Baden-Württemberg
Höhlen auf der Schwäbischen Alb als Weltkulturerbe?
Die Höhlen erfüllten wesentliche Bedingungen der Unesco, wie die «Stuttgarter Nachrichten» (Montag) unter Berufung auf das Wirtschafts- und Finanzministerium berichten. Zur Begründung heißt es, die Höhlen seien «einzigartig, unversehrt und authentisch».
Dem Blatt liege ein entsprechender Vorschlag von Minister Nils Schmid (SPD) an das Kabinett vor, das an diesem Dienstag über einen offiziellen Antrag berät. Es gelte als sicher, dass der Ministerrat dem Vorschlag folge, da Denkmalschützer des Landes schon umfangreiche Vorarbeit geleistet hätten. Eine Vorentscheidung über den Antrag treffe die Kultusministerkonferenz.
Im Zentrum stehen zwei Höhlen im Achtal bei Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis) und zwei im Lonetal bei Giengen/Brenz (Kreis Heidenheim), in denen in den vergangenen Jahren die ältesten figürlichen Kunstwerke der Welt gefunden wurden - zum Beispiel eine rund 40 000 Jahre alte Mammutfigur aus Elfenbein.
Die Funde selbst seien nicht Gegenstand des Antrags, sondern die archäologischen Fundstätten. Solche sind laut Zeitung auf der Welterbeliste der Unesco bisher stark unterrepräsentiert, das Welterbe-Komitee soll daher großes Interesse an den Anträgen haben.
(Erschienen: 05.02.2012 15:02)
Die Höhlen erfüllten wesentliche Bedingungen der Unesco, wie die «Stuttgarter Nachrichten» (Montag) unter Berufung auf das Wirtschafts- und Finanzministerium berichten. Zur Begründung heißt es, die Höhlen seien «einzigartig, unversehrt und authentisch».
Dem Blatt liege ein entsprechender Vorschlag von Minister Nils Schmid (SPD) an das Kabinett vor, das an diesem Dienstag über einen offiziellen Antrag berät. Es gelte als sicher, dass der Ministerrat dem Vorschlag folge, da Denkmalschützer des Landes schon umfangreiche Vorarbeit geleistet hätten. Eine Vorentscheidung über den Antrag treffe die Kultusministerkonferenz.
Im Zentrum stehen zwei Höhlen im Achtal bei Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis) und zwei im Lonetal bei Giengen/Brenz (Kreis Heidenheim), in denen in den vergangenen Jahren die ältesten figürlichen Kunstwerke der Welt gefunden wurden - zum Beispiel eine rund 40 000 Jahre alte Mammutfigur aus Elfenbein.
Die Funde selbst seien nicht Gegenstand des Antrags, sondern die archäologischen Fundstätten. Solche sind laut Zeitung auf der Welterbeliste der Unesco bisher stark unterrepräsentiert, das Welterbe-Komitee soll daher großes Interesse an den Anträgen haben.
(Erschienen: 05.02.2012 15:02)
Themendossiers
Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) will die 4 Landespolizeidirektionen mit den 37 Polizeipräsidien und den Direktionen zu 12 regionalen Präsidien zusammenfassen. An der Präsenz der Polizei soll sich allerdings nichts ändern: Die Polizeireviere in den Städten und die Polizeiposten auf dem Land bleiben erhalten. Die Opposition kritisiert die Pläne von Gall.
mehr












































