Bayern
Silotank stürzt auf Einsatzwagen: Zwei Polizisten getötet
„Dabei war der Silotank auf die Fahrerseite des mit drei Beamten und einer Beamtin besetzten Kleinbusses gestürzt“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Der 23 Jahre alte Fahrer und ein zwei Jahre älterer Beamter, der hinter ihm saß, wurden von dem niedergedrückten Fahrzeugdach eingeklemmt und getötet.
Eine 24 Jahre alte Beamtin und ein 25 Jahre alter Kollege wurden leicht verletzt, ebenso der 61 Jahre alte Fahrer des Silozuges aus Baden-Württemberg. Der Sattelzug war nach dem Unfall noch 150 Meter weitergerutscht und landete im Straßengraben.
Ein Autofahrer aus Duisburg konnte einen Zusammenstoß mit dem Lastwagen nur vermeiden, indem er seinen Wagen gegen die Mittelleitplanke lenkte. Der Mann und seine Beifahrerin kamen mit dem Schrecken davon.
Die getöteten Beamten waren am Donnerstagabend mit ihren Kollegen der Bereitschaftspolizei Würzburg nach einem Einsatz in Aschaffenburg in mehreren Fahrzeugen auf dem Rückweg. „Die Situation ist für die Kollegen sehr bedrückend. Viele stehen unter Schock“, sagte der Polizeisprecher. Rund zwei Dutzend Polizisten werden derzeit von Notfallseelsorgern betreut.
Die Autobahn 3 musste für die Bergungsarbeiten in Richtung Würzburg für sechs Stunden gesperrt werden. Ein Spezialfahrzeug pumpte den Zement ab. Auf der Gegenfahrbahn Richtung Frankfurt wurde der Verkehr einspurig weitergeleitet.
(Erschienen: 27.01.2012 13:55)
„Dabei war der Silotank auf die Fahrerseite des mit drei Beamten und einer Beamtin besetzten Kleinbusses gestürzt“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Der 23 Jahre alte Fahrer und ein zwei Jahre älterer Beamter, der hinter ihm saß, wurden von dem niedergedrückten Fahrzeugdach eingeklemmt und getötet.
Eine 24 Jahre alte Beamtin und ein 25 Jahre alter Kollege wurden leicht verletzt, ebenso der 61 Jahre alte Fahrer des Silozuges aus Baden-Württemberg. Der Sattelzug war nach dem Unfall noch 150 Meter weitergerutscht und landete im Straßengraben.
Ein Autofahrer aus Duisburg konnte einen Zusammenstoß mit dem Lastwagen nur vermeiden, indem er seinen Wagen gegen die Mittelleitplanke lenkte. Der Mann und seine Beifahrerin kamen mit dem Schrecken davon.
Die getöteten Beamten waren am Donnerstagabend mit ihren Kollegen der Bereitschaftspolizei Würzburg nach einem Einsatz in Aschaffenburg in mehreren Fahrzeugen auf dem Rückweg. „Die Situation ist für die Kollegen sehr bedrückend. Viele stehen unter Schock“, sagte der Polizeisprecher. Rund zwei Dutzend Polizisten werden derzeit von Notfallseelsorgern betreut.
Die Autobahn 3 musste für die Bergungsarbeiten in Richtung Würzburg für sechs Stunden gesperrt werden. Ein Spezialfahrzeug pumpte den Zement ab. Auf der Gegenfahrbahn Richtung Frankfurt wurde der Verkehr einspurig weitergeleitet.
(Erschienen: 27.01.2012 13:55)
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Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) will die 4 Landespolizeidirektionen mit den 37 Polizeipräsidien und den Direktionen zu 12 regionalen Präsidien zusammenfassen. An der Präsenz der Polizei soll sich allerdings nichts ändern: Die Polizeireviere in den Städten und die Polizeiposten auf dem Land bleiben erhalten. Die Opposition kritisiert die Pläne von Gall.
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