Baden-Württemberg
Nebel auf Autobahn: Massenkarambolage mit 17 Verletzten
Ein Augenzeuge sprach von „absolutem Chaos“, die Autobahn habe an ein Trümmerfeld erinnert.„Wir hatten sehr schlechte Sichtverhältnisse, Glatteis war nicht die Hautursache für die Unfälle“, sagte ein Polizist. Zur Unfallzeit gegen 7 Uhr herrschte dichter Nebel. Die meisten Unfallbeteiligten seien aber mit dem Schrecken davon gekommen. „Es waren viele Schutzengel unterwegs“, sagte ein Unfallbeteiligter.
Polizei und Feuerwehr richteten für die Betroffenen Verpflegungszelte ein. Es gab heiße Getränke und die Möglichkeit, sich an Heizstahlern zu wärmen. Die Autobahn blieb in Richtung München stundenlang gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.
Die große Herausforderung sei jetzt, das Unfallgeschehen genauer aufzudröseln, erklärte ein Polizeisprecher. Es seien Unfallteams gebildet worden, die vor dem Abschleppen der Autowracks klären müssen: „Wer ist in wen hineingefahren, wer hat andere aufgeschoben?“ Die Autobahn wurde in der Gegenrichtung München-Stuttgart vorübergehend für Rettungs- und Bergungsfahrzeuge gesperrt.
(Erschienen: 12.03.2010 12:20)
Ein Augenzeuge sprach von „absolutem Chaos“, die Autobahn habe an ein Trümmerfeld erinnert.„Wir hatten sehr schlechte Sichtverhältnisse, Glatteis war nicht die Hautursache für die Unfälle“, sagte ein Polizist. Zur Unfallzeit gegen 7 Uhr herrschte dichter Nebel. Die meisten Unfallbeteiligten seien aber mit dem Schrecken davon gekommen. „Es waren viele Schutzengel unterwegs“, sagte ein Unfallbeteiligter.
Polizei und Feuerwehr richteten für die Betroffenen Verpflegungszelte ein. Es gab heiße Getränke und die Möglichkeit, sich an Heizstahlern zu wärmen. Die Autobahn blieb in Richtung München stundenlang gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.
Die große Herausforderung sei jetzt, das Unfallgeschehen genauer aufzudröseln, erklärte ein Polizeisprecher. Es seien Unfallteams gebildet worden, die vor dem Abschleppen der Autowracks klären müssen: „Wer ist in wen hineingefahren, wer hat andere aufgeschoben?“ Die Autobahn wurde in der Gegenrichtung München-Stuttgart vorübergehend für Rettungs- und Bergungsfahrzeuge gesperrt.
(Erschienen: 12.03.2010 12:20)
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Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) will die 4 Landespolizeidirektionen mit den 37 Polizeipräsidien und den Direktionen zu 12 regionalen Präsidien zusammenfassen. An der Präsenz der Polizei soll sich allerdings nichts ändern: Die Polizeireviere in den Städten und die Polizeiposten auf dem Land bleiben erhalten. Die Opposition kritisiert die Pläne von Gall.
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