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27 neue Biosphären-Botschafter

Feierliche Urkundenübergabe durch Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser
Die frisch ausgebildeten Biosphären-Botschafter mit Regierungspräsident Klaus Tappeser (vorne rechts) und Petra Bernert, Leiterin Biosphärengebiet Schwäbische Alb (vorne, Zweite von links).
Die frisch ausgebildeten Biosphären-Botschafter mit Regierungspräsident Klaus Tappeser (vorne rechts) und Petra Bernert, Leiterin Biosphärengebiet Schwäbische Alb (vorne, Zweite von links).
pr

Münsingen sz Besuchern das Biosphärengebiet Schwäbische Alb näher zu bringen und dabei neben Naturerlebnissen auch viel Wissenswertes über Land und Leute zu vermitteln, gehört zu den Kernaufgaben eines Biosphären-Botschafters.

Bei einer feierlichen Urkundenübergabe mit Rahmenprogramm sind am Freitag beim Biosphärengebiets-Partner Flomax Naturmode in St. Johann-Gächingen 27 neue Gästeführer in den Kreis der aktiven Botschafter des Biosphärengebiets aufgenommen worden.

„Es freut mich sehr, dass sich Menschen für die Ziele des Biosphärengebiets einsetzen und so dazu beitragen, dass sich auch viele andere bei einem Besuch auf der Schwäbischen Alb mit Themen wie Nachhaltigkeit, Artenvielfalt und der Frage beschäftigen, wie Ökologie und Ökonomie gleichberechtigt nebeneinander und miteinander existieren können“, sagte Tübingens Regierungspräsident Klaus Tappeser.

Im Biosphärengebiet Schwäbische Alb gibt es bereits eine Vielzahl an ausgebildeten Natur- und Landschaftsführern mit weitreichenden Erfahrungen und Kenntnissen zu den landschaftsräumlichen und kulturellen Besonderheiten der Schwäbischen Alb und des Albvorlandes. 21 von ihnen haben sich entschlossen, ihr bestehendes Wissen zu erweitern und offizielle Botschafter des Biosphärengebiets Schwäbische Alb zu werden. Im Rahmen einer rund 30-stündigen Weiterbildung wurden die konkreten Ziele und Inhalte des Biosphärengebiets aufgearbeitet, die Kenntnisse in den Bereichen Tourismus und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erweitert sowie an den vorhandenen rhetorisch-methodischen Kenntnissen gefeilt.

Sechs weitere Natur- und Landschaftsführer haben einen Teil dieser Weiterbildung absolviert und werden unter Berücksichtigung ihrer vorhandenen umfassenden Ausbildung mit der Bezeichnung „die Obstler“ und Einsatzschwerpunkt auf den Streuobstwiesen ebenfalls als Biosphären-Botschafter ausgezeichnet. Somit unterstützen ab sofort 27 neue Biosphären-Botschafter das bestehende Team, welches sich „mit einem spannenden und abwechslungsreichen Programm“ auf interessierte Besucher freut. Alle Botschafter verfolgen dabei ein primäres Ziel. Die Begeisterung für die Modellregion, welche sowohl den Schutz der biologischen Vielfalt und Kulturlandschaft als auch eine nachhaltige soziale, ökonomische und ökologische Entwicklung und Entfaltung des Menschen anstrebt, soll auch auf die Besucher überspringen.

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