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Lokales

Diskriminierungsvorwurf wegen Einlasskontrollen

Menschen mit dunkler Hautfarbe soll Zutritt zu einem Club verwehrt worden sein – Gesprächsrunde im Rathaus
Ordner sollen Menschen mit dunkler Hautfarbe den Zutritt zu einem Club in Biberach verwehrt haben.
Ordner sollen Menschen mit dunkler Hautfarbe den Zutritt zu einem Club in Biberach verwehrt haben.
imago stock&people

Biberach gem Sind in einem Club im Bereich des Gigelbergs während des Schützenfests Einlasskontrollen in der Art praktiziert worden, dass Menschen mit dunkler Hautfarbe der Zutritt generell verwehrt wurde? Berichte über solche Vorfälle und damit verbundene Vorwürfe von Rassismus und Diskriminierung machen seit vergangenem Wochenende in sozialen Netzwerken und beim Schützenfest die Runde. Am Mittwoch gab es auf Einladung des städtischen Ordnungsamts ein Treffen zwischen Vertretern der Stadtverwaltung, Mitarbeitern aus der Flüchtlingsarbeit, dem Clubbetreiber sowie Betroffenen, denen offenbar der Zutritt verwehrt wurde. Ergebnis dabei war, dass es zeitnah im Rahmen des bestehenden Runden Tischs Flüchtlingsarbeit ein Treffen mit Biberacher Gastronomen geben soll, bei dem dieses Thema besprochen wird.

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Kommentare (10)
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Waren das vor dem Club Muslime, oder Menschen mit dunkler Hautfarbe? - Oh Schreck, wahrscheinlich beides?????
Rassismus zeichnet sich dadurch aus, dass man eine bestimmte Gruppe Menschen anhand eines äußeren Merkmals "aussortiert" und ihnen aufgrund eben dieses Merkmals weniger Wert zumisst als jenen, die zur "eigenen" Gruppe gehören.
Tja, so unterscheiden sich die Menschen - es soll auch welche geben, die "anders" erstmal interessant finden, die anderen kennen lernen wollen, offen sind.
Das bedeutet mitnichten, dass Fehlverhalten, Regelverstöße - egal von wem - hingenommen werden. - Das ist nur eine dumme Unterstellung, um eigene Ressentiments zu rechtfertigen. mehr

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Eigentlich ist es doch allgemein bekannt was hier abgeht, oder etwa nicht!?

http://www.schwaebische.de/politik/inland_artikel,-Zahl-der-islamischen-Gefaehrder-erneut-gestiegen-_arid,10705996.html

Ich finde es immer wieder genial, dass man sachlicher Argumentation auch nicht
mehr bewirken kann.
Ein anderer Kulturkreis ist ein Anderer, ganz einfach.

Anders gedacht, wenn ich mich als Gast, als Urlauber auf diese Art und Weise
z. Bsp. in Thailand so aufführen würde, dann käme ich als "halber" Mensch in der Zelle an, soviel ist mal sicher. mehr

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fällt eigentlich auf das die Herrschaftensich immer mehr in Gruppen zusammenfinden und etwas zu erzwingen versuchen. Oder letztes Wochenende aus Gruppen heraus wie in Schorndorf agerieren selbst Köln hatte mit Gruppenbildung zu tun. mehr

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@5
Geht es wirklich um die Hautfarbe oder sind die nicht Eingelassenen schlicht dem Betreiber mehrfach negativ aufgefallen? Da ein Betreiber eines Clubs im Bereich Gigelberg auch noch eine Sicherheitsfirma betreibt haben er und seine Leute eine gewisse Erfahrung und aus diversen Einsätzen kennen Sie viele Problempersonen und die lässt man sicher nicht in den eigenen Schuppen.
Leider zieht bei den Medien die Rassismuskarte zu fast 100% und es wird gar nicht mehr nachgefragt was wirklich der Grund ist diese Personen nicht einzulassen.
Ganz so friedlich waren die Personen laut dem Bericht anscheinend auch wieder nicht.
Schon immer gab es Läden in die nicht Jeder rein durfte. Aber was solls, darf ich nicht rein ist es halt so und einen zweiten Versuch wird es nicht geben.
Und wer wissen will die schön der Job an der Tür ist kann das ja mal ausprobieren und wird feststellen das es durchaus Gründe gibt weswegen einige Personen nicht durchgelassen werden. mehr

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@5: Der musste ja kommen... Bedingungs- und kommentarloses, devotes Hinnehmen aber auch nicht! Man kann nicht verlangen, dass alles hingenommen wird, was vorgesetzt wird. Die Zeiten des bückens und kuschens hatten wir in Deutschland schon 2-mal - auf ein drittes mal hab ich jedenfalls keinen Bock! Nebenbei: ich bin keine Schreiberin, sondern ein Schreiber... mehr

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Da hat sie mal Recht, der Schreiberin 1: Zunehmender Rassismus aus der Mitte der Gesellschaft ist keine Wendung zum Besseren!

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Wenn es darum geht Andersdenkenden den Einlass zu verweigern ist die Willkommenssociety nicht so ete petete. Zwei Beispiel die zeigen dass es nicht zwei verschiedene Rechtsauffassungen zum Einlass in Lokalitäten geben darf. Ich denke diejenigen die hier Demos veranstalten sind ganz nah bei denen die Wirte beim Thema AfD unter Druck setzen (Antifa Randale inbegriffen)

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Paechter-setzt-AfD-vor-die-Tuer-_arid,10386680_toid,112.html

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Wirte-wollen-keine-AfD-Veranstaltungen-mehr-_arid,10705689_toid,541.html

http://www.schwaebische.de/mediathek_titel,-Wirte-wollen-keine-AfD-Veranstaltungen-mehr-_toid,541_vidid,128945.html mehr

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Im TakeFive in Biberach war es früher Usus dass man erst das Lokal betreten konnte wenn man die Sichtkontrolle bestand. Und in München ist es total normal dass nicht jeder in jeder Disko Einlass findet. Ein Wirt muß sich sein Geschäft nicht kaputt machen lassen indem er all und jeden unpassenden Gast in seine Lokalität einläßt. Zuerst mal ist es sein Geld mit dem er ins Risiko geht. Und Risiko mindern gehört zum Geschäft
Man sieht dass es nichts neues ist dass Einlasskontrollen stattfinden. Nur in heutiger Zeit wird es zum Politikum. Früher in all den Jahren war es keines. Aber nun wenn einer der ein wenig dunklere Hautfarbe hat oder schon von seinem Auftreten her nicht zum gewünschten Publikum passt dann wird heute ein Bohau gemacht.

Wenn ein Wirt meint dass er nur durch aussuchen seiner Gäste in seinem Club den vorhanden Gästen etwas gutes tut dann soll er.

Mir ist nicht bekannt dass im früheren TAKE Five irgendwann einer die Polizei gerufen hätte um Einlass zu erzwingen. Aber das Publikum dort durfte sich darüber freuen dass es im Club einigermaßen gesittet zuging. mehr

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Den Zutritt in einen Club kann jeder Clubbetreiber verwehren, somit kommt kein Vertrag zustande zwischen Anbieter (Clubbetreiber) und Nachfrager (Kunde). Die Auswahl des Kunden ist ein reines Geschäft. Früher ließen man einen wegen Turnschuhen nicht in die Läden, dann hat man sich mit den Spießern eben nicht abgegeben und ging anderso hin. Man nennt es auch eine konkludentes Vertragsverhältnis. Wird am Eingang der Zutritt verwehrt, kommt dieses konkludente Vertragsverhältnis nicht zustande. Beispiel: Kein Zutritt mehr zu einem Kaufhaus, warum auch immer. Es braucht nicht mal einen Grund. Artikel 2 GG, Selbstbestimmungsrecht. Ich bestimme, wer in meine Bude kommt, notfalls mit Alarmanlage, Wassergraben und Zugbrücken. Deshalb bin ich ein Befürworter von Grenzkontrollen. Wer das nicht ist, möge seine Haustüre öffnen oder die Schlösser ausbauen. Weiter so! mehr

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Wie sagte Frau Göring-Eckardt ( grüninnen ) seinerzeit: "...Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!...". Und es sieht so aus, als wenn das seit einiger Zeit tatsächlich passiert - und man durfte und darf sich nicht darüber freuen! Man kann sich des Gefühles nicht erwehren, als wenn diese Änderung nicht unbedingt zum Guten hin passiert. Es darf und muss sich jetzt auch kein maßgeblicher Politiker wundern: die Bevölkerung bekommt durch einsamen Entscheid einer einzigen Dame etwas aufgezwungen. Jetzt können alle Gesetze der Welt nicht helfen, diesen aufgezwungenen Umstand einfach so hinzunehmen. Antidiskriminierungsgesetze oder was auch immer - jeder, ob Clubbesitzer oder Familienvater, wird hier seine eigene Entscheidung treffen - denn dies ist ein FREIES Land... Daran werden Gesetze, runde, ovale oder eckige Tische, Gipfel, interkulturelle Gespräche oder, oder, oder... nicht das Geringste ändern. Jetzt wird laviert und alle drücken sich um eine Antwort - ich sehe weit und breit niemanden, der bereit ist, den Realitäten ins Auge zu sehen und die Wahrheit auszusprechen! mehr

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