Bayern
Sohn gesteht tödlichen Giftanschlag auf Mutter
Die Frau erlitt schwerste Verätzungen, an denen sie knapp zwei Monate später im Krankenhaus starb. „Mir tut es leid, ich wollte es nicht“, sagte der Angeklagte unter Tränen zum Prozessbeginn.
Da sein Vater wegen einer Verletzung am Fuß für längere Zeit im Krankenhaus war, habe er seine Mutter fast zwei Monate lang allein zu Hause gepflegt. Nachts sei er mehrmals aufgestanden, um sie auf die Toilette zu bringen. Sie habe oft geweint, gejammert und geschrien. „Mir war das alles zu viel. Man kann sich nicht vorstellen, was das für eine Belastung ist.“ Am 8. April 2011 sei er morgens spontan auf die Idee mit dem Abflussreiniger gekommen. „Ich wollte sie nicht umbringen. Ich wollte nur, dass sie ruhig ist.“
Nach der Tat blieb der Sohn noch etwa zwei Stunden in der Wohnung und ließ seine Mutter dann allein. „Er verließ das Haus, um ihr nicht beim Sterben zusehen zu müssen“, hielt ihm die Staatsanwältin vor. Weitere fünf Stunden später fuhr der heute 42-Jährige mit dem Fahrrad zur Polizei und zeigte sich selbst an. Das Urteil sollte noch am Nachmittag gesprochen werden.
(Erschienen: 01.02.2012 08:05)
Die Frau erlitt schwerste Verätzungen, an denen sie knapp zwei Monate später im Krankenhaus starb. „Mir tut es leid, ich wollte es nicht“, sagte der Angeklagte unter Tränen zum Prozessbeginn.
Da sein Vater wegen einer Verletzung am Fuß für längere Zeit im Krankenhaus war, habe er seine Mutter fast zwei Monate lang allein zu Hause gepflegt. Nachts sei er mehrmals aufgestanden, um sie auf die Toilette zu bringen. Sie habe oft geweint, gejammert und geschrien. „Mir war das alles zu viel. Man kann sich nicht vorstellen, was das für eine Belastung ist.“ Am 8. April 2011 sei er morgens spontan auf die Idee mit dem Abflussreiniger gekommen. „Ich wollte sie nicht umbringen. Ich wollte nur, dass sie ruhig ist.“
Nach der Tat blieb der Sohn noch etwa zwei Stunden in der Wohnung und ließ seine Mutter dann allein. „Er verließ das Haus, um ihr nicht beim Sterben zusehen zu müssen“, hielt ihm die Staatsanwältin vor. Weitere fünf Stunden später fuhr der heute 42-Jährige mit dem Fahrrad zur Polizei und zeigte sich selbst an. Das Urteil sollte noch am Nachmittag gesprochen werden.
(Erschienen: 01.02.2012 08:05)
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Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) will die 4 Landespolizeidirektionen mit den 37 Polizeipräsidien und den Direktionen zu 12 regionalen Präsidien zusammenfassen. An der Präsenz der Polizei soll sich allerdings nichts ändern: Die Polizeireviere in den Städten und die Polizeiposten auf dem Land bleiben erhalten. Die Opposition kritisiert die Pläne von Gall.
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