Baden-Württemberg
Neun Verletzte bei Brand in der Hechinger Altstadt
Das Feuer war am Montag in einem Wohnhaus gemeldet worden, sagte ein Polizeisprecher. Kurz drauf brannten die Dachstühle von zwei der direkt aneinandergebauten Altstadthäuser.
Drei Bewohner mussten über Drehleitern der Feuerwehr gerettet werden. Sie kamen mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus. Sechs weitere Bewohner in dem Gebäude konnten sich in Sicherheit bringen. Auch Rettungskräfte wurden durch den Rauch leicht verletzt.
Wohnblock in Hechingen evakuiert
Die Flammen zerstörten zwei Häuser komplett. Noch während der Löscharbeiten wurde wegen Eisbildung und Einsturzgefahr mit dem Abriss der Häuser begonnen. Bei dem Brand wurde außerdem mindestens ein angrenzendes Gebäude in Mitleidenschaft gezogen.
Aufgrund der Abrissarbeiten wurden vorsorglich 20 Anwohner des Häuserblocks noch in der Nacht in Sicherheit gebracht. Zwölf von ihnen übernachteten in der Stadthalle. Sie konnten mittlerweile in ihre Häuser zurückkehren.
300 Einsatzkräfte aus der gesamten Region waren im Einsatz. Die Höhe des Sachschadens sowie die Brandursache waren zunächst unklar. Laut einem Stadtsprecher waren die beiden zerstörten Privathäuser, rund 100 Meter vom Rathaus entfernt, sanierungsbedürftig.
Wohnhaus in Furtwangen zerstört
Unterdessen brannte am Dienstagmorgen ein Wohn- und Geschäftshaus in Furtwangen (Schwarzwald-Baar-Kreis) aus. Das Feuer war laut Polizei in dem zweistöckigen Gebäude aus noch unbekannter Ursache am Montag gegen 6.20 Uhr ausgebrochen. Eine vierköpfige Familie rettete sich dank eines Rauchmelders aus dem Haus. Sie steht unter Schock. Die Ehefrau musste wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung behandelt werden.
Die Feuerwehr war am Vormittag noch mit den Löscharbeiten beschäftigt. Das voll in Flammen stehende Haus könne nicht mehr gerettet werden, hieß es. Über die Höhe des Sachschadens und die Brandursachen gibt es noch keine Erkenntnisse.
Nach einem Dachstuhlbrand in Göppingen musste eine 23-jährige Bewohnerin wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung behandelt werden. Bei dem Einsatz am Montagabend verletzte sich zudem ein Feuerwehrmann, der auf dem gefrorenen Löschwasser ausgerutscht war.
(Erschienen: 07.02.2012 06:22)
Das Feuer war am Montag in einem Wohnhaus gemeldet worden, sagte ein Polizeisprecher. Kurz drauf brannten die Dachstühle von zwei der direkt aneinandergebauten Altstadthäuser.
Drei Bewohner mussten über Drehleitern der Feuerwehr gerettet werden. Sie kamen mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus. Sechs weitere Bewohner in dem Gebäude konnten sich in Sicherheit bringen. Auch Rettungskräfte wurden durch den Rauch leicht verletzt.
Wohnblock in Hechingen evakuiert
Die Flammen zerstörten zwei Häuser komplett. Noch während der Löscharbeiten wurde wegen Eisbildung und Einsturzgefahr mit dem Abriss der Häuser begonnen. Bei dem Brand wurde außerdem mindestens ein angrenzendes Gebäude in Mitleidenschaft gezogen.
Aufgrund der Abrissarbeiten wurden vorsorglich 20 Anwohner des Häuserblocks noch in der Nacht in Sicherheit gebracht. Zwölf von ihnen übernachteten in der Stadthalle. Sie konnten mittlerweile in ihre Häuser zurückkehren.
300 Einsatzkräfte aus der gesamten Region waren im Einsatz. Die Höhe des Sachschadens sowie die Brandursache waren zunächst unklar. Laut einem Stadtsprecher waren die beiden zerstörten Privathäuser, rund 100 Meter vom Rathaus entfernt, sanierungsbedürftig.
Wohnhaus in Furtwangen zerstört
Unterdessen brannte am Dienstagmorgen ein Wohn- und Geschäftshaus in Furtwangen (Schwarzwald-Baar-Kreis) aus. Das Feuer war laut Polizei in dem zweistöckigen Gebäude aus noch unbekannter Ursache am Montag gegen 6.20 Uhr ausgebrochen. Eine vierköpfige Familie rettete sich dank eines Rauchmelders aus dem Haus. Sie steht unter Schock. Die Ehefrau musste wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung behandelt werden.
Die Feuerwehr war am Vormittag noch mit den Löscharbeiten beschäftigt. Das voll in Flammen stehende Haus könne nicht mehr gerettet werden, hieß es. Über die Höhe des Sachschadens und die Brandursachen gibt es noch keine Erkenntnisse.
Nach einem Dachstuhlbrand in Göppingen musste eine 23-jährige Bewohnerin wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung behandelt werden. Bei dem Einsatz am Montagabend verletzte sich zudem ein Feuerwehrmann, der auf dem gefrorenen Löschwasser ausgerutscht war.
(Erschienen: 07.02.2012 06:22)
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Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) will die 4 Landespolizeidirektionen mit den 37 Polizeipräsidien und den Direktionen zu 12 regionalen Präsidien zusammenfassen. An der Präsenz der Polizei soll sich allerdings nichts ändern: Die Polizeireviere in den Städten und die Polizeiposten auf dem Land bleiben erhalten. Die Opposition kritisiert die Pläne von Gall.
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