Baden-Württemberg
Mordversuch: Frau zündet Mann an
Die Tatverdächtige und der jetzt Verletzte kennen sich seit Längerem. Während das Opfer angab, mit der Frau eine einverständliche Beziehung unterhalten zu haben, behauptete die Frau, von dem 38-Jährigen belästigt und sexuell missbraucht worden zu sein. Am Samstagmittag kam es in einem Nebenraum der Moschee in der Albstraße zunächst zu einer Prügelei zwischen dem ebenfalls 38-jährigen Ehemann der Beschuldigten und dem späteren Opfer, die sich in den Flur der Moschee verlagerte.
Andere Besucher versuchten erfolglos, die beiden Männer zu trennen. Als die 36-Jährige hinzukam, nahm sie einen mitgeführten Benzinkanister, übergoss das Opfer mit Benzin und zündete es an. Der 38-Jährige konnte sich ins Freie retten und sich mit Hilfe von Zeugen der brennenden Kleidungsstücke entledigen.
Die Beschuldigte und ihr Ehemann konnten von der Polizei noch am Tatort vorläufig festgenommen werden. Die Frau räumte in ihrer Vernehmung die Tat ein. Als Motiv gab sie Rache für eine zurückliegende Vergewaltigung an. Die diesbezüglichen Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Während der zuständige Haftrichter gegen die 36-Jährige den von der Staatsanwaltschaft Tübingen beantragten Haftbefehl in Vollzug setzte, blieb ihr Ehemann auf freiem Fuß.
(Erschienen: 29.05.2011 12:35)
Die Tatverdächtige und der jetzt Verletzte kennen sich seit Längerem. Während das Opfer angab, mit der Frau eine einverständliche Beziehung unterhalten zu haben, behauptete die Frau, von dem 38-Jährigen belästigt und sexuell missbraucht worden zu sein. Am Samstagmittag kam es in einem Nebenraum der Moschee in der Albstraße zunächst zu einer Prügelei zwischen dem ebenfalls 38-jährigen Ehemann der Beschuldigten und dem späteren Opfer, die sich in den Flur der Moschee verlagerte.
Andere Besucher versuchten erfolglos, die beiden Männer zu trennen. Als die 36-Jährige hinzukam, nahm sie einen mitgeführten Benzinkanister, übergoss das Opfer mit Benzin und zündete es an. Der 38-Jährige konnte sich ins Freie retten und sich mit Hilfe von Zeugen der brennenden Kleidungsstücke entledigen.
Die Beschuldigte und ihr Ehemann konnten von der Polizei noch am Tatort vorläufig festgenommen werden. Die Frau räumte in ihrer Vernehmung die Tat ein. Als Motiv gab sie Rache für eine zurückliegende Vergewaltigung an. Die diesbezüglichen Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Während der zuständige Haftrichter gegen die 36-Jährige den von der Staatsanwaltschaft Tübingen beantragten Haftbefehl in Vollzug setzte, blieb ihr Ehemann auf freiem Fuß.
(Erschienen: 29.05.2011 12:35)
Themendossiers
Von der Außenwelt abgeschlossen, im Gutachten als "paranoid" bezeichnet: Gustl Mollath ist nach einem Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth seit 2006 in der Psychiatrie untergebracht. Im Dezember 2003 erstattete er Anzeige gegen seine damalige Frau: Sie soll in Schwarzgeldgeschäfte verwickelt gewesen sein. Statt dem Fall nachzugehen, wird er eingewiesen. Und erst im November 2012 stellt sich heraus, dass ein Teil der Vorwürfe Mollaths gegen seine Ex-Frau richtig waren. Seither gibt es ernste Zweifel an der Schuld des Mannes - der Fall Mollath gilt als Justizskandal. Schwäbische.de hat alle Fakten gesammelt.
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