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Baden-Württemberg

Schlachtabfälle umdeklariert - Haftstrafe gefordert

Memmingen / lby Im Prozess um den Ekelfleisch-Skandal von Illertissen hat die Staatsanwaltschaft drei Jahre und zehn Monate Haft für den Angeklagten verlangt.

Der 46 Jahre alte Ex- Geschäftsführer eines Kühlhaus-Unternehmens habe der Lebensmittelbranche einen schweren Imageschaden zugefügt, betonte der Vertreter der Anklage am Freitag vor dem Landgericht Memmingen. Dem Angeklagten wird durch Handel mit umdeklarierten Schlachtabfällen Betrug in 15 Fällen vorgeworfen. Die Verteidigung forderte einen Freispruch. Der Mann habe niemanden betrogen, ein Tatnachweis sei in dem Verfahren nicht erbracht worden, erklärte die Verteidigung.

(Erschienen: 12.03.2010 10:40)

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