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Lokales

Das erste Kochbuch war lateinisch verfasst

Die „culina romana“ ist ein Steckenpferd für den klassischen Philologen Professor Wilfried Stroh
Einblicke in römische Tischsitten und Essgewohnheiten vermittelte im Glutofen des Limestorwürfels der Münchner Professor und Philologe Wilfried Stroh.
Volckart

Rainau-Dalkingen vo Wenn jemand zum gemeinsam gesungenen „Dianae semus in fide“ animiert und hernach über ientaculum, cena und vesperna referiert, dann kann es sich nur um einen klassischen Altphilologen handeln, dessen Interesse der „culina romana“ gehört. Der Münchner Professor Wilfried Stroh ließ es sich auf eine Landratsamtseinladung nicht nehmen, im Glutofen des Rainauer Glaswürfels über Tischsitten und Essgewohnheiten der ehemaligen Besatzer kurzweilig und auch mit großer Theatralik zu erzählen. Dass er dazu einen modernen Anzug (mit dem Konterfei Ciceros) und keine Tunika trug, das störte die fast 40 Besucher wenig. Eher schon, dass pünktlich um 19.30 Uhr programmiert auch noch die Lüftungsklappen geschlossen und somit auch der kleinste erfrischende Lufthauch unterbunden wurde.

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