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„Die Kirche bleibt im Dorf“ – auch wenn ein Amerikaner fünf Millionen zahlt


Im Theater Lindau läuft die schwäbische Romeo- und Julia-Variation „Die Kirche bleibt im Dorf“ am Donnerstag, 18. Januar.
Im Theater Lindau läuft die schwäbische Romeo- und Julia-Variation „Die Kirche bleibt im Dorf“ am Donnerstag, 18. Januar.
Patrick Pfeiffer

Lindau sz Die schwäbische Romeo- und Julia-Variation „Die Kirche bleibt im Dorf“ ist am Donnerstag, 18. Januar, um 19.30 Uhr im Theater Lindau zu sehen. Für die Vorstellung gibt es nur noch wenige Karten.

In einer Theaterfassung der Württembergischen Landesbühne Esslingen geht es laut Ankündigung um die beiden idyllisch im Herzen Schwabens gelegenen Dörfer Oberrieslingen und Unterrieslingen, die ein tiefer metaphorischer Graben trennt. Seit dem Mittelalter teilen sich die Dörfer die Kirche und den Friedhof. Die Kirche liegt im einen, der Friedhof im anderen Ort. Der ewig brodelnde Streit erreicht einen Höhepunkt, als ein reicher Amerikaner die Oberrieslinger Kirche kaufen möchte – für fünf Millionen. Für die Unterrieslinger ist klar: Die Kirche bleibt im Dorf. Ob die Kirche im Dorf bleibt und es ein Happy End für das Oberrieslinger „Schneggle“ Klara und den Unterrieslinger Jungschweinbauern Peter gibt, ist in Ulrike Grotes Komödie zu sehen. Liebevoll nimmt Grote die Eigenheiten der schwäbischen Seele auf die Schippe, wie es weiter heißt. Zu der Komödie gibt es Livemusik mit Songs von Grachmusikoff und Schwoißfuaß mit einer vierköpfigen Band unter Leitung von Oliver Krämer.

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