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Lokales

Diskussion um verseuchte Tiefgarage geht weiter

Stadtverwaltung wehrt sich gegen Gerücht, sie habe Informationen zur Marienplatzgarage zurückgehalten

Ravensburg sz Die Sanierung der asbestverseuchten Marienplatzgarage wird voraussichtlich noch teurer als zunächst befürchtet. Laut Ravensburgs Baubürgermeister Dirk Bastin wird die komplizierte Entfernung der rund 70 000 Abstandshalter aus Asbestzement in der Garagendecke rund 1,5 Millionen Euro kosten, je nachdem, was die europaweite Ausschreibung ergibt. Damit liegen die Gesamtkosten bei 14,5 Millionen Euro. Hinzu kommt ab 2020/2021 noch einmal eine unbekannte Summe für die Neugestaltung des Platzes samt Belag.

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Kommentare (10)
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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Rapp,
sehr geehrte Herren Bürgermeister Bastin und Blümcke,

in der Diskussion rund um die Geschehnisse der Ravensburger Marienplatztiefgarage (MTG) und den aktuellen Entwicklungen, gibt es in der Tat eine rege Diskussion. So schreibt ein Diskutant auf Schwäbische.de:

"Was tun mit diesem ganzen Schlamassel. Ich nutzte dieses Bauwerk wirklich so gut wie nie, und jetzt geht es ja auch ohne. Sehr wohl fehlt das Geld ja an vielen Ecken in der Stadt. Kann man die geplanten Unkosten durch einen demokratischen Prozess, z. b. Bürgerbefragung legitimieren?"

Ich greife hiermit diesen Gedanken auf. Es passt auch zu meinen Petitionen zur endgültigen Schließung der MTG.

Daher bitte ich - als Bürger Ravensburgs und unabhängiger Bundestagskandidat im Wahlkreids 294 - Sie höflich aber auch mit Nachdruck, die Bürgerinnen und Bürger Ravensburg zu befragen, ob sie überhaupt die Weiterverfolgung IHRER (Stadtverwaltung Ravensburg) Ziele hinsichtlich der MTG befürwortet, oder nicht.

Es gibt nicht nur die parlamentarische und repräsentative Demokratie, sondern auch die PARTIZIPATIVE, die in der Bundesrepublik Deutschland als Ergänzung nirgends untersagt ist.

Mit einem "Märchen" und einer Entgleisung möchte ich an dieser Stelle aufräumen/ins Gericht gehen:

1. Bei dem dem Thema "Asbestvorkommen" und den Fragen handelt es sich keinesfalls um eine "Verschwörungstheorie", sondern um eine ernstzunehmende Mutmaßung, der nachgegangen werden muss! Diese Mutmaßung haben Sie durch die sechwöchige Verzögerung der Bekanntgabe von Asbest in der MTG und ihrer einseitigen Präsentierung des Gutachtens selbst befeuert.
2. Durch Ihr Vokabular "Verschwörungstheorie" und "Schauermärchen" versuchen Sie Ihre Kritiker als nicht ernstzunehmende Spinner abzutun und verlassen wieder einmal die Ebene des Respektes und der Augenhöhe. Sie sind keine BÜRGERmeister, sondern Interessenvertreter des WiFo und des Ego.

​Mit freundlichen Grüßen
Stefan ​ Weinert​ mehr

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Zu @ 3: Sie fragen, was tun? Nun, meine 1. Petition gegen die Sanierung der MTG und für die endgültige Schließung wurde von 56 (nicht 54) Leuten unterschrieben. Die 2. und aktuelle Petition mit dem selben Ziel finden Sie hier. Es ist ja auch eine Art Bürgerbefragung:
https://www.change.org/p/orb%C3%BCrgermeister-marienplatztiefgarage-ravensburg-wir-haben-fertig

Stefan Weinert, Petent
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Zu6: Es kann von Architekten und Handwerker, die Mitglied des Stadtrates sind, nicht verlangt werden, dass sie jede Schraube und jeden Nagel, den eine Baufirma verwendet, überprüfen.

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Ravensburg scheint viel Geld zu haben. Es wird ja auvh wieder ein teures, überflüssiges Schulgutachten erstellt. Eine Tiefgarage ohne Pläne...

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schon bedenklichlich, dass, obwohl im Gemeinderat Architekten und Handwerker sitzen, niemand gemerkt hat, was hier schief gelaufen ist.

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Besteht auch Gesundheitsgefahr in Friedhofshafen ???
Da sollte man auch die Graf-Zeppelin-Haus Tiefgarage auf Asbest untersuchen.
Die wurde bereits 1985 eröffnet !

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"Verschwörungstheorien" -- "Schauermärchen" ??
Was erlauben sich Majestät Herr Bürgemeister Bastin da eigentlich?!
Die Frage "Wer hat was gewusst" kam doch nur deshalb (berechtigtert Weise) auf, weil die Stadtverwaltung den Asbestfund mit sechswöchiger Verspätung bekanntgegeben hat. Aber die heftige Reaktion des Baubürgermeisters befeuert die "Verschwörung" nur. - Stefan Weinert, Petent mehr

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Was tun mit diesem ganzen Schlamassel. Ich nutzte dieses Bauwerk wirklich so gut wie nie, und jetzt geht es ja auch ohne. Sehr wohl fehlt das Geld ja an vielen Ecken in der Stadt. Kann man die geplanten Unkosten durch einen demokratischen Prozess, z. b. Bürgerbefragung legitimieren? mehr

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Der Leserbrief von vor wenigen Minuten bezüglich den Bauakten usw. hat sich erledigt, da im Artikel tatsächlich ja aufgeführt wurde, diese asbesthaltigen Bauteile seien (vorschriftswidrig) in den Bauakten nicht aufgeführt worden! mehr

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Man kommt aus dem Staunen nicht heraus: bei jedem Haarfön muss eine Gebrauchsanweisung mit Angaben zum Material, der Gefährlichkeit usw. dabei sein, bei jedem Kaugummi sind Angaben zu den Inhaltsstoffen vorgeschrieben, aber wenn eine Stadt für sehr viele Millionen D-Mark bzw. Euro eine Tiefgarage baut, gibt es angeblich weder Baupläne noch sonst irgendwelche Unterlagen, aus denen hervorgeht, wie und vor mit welchen Materialien die Tiefgarage gebaut wurde. 1989 war die Schrift schon erfunden! mehr

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