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Lokales

Bierkrieg im „Bärengarten“

Statt „Farny“ gibt es im Traditionslokal beim Rutenfest Memminger - Rechtsstreit droht

Ravensburg sz Eine Woche vor dem Beginn des Rutenfestes tobt hinter den Kulissen ein skurriler Bierkrieg. Im „Bärengarten“, fünf Tage lang wieder das Epizentrum der Feierlichkeiten, zahlen die Ravensburger in diesem Jahr für ihre Maß nicht nur 30 Cent mehr als bei den anderen Wirten. Im „Bärengarten“ bekommen sie auch nicht mehr wie gewohnt ein „Farny“-Bier ausgeschenkt, sondern stattdessen ein Festbräu aus Memmingen. Eine dritte Marke neben „Leibinger“ und „Farny“ beim Rutenfest - das hat es noch nicht gegeben.

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Kommentare (13)
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Da der Wirt gegen den PAchtvertrag verstoßen hat, vertraglich an Farny gebunden, dürfte der Pachtvertrag die längste Zeit bestanden haben. Aus den Hofgut von Farny ist er ja schon rausgeflogen, deswegen vermutlich das Memminger. Aber als Anwalt sollte Er eigentlich wissen das Verträge einzuhalten sind. Aber ich gehe davon aus das keine Seite Interesse hatte das der Bärengarten über das Rutenfest keinen Wirt hat. Wie lange der Schuppen noch diesen Wirt hat wird man sehen. Ich vermute mal das ein solcher Vertragsbruch eine fristlose Kündigung rechtfertigen würde. mehr

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Der Bärengarten ist unterm Jahr eine Lokalität wie alle anderen.
Am Rutenfest allerdings ist er das nicht.
Ich verstehe daher nicht so ganz, wie man die Pacht für diesen sehr besondern Ort sehenden Auges an einen Menschen vergibt, der der Bedeutung des Bärengartens offensichtlich nicht gewachsen ist.
Vielleicht sollten das die entscheidenden Stellen (hier Herr Lorenz Schlechter, Geschäftsführer des Bürgerlichen Brauhauses) bei der Vergabe der nächsten Pacht einfach mal prüfen, inwieweit die Bewerber diesbezüglich geeignet sind. Claus Lichtner, Ravensburg mehr

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Im Garten steppt kein Bär mehr

Freitag Mittag - Bärengarten,
Wirt, Bedienung - alle warten;
es kommen nur ein paar vom Land
und solche, die kein' Zeitung hand.

Da hängt der Wirt ein Schildchen aus:
Nur siebenneunzig heut' die Maß.
Als wenn das nun was helfen tät,
denn wen der Gast straft, kommt zu spät!

Stefan Weinert, Ravensburg mehr

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@kommentar 6 : völlig richtig erkannt. Vorallem ist es nicht an der Zeit, Traditionen eher wieder zu leben und auszubauen?! Das einigst interessante am Bärengarten ist der Garten am Rutenfest - der Rest interessiert nicht die Bohne! Naja der Pächter wird es am fehlenden Umsatz merken - zurecht !!! mehr

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@kommentar 6 : völlig richtig erkannt. Vorallem ist es nicht an der Zeit, Traditionen eher wieder zu leben und auszubauen?! Das einigst interessante am Bärengarten ist der Garten am Rutenfest - der Rest interessiert nicht die Bohne! Naja der Pächter wird es am fehlenden Umsatz merken - zurecht !!! mehr

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Zu 6
D'r richtige Schwob goht eh it in a Location und "Never touch a running system" intressierten scho gar it.Proscht !!!

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Seit einigen Jahren hat man das Gefühl, dass das Bewusstsein von "maßvollem Handeln" völlig fehlt.

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Das war´s dann wohl. Der Pächter versteht es wie kein Zweiter, den traditionellen Bärengarten zu Grunde zu richten. Mit Gewalt diese Tradition vernichten, schlimmer geht´s nicht mehr. Für mich ist der Bärengarten damit gestorben, einige andere Kumpels sagen bereits ebenfalls, dass sie lieber andere Locations ansteuern. Das ist wirklich der Gipfel einer ganzen Reihe von Veränderungen, die den Bärengarten die letzten Jahre systematisch uninteressanter gemacht haben. Nach fest kommt ab. So heißt es bei Schrauben, die angezogen werden. Die Schwelle ist in meinen Augen jetzt erreicht. Jetzt ist die Schmerzgrenze erreicht, das werden sich viele nicht mehr bieten lassen. Die Auswirkungen dieser falschen und rücksichtslosen Entscheidungen werden in meinen Augen nicht mehr lange auf sich warten lassen. "Never touch a running system" heißt es doch so schön. Hat man hier bewusst ignoriert. Ein fataler Fehler, in meinen Augen. mehr

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Juristen sind eben keine Wirte

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Super Stimmung für ein Schüler- und Heimatfest! - und das wegen Rivalitäten um Biermarken und Bierbankstandorte.

Das sind Probleme - aber echt.

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