Baden-Württemberg
Stuttgart-21-Demonstration vor dem Amtssitz von Mappus
Genau eine Woche nach Beginn der Abrissarbeiten am denkmalgeschützten Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs schwiegen die Demonstranten um 14.25 Uhr zunächst für eine Minute und machten anschließend ihrem Ärger lautstark Luft. „Lügenpack!“ und „Mappus raus“ skandierten sie — Mappus selbst war zu dem Zeitpunkt allerdings am Bodensee auf seiner Sommertour.
Unter dem Motto „Mappus, tritt unsere Argumente nicht mit Füßen“ warfen sie anschließend Schuhe auf das abgesperrte Gelände vor dem Eingang und klebten ihre auf Zettel und Pappen geschriebenen Argumente auf den Boden. Ein Redner der Parkschützer kritisierte, dass Mappus die Projekt-Kritiker zunächst nicht hören wollte und sie später kriminalisierte. „Wir haben die Schnauze voll von Ihrer ignoranten Haltung und den Unterstellungen, dass wir den Tod einer Frau zu verantworten hätten, weil wir angeblich einen Krankenwagen blockiert haben“, sagte Christoph Reinstadler. Er bekräftigte die Forderung des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 nach einem sofortigen Baustopp und „einer vollständigen und lückenlosen Aufklärung über das Planfeststellungsverfahren.“
Nach der kurzen Demonstration zogen die Menschen wieder in Richtung Innenstadt.
(Erschienen: 01.09.2010 16:55)
Genau eine Woche nach Beginn der Abrissarbeiten am denkmalgeschützten Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs schwiegen die Demonstranten um 14.25 Uhr zunächst für eine Minute und machten anschließend ihrem Ärger lautstark Luft. „Lügenpack!“ und „Mappus raus“ skandierten sie — Mappus selbst war zu dem Zeitpunkt allerdings am Bodensee auf seiner Sommertour.
Unter dem Motto „Mappus, tritt unsere Argumente nicht mit Füßen“ warfen sie anschließend Schuhe auf das abgesperrte Gelände vor dem Eingang und klebten ihre auf Zettel und Pappen geschriebenen Argumente auf den Boden. Ein Redner der Parkschützer kritisierte, dass Mappus die Projekt-Kritiker zunächst nicht hören wollte und sie später kriminalisierte. „Wir haben die Schnauze voll von Ihrer ignoranten Haltung und den Unterstellungen, dass wir den Tod einer Frau zu verantworten hätten, weil wir angeblich einen Krankenwagen blockiert haben“, sagte Christoph Reinstadler. Er bekräftigte die Forderung des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 nach einem sofortigen Baustopp und „einer vollständigen und lückenlosen Aufklärung über das Planfeststellungsverfahren.“
Nach der kurzen Demonstration zogen die Menschen wieder in Richtung Innenstadt.
(Erschienen: 01.09.2010 16:55)
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Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) will die 4 Landespolizeidirektionen mit den 37 Polizeipräsidien und den Direktionen zu 12 regionalen Präsidien zusammenfassen. An der Präsenz der Polizei soll sich allerdings nichts ändern: Die Polizeireviere in den Städten und die Polizeiposten auf dem Land bleiben erhalten. Die Opposition kritisiert die Pläne von Gall.
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