Baden-Württemberg
Rauchausstieg selbst im Alter senkt Risiko für Herzinfarkte
Ein 60 Jahre alter Raucher habe beispielsweise ein Herzinfarkt-Risiko wie ein 79 Jahre alter Nichtraucher und ein Risiko für einen Schlaganfall wie ein 69 Jahre alter Nichtraucher. Der positive Effekt bei einem Ausstieg aus dem Rauchen mache sich bereits nach kurzer Zeit bemerkbar: Verglichen mit Personen, die weiterhin rauchten, sei das Risiko für die beiden Erkrankungen bereits während der ersten fünf Jahre nach der letzten Zigarette mehr als 40 Prozent niedriger.
Auch das Rauchverbot in deutschen Gaststätten hat nach Ansicht von Wissenschaftlern zu einem Rückgang von Herzinfarkten beigetragen. Schon ein Jahr nach Einführung der Nichtraucherschutzgesetze 2007 und 2008 gingen Klinik-Behandlungen wegen Herzinfarkten um 8,6 Prozent zurück, heißt es in einer Studie, die 2012 federführend vom Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung erarbeitet wurde. Sie basiert auf den Daten von 3,7 Millionen Versicherten der Krankenkasse DAK.
Die Gesetze hatten insgesamt mehr als 35 000 schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindert, wie aus Studie hervorgeht. Für diese Behandlungen in Kliniken hätten die Krankenkassen sonst rund 150 Millionen Euro ausgeben müssen.
(Aktualisiert: 20.02.2013 15:15)
Ein 60 Jahre alter Raucher habe beispielsweise ein Herzinfarkt-Risiko wie ein 79 Jahre alter Nichtraucher und ein Risiko für einen Schlaganfall wie ein 69 Jahre alter Nichtraucher. Der positive Effekt bei einem Ausstieg aus dem Rauchen mache sich bereits nach kurzer Zeit bemerkbar: Verglichen mit Personen, die weiterhin rauchten, sei das Risiko für die beiden Erkrankungen bereits während der ersten fünf Jahre nach der letzten Zigarette mehr als 40 Prozent niedriger.
Auch das Rauchverbot in deutschen Gaststätten hat nach Ansicht von Wissenschaftlern zu einem Rückgang von Herzinfarkten beigetragen. Schon ein Jahr nach Einführung der Nichtraucherschutzgesetze 2007 und 2008 gingen Klinik-Behandlungen wegen Herzinfarkten um 8,6 Prozent zurück, heißt es in einer Studie, die 2012 federführend vom Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung erarbeitet wurde. Sie basiert auf den Daten von 3,7 Millionen Versicherten der Krankenkasse DAK.
Die Gesetze hatten insgesamt mehr als 35 000 schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindert, wie aus Studie hervorgeht. Für diese Behandlungen in Kliniken hätten die Krankenkassen sonst rund 150 Millionen Euro ausgeben müssen.
(Aktualisiert: 20.02.2013 15:15)
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