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Ravensburg
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„Das Publikum in Ravensburg ist extrem gut“

Rund 4000 Hästräger springen beim Rosenmontagsumzug durch die Innenstadt
Der Ravensburger Butzhansel darf jetzt auch beim Umzug mitspringen. Ihm auf den Fersen: die Ravensburger Garde.
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Ravensburg vic „Heute ist aber wenig los“, sagt eine Frau, die am Umzugsanfang in der Marktstraße steht. Um 10 Uhr herrschen am Rosenmontag in Ravensburg Minusgrade und an manchen Stellen entlang des Umzugs klaffen Lücken. Es sind weniger Zuschauer gekommen als sonst. Das musste auch Zunftmeister Rolf Fischer feststellen, als er ganz zu Beginn des närrischen Wurms durch die Innenstadt marschiert ist. „Es ist zu kalt gewesen“, sagt er. Trotzdem ist der Erste Mann der Schwarze-Veri-Zunft zufrieden, denn größtenteils säumen viele Mäschkerle den Straßenrand und sind bereit für jeglichen Schabernack.

Gut 4000 Hästräger sind in diesem Jahr dabei gewesen, von der Schweiz bis nach Ulm und viele Vereine und Zünfte aus der Region. Insgesamt 52 Gruppen standen im Programmheft, die Musikkapellen und die Fanfarenzüge nicht extra mitgezählt. „Das Publikum in Ravensburg ist extrem gut“, sagen Luise und Nina von den Seewaldkobolden aus Friedrichshafen, die jedes Jahr gerne nach Ravensburg kommen. Vor allem die Kinder hätten immer Spaß und würden mitmachen.

Kurz nach dem Umzug hat der Zunftmeister auch schon mit der Polizei gesprochen: Es sei nichts passiert, erzählt er. Und weil die Ravensburger Fasnet mit dem Rosenmontagsumzug ihren Höhepunkt hat, beginnt bei Rolf Fischer schon fast wieder die Vorfreude, denn dann steht eine große Feier an: „Jetzt schauen wir aufs nächste Jahr, auf das 44.“

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