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E-Reisemobil-Studie als Besuchermagnet

Dethleffs ist gerüstet für den Auftritt auf der Freizeit- und Reisemesse in Stuttgart

Die Dethleffs-Studie „E-Home“ soll auf der CMT den Besuchermagneten spielen.
Die Dethleffs-Studie „E-Home“ soll auf der CMT den Besuchermagneten spielen.
Jeanette Löschberger

Isny sz Besucher der weltgrößten Publikumsmesse für Freizeit und Reise CMT, die dieses Wochenende auf dem Stuttgarter Messegelände beginnt, stoßen schon in der Eingangshalle auf Isny: „Wir stehen im Foyer, sehr prominent“, freut sich Anita Lorenscheit, bei Dethleffs zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitarbeit.

Auf Einladung der Messeleitung präsentiert der Isnyer Reisemobil- und Caravanhersteller – außerhalb des Firmenstands in Halle 1 – seine Studie „E-Home“. Das weltweit erste vollelektrische Reisemobil sorgte schon auf der Messe Caravan-Salon in Düsseldorf 2017 für großes Aufsehen beim internationalen Fachpublikum und der Branchenpresse.

In Stuttgart wirbt Dethleffs nun direkt um die Urlauber – neben Elektromobilisten vor allem um „Einsteiger“ ins Camping.

„Es schmeichelt einem Hersteller schon, wenn eine Messe anfragt“, sagt Lorenscheit im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ über die Rolle des „Besuchermagneten“ im Eingangsbereich, die dem „E-Home“ von der Messeleitung zugedacht wurde. Wobei die Studie nur eins ist von exakt 43 fabrikneuen Ausstellungsfahrzeugen, die in den zurückliegenden Tagen die Reise von Isny in die Hallen auf den Fildern antraten, sorgsam verstaut auf Lkw, damit sie nicht schmutzig werden.

Präsentiert werden sie von rund 55 Dethleffs-Mitarbeitern, die rollierend auf der Messe arbeiten. „Es sind nicht immer alle gleichzeitig in Stuttgart, einige wechseln sich ab, damit die Zeit für einen Mitarbeiter nicht zu lange ist“, schildert Lorenscheit die Personalplanung. „Zusätzlich haben wir noch 25 Verkäufer von unseren Handelspartnern, die die ganze Zeit dort sind.“

Sie sollen Freunde gewinnen für „zwei kleinere Neuheiten im Wohnwagenbereich in der Kompaktklasse, zusätzlich zum regulären Modell-Programm“: Einmal die „Fold-Out“ genannten ausklappbare Raumerweiterungen auf Basis des Caravans „c’go“ (wir berichteten), zum anderen und vor allem für den „c’joy für Einsteiger und Zeltumsteiger, eine Alternative zum Gebrauchtwohnwagen“, erklärt Lorenscheit. Die Modellreihe, auf der CMT 2017 erstmals präsentiert, biete inzwischen „ein Familienprogramm für alle, die nicht den Riesengeldbeutel haben“, beginnend bei 13 699 Euro.

Neuheit auf der CMT 2018 ist der „c’joy 480 QLK“, in dem sechs Personen Platz haben „dank Querstockbetten im Heck, einem Querdoppelbett im Bug und einer großen Längssitzgruppe, die zu einem 190 auf 122 Zentimeter großen Doppelbett umgebaut werden kann“, schreibt Dethleffs in der Messeankündigung. Ein optionales Dreier-Stockbett schaffe sogar Schlafraum für bis zu sieben Personen. Das Besondere am Grundriss sei der Zutritt zum hochgesetzten Doppelbett – unter dem sich außerdem ein großer Stauraum befindet – über die Längssitzgruppe direkt vor dem über 150 Zentimeter breiten Bett.

Dank der Innenraum-Aufteilung sei gelungen, den „480 QLK“-Caravan trotz der vielen Schlafmöglichkeiten nur knapp über sieben Meter lang und wie bei den anderen Grundrissen der „c’joy“-Baureihe mit einer rangierfreundlichen Breite von 212 Zentimeter zu konstruieren.

„Das macht den Familien-Caravan zu einem kompakten Reisebegleiter“, schreibt Dethleffs. Die zulässige Gesamtmasse beträgt 1200 Kilogramm, wem die Zuladung von 228 Kilogramm nicht ausreiche, kann den Caravan optional auf 1500 Kilogramm auflasten lassen.

„Die CMT ist vom Stellenwert die zweitwichtigste Messe für Dethleffs“, betont Lorenscheit, und habe vor allem für den süddeutschen Raum „große Bedeutung“. Der Caravan-Salon in Düsseldorf sei zwar die „Modellschau“ für die nächste Saison, richte sich aber vor allem an Fachbesucher und bedeute für viele eine zu lange Anreise. Dagegen sei auf der CMT, die jedes Jahr größer werde, die „Resonanz beim Endverbraucher“ zu testen: „Sie lockt ein anderes Klientel“, ist Lorenscheit überzeugt.

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