Stadtnachrichten Tuttlingen
Erzabt segnet den St.-Gallus-Brunnen
Die Weihe des Brunnens gelte einem Symbol, das an die eigene Taufe erinnern soll, sagte Erzabt Hogg in seiner Predigt. Denn das ausströmende Wasser mache auch deutlich, dass das Wasser des Lebens aus Gottes Herzen immer neu fließe. Wasser sei zudem die Grundlage alles Lebens, wies er bei der Weihe auch auf dessen profane Eigenschaften hin. Es erquicke und reinige zugleich. Mit St. Gallus - mit Ursus, dem Bären - als Brunnenfigur werde "ein Vorbild unerschütterlichen Glaubens" in den Mittelpunkt des neu gestalteten Kirchenvorplatzes gestellt.
Die einjährige Umbauzeit, vor allem der Außenanlage um die St.-Gallus-Kirche, habe sich gelohnt, war Dekan Matthias Koschar überzeugt. Die von Bildhauer Willi Bucher geschaffene Brunnenstele mit den Bronzefiguren des Heiligen Gallus und des Bären von Roland Martin sei "ein gelungenes Kunstwerk".
Zumal es auch Raum für viele Interpretationsmöglichkeiten - von verschmitzt bis nachdenklich - biete. Und nach dem publicityträchtigen Bären-nachwuchs Knut und Wilbär habe Tuttlingen jetzt eben seinen eigenen "Gallibär".
Pfarrer Richard Grotz wollte allen, die zur Kirchenrenovierung und zur Neugestaltung des Platzes beigetragen hatten, "ein kräftiges Wort des Dankes" sagen. Dies ging an die Adresse von Architekt Steinmann und die Handwerker, selbstverständlich an die beiden Bildhauer Martin und Bucher, die Stadt für die Unterstützung und nicht zuletzt auch an die Wohnbau für die Bauleitung des rund 520 000 Euro teuren Projekts.
Es sei ein "herrliches Ensemble als Ort der Begegnung geschaffen" worden, gratulierte der Tuttlinger Oberbürgermeister Michael Beck. Dabei erinnerte er daran, dass es jetzt an der Stadt liege "auf der anderen Seite etwas zu realisieren". Im Rahmen der Feier ist außerdem eine an der Kirchenwand angebrachte Tafel enthüllt worden. Diese soll an die Gründung des geinsamen Dekanats Tuttlingen-Spaichingen am 1. Mai 2006 erinnern.
(Erschienen: 29.07.2008 00:05)
Die Weihe des Brunnens gelte einem Symbol, das an die eigene Taufe erinnern soll, sagte Erzabt Hogg in seiner Predigt. Denn das ausströmende Wasser mache auch deutlich, dass das Wasser des Lebens aus Gottes Herzen immer neu fließe. Wasser sei zudem die Grundlage alles Lebens, wies er bei der Weihe auch auf dessen profane Eigenschaften hin. Es erquicke und reinige zugleich. Mit St. Gallus - mit Ursus, dem Bären - als Brunnenfigur werde "ein Vorbild unerschütterlichen Glaubens" in den Mittelpunkt des neu gestalteten Kirchenvorplatzes gestellt.
Die einjährige Umbauzeit, vor allem der Außenanlage um die St.-Gallus-Kirche, habe sich gelohnt, war Dekan Matthias Koschar überzeugt. Die von Bildhauer Willi Bucher geschaffene Brunnenstele mit den Bronzefiguren des Heiligen Gallus und des Bären von Roland Martin sei "ein gelungenes Kunstwerk".
Zumal es auch Raum für viele Interpretationsmöglichkeiten - von verschmitzt bis nachdenklich - biete. Und nach dem publicityträchtigen Bären-nachwuchs Knut und Wilbär habe Tuttlingen jetzt eben seinen eigenen "Gallibär".
Pfarrer Richard Grotz wollte allen, die zur Kirchenrenovierung und zur Neugestaltung des Platzes beigetragen hatten, "ein kräftiges Wort des Dankes" sagen. Dies ging an die Adresse von Architekt Steinmann und die Handwerker, selbstverständlich an die beiden Bildhauer Martin und Bucher, die Stadt für die Unterstützung und nicht zuletzt auch an die Wohnbau für die Bauleitung des rund 520 000 Euro teuren Projekts.
Es sei ein "herrliches Ensemble als Ort der Begegnung geschaffen" worden, gratulierte der Tuttlinger Oberbürgermeister Michael Beck. Dabei erinnerte er daran, dass es jetzt an der Stadt liege "auf der anderen Seite etwas zu realisieren". Im Rahmen der Feier ist außerdem eine an der Kirchenwand angebrachte Tafel enthüllt worden. Diese soll an die Gründung des geinsamen Dekanats Tuttlingen-Spaichingen am 1. Mai 2006 erinnern.
(Erschienen: 29.07.2008 00:05)

































