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Lokales

Aufgeheizte Stimmung bei Anti-Israel-Demo

Über 1000 Menschen demonstrieren gegen Gaza-Konflikt - „Juden raus“-Parolen

Voll von Demonstranten war der Tuttlinger Marktplatz am Samstag.
Voll von Demonstranten war der Tuttlinger Marktplatz am Samstag.
Ludger Möllers

Tuttlingen sz Mehr als 1000 Menschen haben am Samstag in der Tuttlinger Innenstadt für Frieden im Nahen Osten und für ein Ende der Kämpfe im Gazastreifen demonstriert. Trotz aufgeheizter Parolen wie „Kindermörder Israel“ verliefen Kundgebung und Protestmarsch weitgehend friedlich. Am Rande der Veranstaltung gegen die israelische Militäroffensive im Gazastreifen gab es Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten, die sich für das Selbstverteidigungsrecht Israels einsetzten.

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Kommentare (5)
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es wurde, ich zitiere: "für Frieden im Nahen Osten und für ein Ende der Kämpfe im Gazastreifen demonstriert"…..ich denke eine wahrheitsgetreue Berichterstattung wäre endlich erforderlich. Denn davon ist nicht viel zu lesen: "Fünf Mal hat das radikale Hamasregime im Gazastreifen humanitäre Feuerpausen in der letzten Woche gebrochen. Sogar ihre eigene, gestern vorgeschlagene humanitäre Feuerpause für die folgenden 24 Stunden, hat die Hamas selbst gebrochen. Trotz etlicher Raketenangriffe aus dem Gazastreifen, hat sich Israel aus Rücksicht auf die Zivilbevölkerung in den letzten 24 Stunden zurückgehalten." (aus: israel heute, 28.07.2014) Zudem ist es einfach für Deutschland beschämend, so Rufe wie: „Juden raus“, „Israel: Die Kinder Hitlers“ toleriert werden!! Egal wie viel Zugeständnisse Israel machen wird, genug wird es nie sein. So es eine Lösung geben soll, ist Wahrheit gefragt!! mehr

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Richtig ist es schon, von mir verkürzt wieder gegeben, dass auch vom angeblichen Terror in der Welt durch Moslems provoziert wurde. Leider allerdings auch Tuttlingen wurde erwähnt. Ich habe den Fahnenträger - wenn auch mit israelischer Fahne - nicht als Demonstrant für Israel angesehen sondern als moslemfeindlicher Provokateur, der die Demo für sich nutzte und Krawalle provozieren wollte. Das Schild war eine Provokation. Es wurde der Eindruck vermittelt, durch Moslems gäbe es auch in Tuttlingen Terror. Grundsätzlich sind alle antisemitischen Vorfälle abzulehnen, Insgesamt sind überall Vorgänge abzulehnen, die ganze Völker oder Religionen verunglimpfen. Dazu gehört auch, dass man in dieser Demo den Teilnehmern unterstellt, dass es diesen nur gegen die Juden ging und für die Hamas. Kritik an der Politik Israels ist kein Antisemitismus. Man kann so auch das Vorgehen gegen die Zivilbevölkerung nicht rechtfertigen. Sich auf Gauck zu berufen ist richtig. Zum Text diese Provokateurs hoffe ich, denn er wurde mit seinem Plakat fotografiert, dass Bilder im Internet auftauchen. Die Polizei muss man - soweit sie in Uniform anwesend war - in Schutz nehmen. Im Übrigen. Der weltweite Terror wird von radikalen Islamisten betrieben und nicht von "den Moslems". Insoweit ist es erstaunlich, wie man hier bei uns Terroristen und Moslems gleichsetzen will. Wir sollte endlich lernen, nicht immer zu pauschalisieren und auch zu hinterfragen, was Einzelne antreibt, Hass zu schüren. Ich nicht weiter regieren. Dem Rassismus darf man keine Chance geben. mehr

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Ich möchte zunächst einige Dinge in der Sache korrigieren, die im Kommentar 1 nicht richtig dargestellt werden. Der Zeitungsbericht ist im Gegensatz zur ersten Meldung in der Schwäbischen ist im Wesentlichen sachlich korrekt. Der Kommentator distanziert sich nach seinen Worten von Antisemitismus. Tatsächlich ist aber jedem klar gewesen, der auf der Demo war, dass es vor allem der Hass auf Juden war, der so viele Moslems auf die Demo getrieben hat. Es waren tatsächlich vier Einzelbürger vor Ort, die dem Aufruf Frau Merkels und Herrn Gaucks gefolgt sind, sich dem Antisemitismus entgegenzustellen, der auf der Demo der Form halber meist in Israelkritik gehüllt war. Es wird der Vorwurf erhoben, diese hätten sich provokant verhalten. Tatsache ist, dass von Seiten der Pro-Hamas-Demonstranten die Gegendemonstranten andauernd provoziert wurden (Gesten des Halsabschneidens, Rufe wie"wir treffen uns später...." usw. und dass einzig das Hochhalten des Schildes "Israel ist unser Freund" (das ist deutsche Staatsräson) und der Satz "Kein Moslem-Terror in Gaza, Israel, Deutschland und der Welt" (Diesen Satz dürfte jeder Nicht-Moslem blind unterschreiben können dürfen) als Provokation ausgelegt wurde. Dass die Polizei die Demo nicht im Griff gehabt hat, hat sich darin manifestiert, dass einem der Gegendemonstranten bereits zu Beginn ein Teil seiner Beschilderung zerstört wurde und zum Ende das komplette Schild samt der Staatsfahne des Landes Israel unter den Augen der Polizei entrissen und zerstört wurde. mehr

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Irgendwie ist es komisch, daß immer andere schuldig sein sollen, ein moslemfeindlicher Terror??, der Veranstalter sagt, die proisraelischen Menschen provozieren, hä? Kommen die Demonstranten auch aus Gaza, Syrien, ISIS-Kalifat oder woher? Warum skandiert niemand gegen die HAMAS, die Israel laufend beschießt, das geliehene Geld in Abschußrampen und Raketen investiert und die Menschen dort als Schutzschilde nimmt? Ich sage es, weil nur einseitig demonstriert wird, aus welchen religiösen oder ideologischen Gründen auch immer. Das stört mich. mehr

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Sowohl eine zerrissene Fahne Israels wie auch "Juden raus", wobei ich als Zuseher diesen Ruf nicht gehört habe, ist nicht akzeptabel. Dass aber - das fehlt auch in der Berichterstattung - an der KSK einer der Israelfahnenträger die Demonstranten mit "Wir sind Freunde Israels" und auf der Fahne dann "Kein Terror von Moslem in Deutschland und Tuttlingen" provokant hob und auf meine persönliche Frage, wo es in Tuttlingen Terror gibt mir erklärte, ob ich behaupten wolle, die Moslems terrorisieren Tuttlingen nicht, ist aus meiner Sicht nicht nur eine Provokation, die zudem gezielt betrieben wurde. Beamte in der Nähe haben den Provokateur sogar gebeten, nicht zu provozieren. Derselbe Mann erklärte mir, der aus meiner Sicht rassistische Text gegen die Moslem sei von Verfassungsschutz ihm erlaubt worden. Die Polizei hatte die Demo im Griff. Sie hindert beide Seite an Provokationen, während durchaus für den Zuschauer das Gefühl entstand, dass die Herren der Staatsmacht in Zivil eher auf der Seite des Provokateurs standen. Es war offenkundig, dass dieser Fahnenträger keinerlei Gegendemonstrant für Israel war. Er war eher ein Bürger, der seine Chance in der antimoslemischen Ideologie wohl gesehen hat. Rassismus und Volksverhetzung jeder Art hat auf unseren Strassen nichts zu suchen. Dieser moslemfeindliche Demonstrant hat unserer Stadt und auch der Demo absolut geschadet. Wie lange müssen wir uns dieses Terror auf der Strassen noch gefallen lassen mehr

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