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Lokales

Bademeister lassen Hakenkreuz zu

Badegast trägt verbotenes Nazi-Symbol im Kinderbecken – Empörter Familienvater meldet den Fall

Immenstaad sz Ein Familienvater entdeckt ein verbotenes Hakenkreuz-Tattoo auf dem Oberarm eines anderen Badegasts im Freibad Immenstaad. Doch obwohl er das Nazi-Symbol meldet, schreiten die Bademeister nicht ein. Das hat jetzt Folgen.

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Kommentare (6)
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Hier gibt es bei uns zum Glück eine klare Gesetzeslage, da helfen alle Ansätze zur Verharmlosung nichts.
Gut zu wissen, in welchem Strandbad Straftaten ignoriert werden - da braucht man dann nicht mehr hin zu gehen. Das ist nun mit Sicherheit die Art Werbung, die man sich in Immenstaad nicht wünscht. mehr

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Das nenne ich mal einen Sturm im Wasserglas.

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@2 still und leise... das Bad verlassen. So wird es in dem Bericht dar gestellt. Basiert ja nun alles mal mehr oder weniger auf Vermutungen. Es heißt ja mittlerweile in allen Zeitungsberichten immer nur noch "soll, könnte, vermutlich". Den Rest müssen sich die Leser dann selbt in ihren Köpfen ausmahlen. Was dabei heraus kommt kennen wir ja zu genüge. Mumpitz.
Warum soll ein Hindu über seine religiösen Zeichen aufklären? Muss das ein Moslem oder ein Christ? Unter dem Halbmond und vor allem unter dem christlichen Kreuzsymbol sind im Laufe der Jahrhunderte Millionen Menschen verfolgt, gefoltert, ermordet worden. Wie seltsam, dieses Kreuz Zeichen wird verehrt und nicht verboten, obwohl es in Blut nur so trieft. mehr

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Das Verhalten der beiden Badmeister ist feige und nicht durch Nichtwissen zu entschuldigen. Nicht in diesem Land, nicht mit dieser historischen Vergangenheit. Zeigt aber deutlich, dass es das duckmäuserische Verhalten nach wie vor gibt, das neben anderen Bedingungen damals eine solche Nazi-Diktatur erst ermöglichte. Erinnert an die drei Affen "nichts sehen, nichts hören, nichts sagen..."
Schade, wieder eine Gelegenheit verpasst, einer dumpfen Nazibacke zu zeigen, dass seine Einstellung und sein Auftreten nicht erwünscht ist. mehr

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@1 Ein aufrechter und gläubiger Hindu mit kurz geschorenem Haar hätte sicherlich nicht heimlich, still und leise (feige?) das Bad verlassen, nachdem er aufgefallem war, sondern hätte in friedlicher Art und Weise - die dem Hinduismus eigen ist - Bademeister und Polizei sicherlich zweifellos über seinen Körperschmuck aufklären können. mehr

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Super. sowas nennt man Denunzierung. Das wurde im 3. Reich bis zur Perfektion betrieben. Mal abgesehen davon, dass das öffentliche zeigen des Nazi Hakenkreuzes verboten ist, könne es sich auch um ein Swastika, ein Hakenkreuz des Hindu Glaubens handeln, welches sehr sehr ähnlich aussieht, aber halt nicht verboten ist. Und dann?
Wie der Famielienvater selbst sagte, „Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen Menschen getroffen, der ein Hakenkreuz am Körper tätowiert hat“. Wäre der andere Familienvater Hindu, wäre er zu unrecht verdächtigt.
Aber die Denunzierung ist wieder auf dem Vormarsch, wird sogar von der Politik gefordert und gefördert. Seltsame Wege beschreiten wir da wieder.... mehr

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