Baden-Württemberg
Stuttgart 21 - Kretschmann schreibt Brief in Facebook
Der 27. November mit der für die Bahnprojektgegner verlorenen Volksabstimmung sei für ihn persönlich ein sehr bitterer und auch schmerzlicher Tag gewesen. Jedoch habe sich "eine klare Mehrheit" für den Weiterbau von Stuttgart 21 ausgesprochen. Er akzeptiere diesen "Willen des Souveräns". Nicht ausgeschlossen sei hingegen auch jetzt noch, "die Fehler und Schwächen des Projekts deutlich aufzuzeigen", so der Regierungschef, "den Finger in die Wunde zu legen und auf Nachbesserungen zu drängen."
Doch er könne sich nicht über die Mehrheitsentscheidung hinweg setzen, erklärte Kretschmann und fragte: "Soll man weiter streiten bis in Ewigkeit?" Etliche Kommentatoren kritisierten die Haltung Kretschmanns auf Facebook binnen kürzester Zeit, während andere ihn unterstützten. Mit einem ähnlichen Schreiben hatte Kretschmann am 25. Januar auf ein Schreiben der Parkschützer geantwortet.
(Erschienen: 06.02.2012 19:32)
Der 27. November mit der für die Bahnprojektgegner verlorenen Volksabstimmung sei für ihn persönlich ein sehr bitterer und auch schmerzlicher Tag gewesen. Jedoch habe sich "eine klare Mehrheit" für den Weiterbau von Stuttgart 21 ausgesprochen. Er akzeptiere diesen "Willen des Souveräns". Nicht ausgeschlossen sei hingegen auch jetzt noch, "die Fehler und Schwächen des Projekts deutlich aufzuzeigen", so der Regierungschef, "den Finger in die Wunde zu legen und auf Nachbesserungen zu drängen."
Doch er könne sich nicht über die Mehrheitsentscheidung hinweg setzen, erklärte Kretschmann und fragte: "Soll man weiter streiten bis in Ewigkeit?" Etliche Kommentatoren kritisierten die Haltung Kretschmanns auf Facebook binnen kürzester Zeit, während andere ihn unterstützten. Mit einem ähnlichen Schreiben hatte Kretschmann am 25. Januar auf ein Schreiben der Parkschützer geantwortet.
(Erschienen: 06.02.2012 19:32)
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