Stadtnachrichten Tuttlingen
Die Messe verzeichnet einen neuen Boom
"Das hätte ich zu Beginn nicht zu hoffen gewagt", sagte Messe-Chefin Stefany Goschmann gestern. Bis zum gestrigen Abend, dem achten Tag, kamen rund 90 000 zahlende Besucher. Damit spricht alles dafür, dass der Abwärtstrend der Vergangenheit gestoppt werden kann und die Grenze von 100 000 erstmals seit 2004 wieder erreicht wird. Damals waren es 103 384. Die Rekordmarke liegt bei 172 000 und stammt von 1980.
Als "Riesenüberraschung" wertet Stefany Goschmann die Ergebnisse einer Befragung, an der sich bis zum Donnerstagabend die Hälfte der 720 Aussteller beteiligt hat: Fast alle Werte fielen besser als im vergangenen Jahr aus. So beurteilen rund 85 Prozent ihre Geschäfte während der Messe mit sehr, gut oder befriedigend. Nur 14 Prozent haben in diesem Jahr die Note "nicht gut" vergeben.
Über zwei Drittel der Aussteller gaben an, sie hätten ihre Kunden-Kontakte ausbauen können, 2008 waren es noch 56 Prozent. Die Mehrzahl hat gegenüber ihrer letzten Beteiligung an der Südwest-Messe ein besseres oder zumindest gleiches Ergebnis erzielt.
Bei der Frage nach der Lage in der jeweiligen Branche hat die Zahl der Pessimisten leicht abgenommen. Im vergangenen Jahr sprachen 27 Prozent von einem rückläufigen Trend, jetzt sind es nur noch 25.
Aus all dem und auch weiteren Erhebungen zieht Stefany Goschmann den Schluss: "Vielleicht geht´s wieder aufwärts. Viele Anzeichen sprechen dafür." Positiv hätten sich auch die Neuerungen, besonders die Hightech-Eisfläche und die Sonderschau über Jagd und Sport, sowie das Wetter ausgewirkt.
Welchen Wirtschaftsfaktor die Südwest-Messe für die Region darstellt, zeigen Zahlen aus der Vergangenheit. Demnach liegen die Umsätze der Aussteller bei rund 50 Millionen Euro. Hinzu kommen die durch die Südwest-Messe angestoßenenen Produktionseffekte mit knapp 40 Millionen Euro. Umgerechnet entspreche das etwa 1100 Arbeitsplätzen, so die Messechefin.Zwischen Elta und Baar
(Erschienen: 13.06.2009 00:07)
"Das hätte ich zu Beginn nicht zu hoffen gewagt", sagte Messe-Chefin Stefany Goschmann gestern. Bis zum gestrigen Abend, dem achten Tag, kamen rund 90 000 zahlende Besucher. Damit spricht alles dafür, dass der Abwärtstrend der Vergangenheit gestoppt werden kann und die Grenze von 100 000 erstmals seit 2004 wieder erreicht wird. Damals waren es 103 384. Die Rekordmarke liegt bei 172 000 und stammt von 1980.
Als "Riesenüberraschung" wertet Stefany Goschmann die Ergebnisse einer Befragung, an der sich bis zum Donnerstagabend die Hälfte der 720 Aussteller beteiligt hat: Fast alle Werte fielen besser als im vergangenen Jahr aus. So beurteilen rund 85 Prozent ihre Geschäfte während der Messe mit sehr, gut oder befriedigend. Nur 14 Prozent haben in diesem Jahr die Note "nicht gut" vergeben.
Über zwei Drittel der Aussteller gaben an, sie hätten ihre Kunden-Kontakte ausbauen können, 2008 waren es noch 56 Prozent. Die Mehrzahl hat gegenüber ihrer letzten Beteiligung an der Südwest-Messe ein besseres oder zumindest gleiches Ergebnis erzielt.
Bei der Frage nach der Lage in der jeweiligen Branche hat die Zahl der Pessimisten leicht abgenommen. Im vergangenen Jahr sprachen 27 Prozent von einem rückläufigen Trend, jetzt sind es nur noch 25.
Aus all dem und auch weiteren Erhebungen zieht Stefany Goschmann den Schluss: "Vielleicht geht´s wieder aufwärts. Viele Anzeichen sprechen dafür." Positiv hätten sich auch die Neuerungen, besonders die Hightech-Eisfläche und die Sonderschau über Jagd und Sport, sowie das Wetter ausgewirkt.
Welchen Wirtschaftsfaktor die Südwest-Messe für die Region darstellt, zeigen Zahlen aus der Vergangenheit. Demnach liegen die Umsätze der Aussteller bei rund 50 Millionen Euro. Hinzu kommen die durch die Südwest-Messe angestoßenenen Produktionseffekte mit knapp 40 Millionen Euro. Umgerechnet entspreche das etwa 1100 Arbeitsplätzen, so die Messechefin.Zwischen Elta und Baar
(Erschienen: 13.06.2009 00:07)
































