beton und 2450 Quadratmeter Mauerwerk verbaut worden. 505 LED-Leuchten seien installiert und 55 Kilometer Kabel verlegt worden. Die Nutzung der Abwärme ergebe eine jährliche CO-Einsparung von rund 20 Tonnen, stellte er heraus.

Insgesamt sei der Markt während der Umbauphase nur an zwölf Tagen geschlossen worden, stellte Armin Arnegger vom BAG-Aufsichtsrat fest. „Wenn wir was machen, dann machen wir es richtig“, meinte er. Bevor sich die Gäste bei einem Rundgang durch den Markt von den Angeboten überzeugen konnten (insgesamt werden rund 15 000 Artikel angeboten) und sich anschließend am Buffet verwöhnen ließen, bedankte sich BAG-Geschäftsführer Albert Roth vor allem bei seinen Mitarbeitern und der Nachbarschaft, die diese 20 Monate dauernde Bauphase „tapfer“ mitgetragen und ertragen hätten.

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