Tuttlingen Sport
Lukas Beck sagt mit dem Derby„Ade“
Das Hinspiel der beiden besten Handball-Teams im Landkreis Tuttlingen bot bereits alles, was das Fanherz begehrt: Spannung bis zum Schluss. Die beiden Spielgemeinschaften mussten sich Ende Oktober nach einem offenen Schlagabtausch mit jeweils einem Punkt zufrieden geben (24:24).
Während die HSG Rietheim-Weilheim als Tabellenzweiter in diesem Jahr schon zwei Niederlagen kassierte, steht die HSG Fridingen/Mühlheim mit sieben Punkten aus vier Spielen nahezu mit einer weißen Weste in 2012 da – das auch, weil Rückkehrer Stefan Rebholz in diesen vier Partien insgesamt 38 Tore warf. Mit ihm ist das Offensivspiel der Donautal-HSG wieder deutlich variabler geworden, so treffen auch die Außen wieder deutlich häufiger in das Gehäuse des Gegners.
Doch trotz der jüngsten Erfolgsserie geht es im Prinzip für die Mannschaft von Trainer Martin Irion um nichts mehr. Die direkte Rückkehr in die Württembergliga als Ligameister ist schon nicht mehr möglich. Auch der Abstand zum Relegationsplatz, auf dem die Stocker-Sieben steht, beträgt satte sieben Punkte.
Höhepunkt in der Saison
Daher spricht Irion vor dem Derby von einem „Höhepunkt“ in dieser Saison. Für das Spiel steht ihm weiterhin der verletzte Rückraumspieler Deniz Parlak nicht zur Verfügung. Auch der Einsatz von Kreisläufer Jeremias Heppeler ist nach einer Innenbanddehnung, die er sich in der vergangenen Woche im Training zugezogen hat, fraglich.
Die Favoritenrolle schiebt Irion jedenfalls Rietheim-Weilheim zu – das auch, weil sich die Stocker-Sieben auf das absolute Haftmittelverbot in der Kreissporthalle sehr gut eingestellt hat: „Es wird sich zeigen, wie wir damit zurande kommen“, sagt Irion. Die Favoritenrolle lehnt Stocker nicht unbedingt ab, auch wenn er von einer 50:50-Chance spricht. Für seine Mannschaft zähle der Heimvorteil und der häufigere Umgang mit dem Haftmittelverbot. Aber: „Es wird sicher wieder eine so enge Partie wie im Hinspiel.“
Rietheim-Weilheim kann am Samstagabend aus dem Vollen schöpfen. Die Wurfgewalt von Rebholz macht Stocker keine großen Sorgen: „Wir wissen aus der Vergangenheit, was er drauf hat. Wir müssen gucken, wie wir gegen ihn zurecht kommen.“ Seine Mannschaft sieht er in den vergangenen zwei Spielen auf einem guten Weg – allerdings mit noch Luft nach oben. „Ich hoffe, dass wir diese Luft gegen Fridingen/Mühlheim bekommen werden.“
(Erschienen: 10.02.2012 18:35)
Das Hinspiel der beiden besten Handball-Teams im Landkreis Tuttlingen bot bereits alles, was das Fanherz begehrt: Spannung bis zum Schluss. Die beiden Spielgemeinschaften mussten sich Ende Oktober nach einem offenen Schlagabtausch mit jeweils einem Punkt zufrieden geben (24:24).
Während die HSG Rietheim-Weilheim als Tabellenzweiter in diesem Jahr schon zwei Niederlagen kassierte, steht die HSG Fridingen/Mühlheim mit sieben Punkten aus vier Spielen nahezu mit einer weißen Weste in 2012 da – das auch, weil Rückkehrer Stefan Rebholz in diesen vier Partien insgesamt 38 Tore warf. Mit ihm ist das Offensivspiel der Donautal-HSG wieder deutlich variabler geworden, so treffen auch die Außen wieder deutlich häufiger in das Gehäuse des Gegners.
Doch trotz der jüngsten Erfolgsserie geht es im Prinzip für die Mannschaft von Trainer Martin Irion um nichts mehr. Die direkte Rückkehr in die Württembergliga als Ligameister ist schon nicht mehr möglich. Auch der Abstand zum Relegationsplatz, auf dem die Stocker-Sieben steht, beträgt satte sieben Punkte.
Höhepunkt in der Saison
Daher spricht Irion vor dem Derby von einem „Höhepunkt“ in dieser Saison. Für das Spiel steht ihm weiterhin der verletzte Rückraumspieler Deniz Parlak nicht zur Verfügung. Auch der Einsatz von Kreisläufer Jeremias Heppeler ist nach einer Innenbanddehnung, die er sich in der vergangenen Woche im Training zugezogen hat, fraglich.
Die Favoritenrolle schiebt Irion jedenfalls Rietheim-Weilheim zu – das auch, weil sich die Stocker-Sieben auf das absolute Haftmittelverbot in der Kreissporthalle sehr gut eingestellt hat: „Es wird sich zeigen, wie wir damit zurande kommen“, sagt Irion. Die Favoritenrolle lehnt Stocker nicht unbedingt ab, auch wenn er von einer 50:50-Chance spricht. Für seine Mannschaft zähle der Heimvorteil und der häufigere Umgang mit dem Haftmittelverbot. Aber: „Es wird sicher wieder eine so enge Partie wie im Hinspiel.“
Rietheim-Weilheim kann am Samstagabend aus dem Vollen schöpfen. Die Wurfgewalt von Rebholz macht Stocker keine großen Sorgen: „Wir wissen aus der Vergangenheit, was er drauf hat. Wir müssen gucken, wie wir gegen ihn zurecht kommen.“ Seine Mannschaft sieht er in den vergangenen zwei Spielen auf einem guten Weg – allerdings mit noch Luft nach oben. „Ich hoffe, dass wir diese Luft gegen Fridingen/Mühlheim bekommen werden.“
(Erschienen: 10.02.2012 18:35)

































