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Physikalische Gesellschaft erstmals mit Präsidentin

Heidelberg / dpa Mit der Heidelberger Professorin Johanna Stachel übernimmt ab April 2012 erstmals eine Frau die Leitung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Die 56-jährige Kern- und Teilchenphysikerin löst im kommenden Jahr Wolfgang Sandner ab, der dann turnusgemäß in das Amt des Vizepräsidenten wechselt, teilte die DPG am Montag in Bonn mit.

Stachel ist Professorin für Experimentalphysik an der Universität Heidelberg und forscht auch am Teilchenbeschleuniger (CERN) in Genf. Ihr Schwerpunkt ist das "Quark-Gluon-Plasma", das unmittelbar nach dem Urknall entstand. Sie erhielt mehrere Forschungspreise. Das Amt des DPG-Präsidenten ist auf zwei Jahre begrenzt. Die DPG besteht sei 1845 und ist mit mehr als 59 000 Mitgliedern die größte physikalische Fachgesellschaft der Welt.

(Erschienen: 09.05.2011 15:42)

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