Baden-Württemberg
Bürgermeisterin: Baustopp als Geste an Stuttgart-21-Gegner
„Angesichts des Aufruhrs in der Stadt, glaube ich, dass es Sinn macht — wenn man miteinander sprechen will und die Gegner ein Signal brauchen -, den Abbruch des Nordflügels bis zum ersten Treffen auszusetzen“, sagte Eisenmann am Donnerstag in Stuttgart. Sie bestätigte damit einen Bericht der „Stuttgarter Nachrichten“. „Dazu gehört aber auch, dass die Demonstranten ihre Proteste bis dahin einstellen.“
Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 und die Grünen erwarten ein Aussetzen der Bauarbeiten am Nordflügel des Bahnhofs als „Signal der Ernsthaftigkeit“ der Projektträger von Bahn, Land, Stadt und Region Stuttgart. Das Treffen soll in der ersten Septemberhälfte stattfinden.
Eisenmann, die sich als uneingeschränkte Befürworterin von Stuttgart 21 bezeichnet, räumte ein, dass in der Kommunikation vieles schief gelaufen sei. „Ich habe Respekt davor, dass die Größe, die Kosten und die Dauer des Projektes die Leute nervös macht und viele Fragen aufwirft. Man hat zu wenig geworben.“ Jetzt gelte es Antworten zu geben. „Die dauerhafte tiefe Spaltung kann der Stadt nicht gut tun.“ Insbesondere die Gestaltung der Fläche, die hinter dem Bahnhof durch den Abbau der Gleisflächen frei wird, sei eine tolle Chance. „Dies ist die Diskussion der Zukunft.“
(Erschienen: 02.09.2010 11:25)
„Angesichts des Aufruhrs in der Stadt, glaube ich, dass es Sinn macht — wenn man miteinander sprechen will und die Gegner ein Signal brauchen -, den Abbruch des Nordflügels bis zum ersten Treffen auszusetzen“, sagte Eisenmann am Donnerstag in Stuttgart. Sie bestätigte damit einen Bericht der „Stuttgarter Nachrichten“. „Dazu gehört aber auch, dass die Demonstranten ihre Proteste bis dahin einstellen.“
Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 und die Grünen erwarten ein Aussetzen der Bauarbeiten am Nordflügel des Bahnhofs als „Signal der Ernsthaftigkeit“ der Projektträger von Bahn, Land, Stadt und Region Stuttgart. Das Treffen soll in der ersten Septemberhälfte stattfinden.
Eisenmann, die sich als uneingeschränkte Befürworterin von Stuttgart 21 bezeichnet, räumte ein, dass in der Kommunikation vieles schief gelaufen sei. „Ich habe Respekt davor, dass die Größe, die Kosten und die Dauer des Projektes die Leute nervös macht und viele Fragen aufwirft. Man hat zu wenig geworben.“ Jetzt gelte es Antworten zu geben. „Die dauerhafte tiefe Spaltung kann der Stadt nicht gut tun.“ Insbesondere die Gestaltung der Fläche, die hinter dem Bahnhof durch den Abbau der Gleisflächen frei wird, sei eine tolle Chance. „Dies ist die Diskussion der Zukunft.“
(Erschienen: 02.09.2010 11:25)
Themendossiers
Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) will die 4 Landespolizeidirektionen mit den 37 Polizeipräsidien und den Direktionen zu 12 regionalen Präsidien zusammenfassen. An der Präsenz der Polizei soll sich allerdings nichts ändern: Die Polizeireviere in den Städten und die Polizeiposten auf dem Land bleiben erhalten. Die Opposition kritisiert die Pläne von Gall.
mehr












































