Tuttlingen Sport
Schwierz fährt zwei DM-Titel ein

Von unserem Redakteur Christian Gerards
Der 26-jährige Matthias Schwierz überzeugte am Freitag und am Samstag in der neuen Arena Geisingen. Im Finale über den 300-Meter-Sprint setzte sich der Sportsoldat in der neuen deutschen Rekordzeit von 24,252 Sekunden vor Denis Dressel (Gera) und Etienne Ramali (Groß-Gerau) durch. Mit dieser Zeit lag er nur zwei Tausendstel Sekunden unter dem aktuellen Weltrekord.
Im 1000-Meter-Massenstart-Rennen musste sich der 26-jährige gebürtige Villinger nur Toni Deubner (Eisenach) und Felix Rijhnen (Darmstadt) knapp geschlagen geben. In einer Zeit von 1.22,900 Minuten sicherte sich Schwierz aber den dritten Platz.
Am Samstag, kurz vor dem Spiel der deutsche Nationalmannschaft gegen Argentinien, machte es Schwierz dann wieder besser. Im Finale des 500-Meter-Sprints setzte er sich mit einem Start-Ziel-Sieg deutlich vor Ramali und Rijhnen in 40,702 Sekunden durch. Schon weit vor der Ziellinie war er sich seines Sieges sicher und riss die Arme in die Luft. Trotzdem reichte die Zeit wieder für die Verbesserung des deutschen Rekordes. „Ich habe vor den Kurven kurz ausrollen lassen und bin nicht voll durchgefahren, sonst wäre wohl eine Zeit von unter 40 Sekunden drin gewesen. Damit wäre ich dann wieder nahe an den Weltrekord gefahren“, sagte Schwierz.
Nach der Fußball-Unterbrechung stand das 15 000-Meter-Punkte/Ausscheidungsrennen auf dem Programm. Schwierz nahm an dem Rennen nur aus Trainingsgründen teil und landete am Ende beim Sieg von Rijhnen auf dem zwölften Platz. Auf das 10 000-Meter-Punkterennen am gestrigen Sonntag verzichtete der 26-Jährige dann.
„Ich bin sehr zufrieden
„Ich bin sehr zufrieden, habe mir auf der Heimbahn auch einen Titel erhofft. Das es jetzt zwei geworden, sind macht mich umso glücklicher. Die Bahn in Geisingen ist die schnellste der Welt, auf anderen Bahnen kommt man an die Zeiten auf gar keinen Fall heran“, sagte Schwierz, der vom neuen deutschen Bundestrainer Christophe Audoire für die Europmeisterschaften im italienischen San Bernadetto vom 29. Juli vom 7. August nominiert wurde.
Bei den Damen holten sich Sabine Berg (Blau-Weiß Gera) und Jana Gegner (SCC Xspeed Team Berlin) jeweils zwei Titel. Sabine Berg gewann über 1000 und 5000 Meter, während Jana Gegner über die 300 und 500 Meter erfolgreich war.
Bei den Juniorinnen B verpasste die Dürbheimerin Lisa Sommnitz (FuT Geisingen) im 300-Meter-Sprint und im 500-Meter-Sprint jeweils nur um einen Platz die Finalläufe. Ihre Vereinskameradin Tabea Maier aus Mühlheim lag jeweils nur knapp hinter ihr. Am Samstag war Tabea Maier, die wie Lisa Sommnitz heuer ihr erstes Jahr bei den B-Junioren fährt, mit ihrer Leistung überhaupt nicht zufrieden: „So schlecht wie am Freitag war ich noch nie“. Dagegen war Lisa Sommnitz trotz der verpassten Finale mit ihrer Darbietung „eigentlich zufrieden“.
Im 10 000-Meter-Punkterennen lief es für die beiden jungen Sportlerinnen besser, ohne dass es aufs Podest reichte. Am Ende sprang für Lisa Sommnitz der fünfte und für Tabea Maier der achte Platz heraus. Im abschließenden 3000-Meter-Punkterennen fuhr Lisa Sommnitz als Vierte nur um fünf Zehntel Sekunden am dritten Platz vorbei. Tabea Maier kam in diesem Rennen auf den fünften Rang.
(Erschienen: 04.07.2010 14:15)

Von unserem Redakteur Christian Gerards
Der 26-jährige Matthias Schwierz überzeugte am Freitag und am Samstag in der neuen Arena Geisingen. Im Finale über den 300-Meter-Sprint setzte sich der Sportsoldat in der neuen deutschen Rekordzeit von 24,252 Sekunden vor Denis Dressel (Gera) und Etienne Ramali (Groß-Gerau) durch. Mit dieser Zeit lag er nur zwei Tausendstel Sekunden unter dem aktuellen Weltrekord.
Im 1000-Meter-Massenstart-Rennen musste sich der 26-jährige gebürtige Villinger nur Toni Deubner (Eisenach) und Felix Rijhnen (Darmstadt) knapp geschlagen geben. In einer Zeit von 1.22,900 Minuten sicherte sich Schwierz aber den dritten Platz.
Am Samstag, kurz vor dem Spiel der deutsche Nationalmannschaft gegen Argentinien, machte es Schwierz dann wieder besser. Im Finale des 500-Meter-Sprints setzte er sich mit einem Start-Ziel-Sieg deutlich vor Ramali und Rijhnen in 40,702 Sekunden durch. Schon weit vor der Ziellinie war er sich seines Sieges sicher und riss die Arme in die Luft. Trotzdem reichte die Zeit wieder für die Verbesserung des deutschen Rekordes. „Ich habe vor den Kurven kurz ausrollen lassen und bin nicht voll durchgefahren, sonst wäre wohl eine Zeit von unter 40 Sekunden drin gewesen. Damit wäre ich dann wieder nahe an den Weltrekord gefahren“, sagte Schwierz.
Nach der Fußball-Unterbrechung stand das 15 000-Meter-Punkte/Ausscheidungsrennen auf dem Programm. Schwierz nahm an dem Rennen nur aus Trainingsgründen teil und landete am Ende beim Sieg von Rijhnen auf dem zwölften Platz. Auf das 10 000-Meter-Punkterennen am gestrigen Sonntag verzichtete der 26-Jährige dann.
„Ich bin sehr zufrieden
„Ich bin sehr zufrieden, habe mir auf der Heimbahn auch einen Titel erhofft. Das es jetzt zwei geworden, sind macht mich umso glücklicher. Die Bahn in Geisingen ist die schnellste der Welt, auf anderen Bahnen kommt man an die Zeiten auf gar keinen Fall heran“, sagte Schwierz, der vom neuen deutschen Bundestrainer Christophe Audoire für die Europmeisterschaften im italienischen San Bernadetto vom 29. Juli vom 7. August nominiert wurde.
Bei den Damen holten sich Sabine Berg (Blau-Weiß Gera) und Jana Gegner (SCC Xspeed Team Berlin) jeweils zwei Titel. Sabine Berg gewann über 1000 und 5000 Meter, während Jana Gegner über die 300 und 500 Meter erfolgreich war.
Bei den Juniorinnen B verpasste die Dürbheimerin Lisa Sommnitz (FuT Geisingen) im 300-Meter-Sprint und im 500-Meter-Sprint jeweils nur um einen Platz die Finalläufe. Ihre Vereinskameradin Tabea Maier aus Mühlheim lag jeweils nur knapp hinter ihr. Am Samstag war Tabea Maier, die wie Lisa Sommnitz heuer ihr erstes Jahr bei den B-Junioren fährt, mit ihrer Leistung überhaupt nicht zufrieden: „So schlecht wie am Freitag war ich noch nie“. Dagegen war Lisa Sommnitz trotz der verpassten Finale mit ihrer Darbietung „eigentlich zufrieden“.
Im 10 000-Meter-Punkterennen lief es für die beiden jungen Sportlerinnen besser, ohne dass es aufs Podest reichte. Am Ende sprang für Lisa Sommnitz der fünfte und für Tabea Maier der achte Platz heraus. Im abschließenden 3000-Meter-Punkterennen fuhr Lisa Sommnitz als Vierte nur um fünf Zehntel Sekunden am dritten Platz vorbei. Tabea Maier kam in diesem Rennen auf den fünften Rang.
(Erschienen: 04.07.2010 14:15)

































