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Lokales

Alno-Mitarbeiter sollen auf Zahlungen verzichten

Insolvenz angemeldet: Alno
Der Pfullendorfer Küchenmöbelhersteller Alno will 350 Stellen abbauen. Durch den Verzicht auf Sonderzahlungen für die Mitarbeiter will der Betriebsrat diese Anzahl allerdings deutlich reduzieren.
Felix Kästle

Pfullendorf SeK Die Verhandlungen über einen Arbeitsplatzabbau beim Pfullendorfer Küchenmöbelhersteller Alno befinden sich offenbar auf der Zielgeraden. Sämtliche Mitarbeiter sollen zumindest teilweise auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichten, um die Anzahl der Kündigungen möglichst gering zu halten, sagte die Betriebsratsvorsitzende Waltraud Klaiber der Schwäbischen Zeitung am Freitag. In der kommenden Woche stimmen die Mitglieder der IG Metall über diesen Vorschlag ab.

Offen bleibt weiterhin, wie viele Stellen tatsächlich abgebaut werden. Die Pläne des Vorstands sahen eine Streichung von 250 Arbeitsplätzen in Deutschland und weiteren 100 im Ausland vor. Auch ob die Service-Center des Unternehmens wie vorgesehen zum Teil nach Bosnien verlagert werden, ist nach wie vor unklar. Für die Beschäftigten, die gekündigt werden, soll es ein Jahr lang eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft geben.

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Das gleiche Lied wie früher: Sämtliche Mitarbeiter sollen zumindest teilweise auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichten, um die Anzahl der Kündigungen möglichst gering zu halten.

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