Baden-Württemberg
Durchsuchung im Zeltlager von Stuttgart-21-Gegnern
Zeitgleich durchsuchten Beamte die Wohnung des mutmaßlichen Täters im Stuttgarter Stadtteil Zuffenhausen. Insgesamt wurden bei den Einsätzen zwei Menschen vorläufig festgenommen und gestohlene Absperrgitter sowie Verkehrszeichen sichergestellt.
Ende Januar hatte die Bahn – begleitet von wütenden Protesten - mehr als 30 Bäume für ihr Milliardenprojekt Stuttgart 21 fällen lassen. Im strömenden Regen versuchten die S-21-Gegner, die Arbeiten am Wagenburgtunnel in der Nähe des Hauptbahnhofs zu stoppen. Die Polizei war mit mehreren Hundertschaften angerückt.
Die Bäume am Wagenburgtunnel haben nichts mit den Bäumen im Mittleren Schlossgarten zu tun. Die mehr als 170 teils sehr alten Platanen, Rosskastanien und Spitzahorne, die dort stehen, sollen ebenfalls bald gefällt werden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) erwartet das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) zu den umstrittenen Baumfällarbeiten für Stuttgart 21 an diesem Freitag.
(Erschienen: 03.02.2012 13:45)
Zeitgleich durchsuchten Beamte die Wohnung des mutmaßlichen Täters im Stuttgarter Stadtteil Zuffenhausen. Insgesamt wurden bei den Einsätzen zwei Menschen vorläufig festgenommen und gestohlene Absperrgitter sowie Verkehrszeichen sichergestellt.
Ende Januar hatte die Bahn – begleitet von wütenden Protesten - mehr als 30 Bäume für ihr Milliardenprojekt Stuttgart 21 fällen lassen. Im strömenden Regen versuchten die S-21-Gegner, die Arbeiten am Wagenburgtunnel in der Nähe des Hauptbahnhofs zu stoppen. Die Polizei war mit mehreren Hundertschaften angerückt.
Die Bäume am Wagenburgtunnel haben nichts mit den Bäumen im Mittleren Schlossgarten zu tun. Die mehr als 170 teils sehr alten Platanen, Rosskastanien und Spitzahorne, die dort stehen, sollen ebenfalls bald gefällt werden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) erwartet das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) zu den umstrittenen Baumfällarbeiten für Stuttgart 21 an diesem Freitag.
(Erschienen: 03.02.2012 13:45)
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Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) will die 4 Landespolizeidirektionen mit den 37 Polizeipräsidien und den Direktionen zu 12 regionalen Präsidien zusammenfassen. An der Präsenz der Polizei soll sich allerdings nichts ändern: Die Polizeireviere in den Städten und die Polizeiposten auf dem Land bleiben erhalten. Die Opposition kritisiert die Pläne von Gall.
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