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Lokales

Amtsleiter zu 10 Monaten auf Bewährung verurteilt

Verdacht auf Untreue in 18 Fällen – Mündliche Verhandlung soll Vorwürfe klären
Ein Amtsleiter des Landratsamts muss sich wegen Untreue verantworten: Gegen einen Strafbefehl legt der Beschuldigte Einspruch ei
Ein Amtsleiter des Landratsamts muss sich wegen Untreue verantworten: Gegen einen Strafbefehl legt der Beschuldigte Einspruch ein.
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Sigmaringen sz Das Amtsgericht Sigmaringen hat gegen einen Amtsleiter des Landratsamts Sigmaringen einen Strafbefehl erlassen und ihn zu zehn Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt werden soll. Der Mann wird beschuldigt, private Einkäufe über die Kreiskasse abgerechnet zu haben. Der Beschuldigte wird den Strafbefehl nach derzeitigem Stand nicht akzeptieren, er hat über seinen Anwalt Einspruch gegen die Verurteilung eingelegt. Sollte er den Einspruch aufrechterhalten, wird der Fall vor dem Amtsgericht mündlich verhandelt. Der Amtsleiter ist seit Bekanntwerden der Vorwürfe im Februar 2015 vom Dienst suspendiert.

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Kommentare (6)
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Entdeckt wurde der Betrug, als eine Mitarbeiterin der Kreiskasse eine vom Amtsleiter abgezeichnete Rechnung prüfte. Erstaunlich, dass der Betrug erst aufgedeckt wurde, als die neue Landrätin knapp ein Jahr im Dienst war. mehr

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Was lehrt uns dieser Fall. " Gleiches Recht für alle " war einmal. Interessant wäre der Fall mit der Urkundenfälschung, da geht es es richtig ins Eingemachte.

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Der Beschuldigte soll in 18 Fällen in die eigene Tasche gewirtschaftet und den Landkreis Sigmaringen um einen niedrigen, vierstelligen Betrag betrogen haben. Über welchen Zeitraum hinweg sind die Käufe getätigt worden?

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Dies muss man sich mal vorstellen! Um die Neubesetzung vornehmen zu können, wurde der Beschuldigte auf eine neu geschaffene Stelle versetzt. Dies ist jedoch nur ein formaler Akt, der Mitarbeiter bleibt suspendiert. Er muss aber nach Abschluss des Verfahrens wieder beim Landratsamt beschäftigt werden, oder etwa nicht? mehr

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Am 03. März 2015 war folgender Kommentar auf szon.de zu lesen: Der Mitarbeiter soll das Landratsamt um einen niedrigen, vierstelligen Betrag betrogen haben. Die Behörden haben nun maximal drei Monate Zeit, den Vorwurf aufzuklären, so sieht es das Beamtenrecht vor. „Ich gehe davon aus, dass der Sachverhalt in drei Monaten aufzuklären ist“, sagt Bürkle. Wie schnell mahlen die Amts-Mühlen in Sigmaringen? Jetzt wissen wir es: Fast ein Jahr! mehr

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Ursprünglich ging Landrätin Stefanie Bürkle davon aus, dass die Sachlage schneller geklärt wird. Nicht nur die Landrätin ging davon aus! Als Beamter ist man gut abgesichert. Beim Strafmaß ist man den LRA-Bediensteten offensichtlich entgegen gekommen. Zudem ist der Amtsleiter seit Bekanntwerden der Vorwürfe im Februar 2015 vom Dienst suspendiert und bezieht vermutlich seither seine vollen Bezüge. Manche haben wegen dem unerlaubten Verzehr einer Maultasche oder eines Brötchens in der "freien Wirtschaft" ihren Arbeitsplatz verloren. mehr

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