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Ochsenhausen
Lokales

Abbrucharbeiten für Kreisverkehr an B 312 starten


An dieser Stelle wird der neue Kreisverkehr in Ochsenhausen entstehen.
An dieser Stelle wird der neue Kreisverkehr in Ochsenhausen entstehen.
Tobias Rehm

Ochsenhausen häf Am Montag rollt der Bagger an, um einen Teil des Gebäudes Poststraße 54 in Ochsenhausen abzureißen. Wenn alles nach Plan läuft, könnte der vordere Teil des Hauses schon am Dienstagabend verschwunden sein, wie Fritz Birk vom gleichnamigen Bauunternehmen aus Bellamont erläutert.

In den vergangenen Tagen richtete das Team um Birk die Baustelle ein und erledigte vorbereitende Maßnahmen wie Sanitär und Elektrik für den eigentlichen Abriss. Nötig ist der Teilabbruch, weil an der Kreuzung Biberacher Straße/Ulmer Straße/Poststraße ein Kreisel entstehen soll. Um ausreichend Platz für dieses Projekt zu haben, muss ein Teil des Hauses weichen.

Der hintere Teil des Gebäudes könne nach einem Umbau wieder bewohnt werden, so Ochsenhausens Stadtbaumeister Rolf Wiedmann. Der Bau des Kreisverkehrs an der B 312 soll im März beziehungsweise April starten. Ingesamt dauert die Bauzeit ein Jahr. Foto:

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Es ist schon erstaunlich was in Ochsenhausen möglich ist, sukzessive werden Ampeln entfernt und Kreuzungen auf Kosten der Fußgänger und Radfahrer umgestaltet. Andere Stellen, welche den Verkehr verlangsamen - und nur einzelnen nutzen -wurden dafür geschaffen. Der neue Kreisel bringt ein hohes Unfallpotential mit sich, darauf weisen die anzuwendenden Richtlinien deutlich hin. Ein Kreisel mit hohen Verkehrszahlen kombiniert mit einem starkfrequentierten Zebrastreifen als Querung ist wohl aus Gutachtersicht eine zu verwerfende Lösung. Hinzukommt, in der Nähe der Zebrastreifen befinden sich noch Privateinfahrten. Im Ort hat es mehrere stark eingeschränkte Menschen mit Sehbehinderung welche die Ampel nutzen. Vom Ortseingang Biberacherstraße bis zur Poststraße/ Marktplatz gibt es keine Ampel mehr! Für behinderte Menschen ist also hier keine Querung der B312 auf 1 Kilometer Länge möglich. Bis heute gibt es keinen Beschluss oder Bürgerinformation zu dem Thema, die Verhandlungen über die beträchtlichen Kosten müssen ja schon vor langer Zeit und vor der Bauleitplanung stattgefunden haben. - Ist sowas zulässig, kennt überhaupt jemand die Kosten?
Andere Städte versuchen alles um sich attraktiver zu machen, der Weg entlang des Mühlkanals ist schon lange nicht mehr passierbar, man macht sich sukzessive jede Attraktivität kaputt. Die Gestaltung des Mühl- oder besser Müllkanals ist eine Zumutung, andere Städte öffnen ihre Kanäle, besonders sofern sie hygienisches Wasser haben. In Ochsenhausen alles Fehlanzeigen. Dagegen wurden fast alle ortsprägenden Gebäude entfernt. Wohlgemerkt, die ersten Gasthäuser am Ort wurden immer nach vier evangelistischen Tiernamen benannt, der (rote) Ochsen war der erste und entsprach dem heiligen Lukas. Ältere Ochsenhausener wissen, an das hintere Ökonomiegebäude kamen bis in die 40/50er Jahre noch Leute mit Pferden. Früher war der Ochsen, das Gebäude Poststraße 1. Bringen wird der Kreisverkehr in Hinblick auf die Umgehung nichts.
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Abbruch gemäss dem Ochsenhausener-Slogan:
" In halben Sachen kennen wir uns aus"!?

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Es ist überaus fraglich ob ein Kreisel an der Stelle eine Entlastung bringt. Wahrscheinlicher kommen die Fahrzeugkolonnen nur schneller zum Hauptstaupunkt in der Innenstad,t und da wird die Situation dann noch unerträglicher, da ja hier ein paar geschickte Einmündungen geschaffen wurden und es bis heute keinerlei funktionierende Regelung in der Innenstadt gibt. Älteren Ochsenhausener ist auch bekannt, es gab bevor es an der Ochsenkreuzung eine Ampel gab, einen Zebrastreifen. An diesem erreignete sich eine Unzahl von Unfällen mit Personenschaden.
Vielleicht konnte die Schwäbische auch recherchieren was der ganze Abbruch einschließlich Grunderwerb und Grundstückstauschgeschäften den Bürger kostet, vielleicht ist ja deshalb die anstehende Grundsteuererhöhung notwendig?
Wohlgemerkt, die Prognosen gehen von einem Verkehrsaufkommen von 8000 Fahrzeugen an der Ochsenkreuzung nach Fertigstellung der Umgehung aus. Heute sind es 20 000 Fahrzeuge.
Für 8000 Fahrzeuge mit weitaus weniger LKW den Aufwand in Zeiten des Sparens. Hinzu kommt, die einjährige Bauzeit, welche besonders Unternehmen aus Biberach belastet und durch Beschädigung anderer Straßen, Folgekosten verursacht.
Das Geld hätte man besser in eine Fussgänger- und Radfahrerinfrastruktur in Ochsenhausen investiert. Der Kreisel wird die Durchlässigkeit für Fußgänger und Radfahrer auf tiefem Niveau noch weiter verschlechtern. In der Regel dürfen solche Grunderwerbe in Großstädten nicht mehr als 100 000 Euro kosten, ansonsten bleibt es beim Altem.
In der Regel ist es auch üblich die Bevölkerung frühzeitig miteinzubeziehen und im Detail die Kosten z.B. für Grunderwerb und Abriss etc. aufzuschlüsseln - in Ochsenhausen Fehlanzeige. Sparen wird dem Bürger abverlangt, bei mittlerweile hohen Gebühren, Steuern und Abgaben in allen Bereich im Ort. Transparenz Fehlanzeige. mehr

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