Baden-Württemberg
Auf der Südbahn fahren frühestens 2018 Züge mit Strom
Zudem wies die Bundesregierung Vorwürfe des baden-württembergischen Verkehrsministers Winfried Hermann (Grüne) zurück, nicht hinter der Elektrifizierung der Strecke von Ulm nach Lindau zu stehen.
„Die Bundesregierung steht zum Ausbau der Südbahn und zur Abmachung mit dem Land zur hälftigen Kostenübernahme“, erklärte der zuständige Staatssekretär Klaus-Dieter Scheurle (CSU). „Andere Interpretationen entbehren jeder Grundlage.“ Nach Angaben des Ministeriums liegen die Kosten nach aktuellem Stand bei geschätzten 180 Millionen Euro, Bund und Land übernehmen je die Hälfte.
Hermann hatte vorgestern der Schwäbischen Zeitung mitgeteilt, dass das Land erst Geld in das Projekt stecke, wenn eine schriftliche Finanzierungsvereinbarung mit dem Bund vorliege. Diese Vereinbarung wird es nach Informationen der Schwäbischen Zeitung aus dem Bundesverkehrsministerium geben, aber erst, wenn die Planung für die gesamte Strecke abgeschlossen ist. Das Ministerium geht davon aus, dass das im Jahr 2014 der Fall ist. Baubeginn sei damit „frühestens im Jahr 2015“.
Die Bahn rechnet mit einer Bauzeit von drei Jahren, bis die gesamte Strecke von Ulm bis nach Lindau elektrifiziert ist, wie ein Bahn-Sprecher aus Stuttgart der SZ bestätigte, – wenn „die Finanzierung gesichert ist und das Baurecht vollkommen vorliegt“. Die Bahn plant das Projekt in fünf Abschnitten, zwei der fünf Abschnitte sind nach Angaben Scheurles im Planfeststellungsverfahren, für die übrigen drei soll das Verfahren 2012 beginnen.
(Erschienen: 23.12.2011 22:55)
| Themendossier: Südbahn |
Zudem wies die Bundesregierung Vorwürfe des baden-württembergischen Verkehrsministers Winfried Hermann (Grüne) zurück, nicht hinter der Elektrifizierung der Strecke von Ulm nach Lindau zu stehen.
„Die Bundesregierung steht zum Ausbau der Südbahn und zur Abmachung mit dem Land zur hälftigen Kostenübernahme“, erklärte der zuständige Staatssekretär Klaus-Dieter Scheurle (CSU). „Andere Interpretationen entbehren jeder Grundlage.“ Nach Angaben des Ministeriums liegen die Kosten nach aktuellem Stand bei geschätzten 180 Millionen Euro, Bund und Land übernehmen je die Hälfte.
Hermann hatte vorgestern der Schwäbischen Zeitung mitgeteilt, dass das Land erst Geld in das Projekt stecke, wenn eine schriftliche Finanzierungsvereinbarung mit dem Bund vorliege. Diese Vereinbarung wird es nach Informationen der Schwäbischen Zeitung aus dem Bundesverkehrsministerium geben, aber erst, wenn die Planung für die gesamte Strecke abgeschlossen ist. Das Ministerium geht davon aus, dass das im Jahr 2014 der Fall ist. Baubeginn sei damit „frühestens im Jahr 2015“.
Die Bahn rechnet mit einer Bauzeit von drei Jahren, bis die gesamte Strecke von Ulm bis nach Lindau elektrifiziert ist, wie ein Bahn-Sprecher aus Stuttgart der SZ bestätigte, – wenn „die Finanzierung gesichert ist und das Baurecht vollkommen vorliegt“. Die Bahn plant das Projekt in fünf Abschnitten, zwei der fünf Abschnitte sind nach Angaben Scheurles im Planfeststellungsverfahren, für die übrigen drei soll das Verfahren 2012 beginnen.
(Erschienen: 23.12.2011 22:55)
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