Bayern
Olympia in München: Bach erwartet „schwarze Null“
„Es gibt mindestens eine schwarze Null“, sagte der 57-Jährige dem „Handelsblatt“. Die derzeitigen Kalkulationen verfügten vor allem in den Einnahmen für Eintrittskarten und Sponsoring über enormes Steigerungspotenzial. Das Durchführungsbudget für mögliche Olympische und Paralympische Winterspiele 2018 in München, Garmisch-Partenkirchen und dem Berchtesgadener Land wird bisher mit 1,3 Milliarden Euro kalkuliert.
„Wir gehen bei den Eintrittskarten von einer Zuschauer-Auslastung von 82 Prozent aus. Das ist, wie die Erfahrungen lehren, sehr konservativ. Auch beim Sponsoring sind die Einnahmen äußerst niedrig angesetzt“, sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Sorgen über eine Fehlkalkulation teilt Bach daher nicht.
Am 6. Juli entscheidet die Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) im südafrikanischen Durban über den Gastgeber für die Winterspiele 2018. Bach bezeichnet die Wahl zwischen den beiden Favoriten Pyeongchang (Südkorea) und München als Grundsatzentscheidung: „Letztlich geht es jetzt um die Frage: Soll Olympia in einer für den Wintersport neuen Region mit aufstrebenden Märkten stattfinden? Oder ist es an der Zeit, einen der wichtigsten Wintersportmärkte der Welt, also ein wesentliches Fundament Olympischer Winterspiele zu stärken.“
Dem dritten Bewerber Annecy (Frankreich) werden bei der Entscheidung in rund drei Wochen nur Außenseiterchancen eingeräumt.
(Erschienen: 13.06.2011 16:25)
„Es gibt mindestens eine schwarze Null“, sagte der 57-Jährige dem „Handelsblatt“. Die derzeitigen Kalkulationen verfügten vor allem in den Einnahmen für Eintrittskarten und Sponsoring über enormes Steigerungspotenzial. Das Durchführungsbudget für mögliche Olympische und Paralympische Winterspiele 2018 in München, Garmisch-Partenkirchen und dem Berchtesgadener Land wird bisher mit 1,3 Milliarden Euro kalkuliert.
„Wir gehen bei den Eintrittskarten von einer Zuschauer-Auslastung von 82 Prozent aus. Das ist, wie die Erfahrungen lehren, sehr konservativ. Auch beim Sponsoring sind die Einnahmen äußerst niedrig angesetzt“, sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Sorgen über eine Fehlkalkulation teilt Bach daher nicht.
Am 6. Juli entscheidet die Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) im südafrikanischen Durban über den Gastgeber für die Winterspiele 2018. Bach bezeichnet die Wahl zwischen den beiden Favoriten Pyeongchang (Südkorea) und München als Grundsatzentscheidung: „Letztlich geht es jetzt um die Frage: Soll Olympia in einer für den Wintersport neuen Region mit aufstrebenden Märkten stattfinden? Oder ist es an der Zeit, einen der wichtigsten Wintersportmärkte der Welt, also ein wesentliches Fundament Olympischer Winterspiele zu stärken.“
Dem dritten Bewerber Annecy (Frankreich) werden bei der Entscheidung in rund drei Wochen nur Außenseiterchancen eingeräumt.
(Erschienen: 13.06.2011 16:25)
Themendossiers
Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) will die 4 Landespolizeidirektionen mit den 37 Polizeipräsidien und den Direktionen zu 12 regionalen Präsidien zusammenfassen. An der Präsenz der Polizei soll sich allerdings nichts ändern: Die Polizeireviere in den Städten und die Polizeiposten auf dem Land bleiben erhalten. Die Opposition kritisiert die Pläne von Gall.
mehr










































