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Lokales

Asbest: Sanierung der Marienplatzgarage gestoppt

Bauarbeiten verzögern sich mindestens um ein halbes Jahr – Kosten unabsehbar

Ravensburg sz Hiobsbotschaft für die Stadt Ravensburg: Bei der Sanierung der Marienplatztiefgarage ist Asbest gefunden worden. Um die Gesundheit der Arbeiter nicht zu gefährden, wurden die Bauarbeiten weitgehend gestoppt. Laut Baubürgermeister Dirk Bastin wird sich die Wiedereröffnung der Garage dadurch um mindestens ein halbes Jahr verzögern. Zu den Mehrkosten lasse sich derzeit noch nichts Konkretes sagen. Bislang war man von 13 Millionen Euro ausgegangen.

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Kommentare (6)
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. . . was müssen wir im Schussental noch ertragen? Zumal der sehr kompetente Professor Dr. Wolfgang Ertel von der FH Weingarten, der seit nun genau 30 Jahren den Bereich der "Künstlichen Intelligenz" erforscht, heute noch einmal darauf hingewiesen hat, dass ein Projekt wie die MTG considered obsolete ist. Er muss es wissen, ja er weiß es. Ich kenne den Herrn Professor persönlich und er ist eine integere Koryphäe auf diesem Gebiet..

Dass man auf Mahner wie Peter Schröder, Wilfried Krauss und mich nicht hört, hat ja in Ravensburg schon Methode. Aber wieso lädt die Verwaltungsspitze Herrn Professor Dr. Ertel nicht zu einem "Runden Tisch" ein, um ihm ernsthaft zuzuhören!! ?? Ich erwarte ein solches Fachgespräch! Den Runden Tisch gab es übrigens beim Thema "Erhalt der Räuberhöhle". Nach dem heutigen Artkel in der "Schwäbischen" und dem, was ich über Asbest und den Beginn seiner Anwendung im Baugewerbe weiß, kann man nicht ausschließen, dass bei der "sanften" und doch sehr umfangreichen Sanierung und dem Abriss des "Neubaues" der "Räuberhöhle" asbesthaltiges Material gefunden wird. Denn gewiss wurden bei Umbauten, Anbauten, Sanierungen usw. Ab 1825 (s.u.) auch asbesthaltige Dämmstoffe, Wärmeschutz usw.. verwendet.

Stefan Weinert mehr

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Hi @4. Stimme Ihnen zu, MTG zuschütten. Hier noch etwas über Asbest, was in der "Schwäbischen" nich zu lesen war:
Erstmals erwähnt wurde Asbest im dritten Jahrhundert vor Christus in einem Buch über Steine von Theophrast. In Athen wurde die ewige Flamme auf der Akropolis zu dieser Zeit mit einem Docht aus Asbest betrieben. In der Neuzeit fand Asbest erstmals in den 1820er-Jahren eine ernsthafte Anwendung. Die Fasern wurden zu feuerfester Kleidung für Feuerwehrleute verarbeitet. Bald kamen Anwendungen wie feuerfeste Dächer oder Wärmedämmungen für Dampfmaschinen hinzu. Am 15. Juli 1900 erhielt der Österreicher Ludwig Hatschek als Besitzer einer Asbestwarenfabrik ein österreichisches Patent für Eternit. Damit begann ein Boom in der Verwendung von Asbest zur Herstellung sehr unterschiedlicher Produkte (zum Beispiel Faserzement für Dachschindeln, Dach-Wellplatten, Fassadenverkleidungen, Rohre, Blumentröge, Knöpfe, Telefon-Gehäuse, Teile für elektrische Geräte und dergleichen. In Gebäuden wurden tragende Stahlteile mit Spritzasbest zum Brandschutz versehen. Auf Schiffen und U-Booten wurde Asbest zur Dämmung von Rohrleitungen verwendet. In Deutschland erfolgt 1912 die Gründung des Fulgurit-Werk Luthe und 1929 in Berlin die Deutsche Asbestzement AG (DAZAG). Asbest fand Einsatz als temperaturfester Dämmstoff, als feuerfeste Zwischenlage für Abzweigdosen und hinter Öfen in Holzhäusern, als Bestandteil von Bremsbelägen und Dichtungen (auch als weiche Schnur für Ofentüren) sowie in Laboren als feuerfeste Unterlage.

Quelle: wikipedia, zusammengestellt von Stefan Weinert, 12.9.2017

Wenn bereits seit Anfang August 2017 klar ist, dass es "Asbestvorkommen" unter dem Ravensburger Marienplatz in Hülle und Fülle gibt (für jeden der 50.000 Ravensburger 1,4 Anteile), dann frage ich, warum erfährt die Öffentlichkeit das erst jetzt - kurz nach "Ravensburg spielt". Das dürfte kein Zufall sein, oder?

Stefan Weinert mehr

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Man liest diesen Artikel und nach dem allerersten Gedanken "au weia, Asbest.." folgt sogleich ein "warum wundert mich das gar nicht". Nicht, dass in der MTG tatsächlich dieser gefährliche Stoff verbaut wurde - von dem leider leider kaum jemand weiß, WIE gefährlich er wirklich ist bzw. diese Gefahr nicht so ernst genommen wird, wie sie sollte... - sondern dass er erst jetzt auf der Baustelle entdeckt wird.
Ich bin weder Ingenieur noch Architekt noch sonst in diesem Thema bewandert, aber es scheint mir vollkommen unplausibel, weshalb es keine originalen Baupläne der MTG gibt, in denen klar und deutlich sichtbar ist, was hier verbaut wurde! Oder schaut man solche Baupläne gar nicht so genau an, wenn Sanierungsarbeiten anstehen? ODER: Wird bewusst über das eine oder andere Detail hinweggesehen, in der Hoffnung, eine große Menge Geld sparen zu können? Soll auch schon in der einen oder anderen Kindertagesstätte so gelaufen sein...
Alles reine Spekulation. Was mich aber dennoch beruhigt ist die Tatsache, dass nun wirklich mit den Bauarbeiten pausiert wird UND die Gründe dafür publik gemacht werden. Das geht doch alle was an. Und die Bürger müssen das Gefühl haben können, dass nicht gemauschelt wird sondern sie sich auf ihre Stadtverwaltung verlassen können. Eben WEIL dort ja hoffentlich die Experten sitzen.
Vielleicht wäre eine komplette Zuschüttung der MTG doch die bessere Lösung. mehr

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Ergänzung zu meinem vorherigen Kommi:l.

... und nicht zu vergessen die Forderung nach einem Zweitgutachten, durch Stadtrat Wilfried Krauss und meine Petition, wo das Asbest womöglich gefunden und/oder nicht verheimlicht wurde und worden wäre, vorausgesetzt, es hatte zu diesem Zeitpunkt jemand Kenntnis davon. Mich wundert sehr, dass bei den Probeentnahmen, auf dass sich das Gutachten gestützt hat, kein Asbest gefunden wurde. Salamitaktik?

Petition Zweitgutachten:
https://www.change.org/p/forderung-eines-zweitgutachtens-sanierung-der-ravensburger-marienplatztiefgarage-mtg

Ich werde das Gefühl (seit Oktober 2016) nicht los, dass die Ravensburger Bürger in Hinsicht auf die MTG von der Stadtverwaltung ziemlich verschaukelt werden. Es muss dringend geprüft werden, ab wann die die Ravensburger Verwaltung tatsächlich Kenntnis von dem asbest unter dem Marienplatz hatte - womöglich durch die Staatsanwaltschaft.

Mit (as)besten Grüßen, Stefan Weinert
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Man mag' mir glauben oder nicht: Schon vor einem 3/4 Jahr habe ich ernsthaft daran gedacht und befürchtet, dass bei der Sanierung der MTG Asbest zum Vorschein kommt. Gesprochen habe ich darüber mit niemandem, um keine Gerüchte aufkommen zu lassen. man stelle sich einmal vor, ich hätte damals einen entsprechenden Leserbrief geschrieben - der gesteinigte Stephanus lässt grüßen. Doch nun ist es amtlich: ASBEST! -- Wobei ich mir aber ganz sicher war und es auch durch Petition, Leserbrief, Kommentare und Gespräche öffentlicht gemacht habe, ist die Tatsache, dass sich die Sanierungsarbeiten durch nicht einkalkulierte Sachstände und Vorkommnisse, erheblich verzögern und verteuern wird. In meiner Petition vom 14.11. 2016 (über 50 Unterschriften) streite ich für die endgültige schließung der MTG. Wie gesagt "nur" 54 Unterzeichner, auch weil die Stadt Ravensburg wider besseren Wissens an dem 15-Millionen-Projekt einer obsoleten Tiefgarage festhält. Shame on you! Hier der LINK zur Petition:

https://www.change.org/p/herr-oberb%C3%BCrgermeister-dr-daniel-rapp-ravensburg-marienplatztiefgarage-f%C3%BCr-immer-schliessen

WAS muss noch passieren und zum Vorschein kommen, damit die verwaltungsspitze eeeeendlich die Zeichen der Zeit versteht?

Stefan Weinert, Sozialaktivist mehr

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Oha. Ob beim Brand in der Garage wohl giftige Asbestdämpfe durch Ravensburg geflogen sind...

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