Stadtnachrichten Tuttlingen
Tuttlinger gewinnt Wettbewerb in Indien
Tuttlingen (pm/reb) - Ein Schülerteam aus Baden-Württemberg hat in der Gesamtwertung den ersten Platz beim Quantas-Wettbewerb, einem Wissenschaftswettbewerb für Schüler in Indien, belegt. Unter ihnen ist der 18-jährige Tuttlinger Sebastian Heni vom Otto-Hahn-Gymnasium. Er konnte einen der drei ersten Plätze ergattern, die das Team erreicht hat. Zusammen mit Nicolas Müller aus Stuttgart baute er in fünf Stunden ein zweimotoriges Flugzeug aus den zerlegten Teilen eines alten Computers und gewann damit die Disziplin „Skulpturenbau aus Computerschrott“.
Insgesamt gab es sechs Einzeldisziplinen, bei denen die sieben Baden-Württemberger zwischen 15 und 21 Jahren auch noch einen dritten Platz erreichen konnten. Der Wettbewerb wird seit 1994 im indischen Lucknow – etwa 500 Kilometer östlich von Dehli – ausgetragen. Mit dabei waren. 65 Teams mit insgesamt über 400 Schülern aus 15 Ländern, die sich in den Kategorien Kognitiver Leistungstest, Mathematik, Naturwissenschaften, Astronomie, Bootsrennen, Debattieren und Skulpturenbau aus Computerschrott gemessen haben.
„Wir haben schon gehofft, dass wir gute Plätze erreichen“, sagt Sebastian Heni, „aber dass ich den ersten Platz in einer Disziplin mache und wir auch noch die Gesamtwertung gewonnen haben, das hat uns wahnsinnig überrascht.“ Schließlich, so Heni, habe sich das Team zuvor nicht gekannt, da alle aus verschiedenen Teilen des Landes kamen. Trotzdem mussten sie gleich gut zusammen arbeiten. Das Land an sich, in dem er neun Tage war, habe Sebastian Heni daran erinnert, wie gut es ihm in Europa gehe. „Dort ist man mit einer ganz anderen Welt konfrontiert. Die City Montessori School (Anm. d. Red.: die größte Privatschule der Welt), in dem der Wettbewerb statt fand, war umzäunt und auf der anderen Seite klammerten sich die Bettelkinder an den Zaun. Es war für beide Seiten wie im Zoo“, erzählt Heni.
Der 18-Jährige ist vom Schülerforschungszentrum Südwürttemberg (SFZ) Bad Saulgau/Tuttlingen aus geschickt worden. Es ist ein wissenschaftliches Förderzentrum, das rund 300 Schüler pro Jahr nutzen. Das SFZ möchte vor allem dem Nachwuchsmangel in den Ingenieurberufen entgegenwirken. Deshalb bietet es interessierten und leistungsbereiten Schülern der Mittel und vor allem Oberstufe an Gymnasien die Möglichkeit, außerhalb des schulischen Unterrichts eigenständig naturwissenschaftliche Kenntnisse zu vertiefen oder sich gezielt auf Wettbewerbe vorzubereiten.
(Erschienen: 02.12.2011 18:25)
Tuttlingen (pm/reb) - Ein Schülerteam aus Baden-Württemberg hat in der Gesamtwertung den ersten Platz beim Quantas-Wettbewerb, einem Wissenschaftswettbewerb für Schüler in Indien, belegt. Unter ihnen ist der 18-jährige Tuttlinger Sebastian Heni vom Otto-Hahn-Gymnasium. Er konnte einen der drei ersten Plätze ergattern, die das Team erreicht hat. Zusammen mit Nicolas Müller aus Stuttgart baute er in fünf Stunden ein zweimotoriges Flugzeug aus den zerlegten Teilen eines alten Computers und gewann damit die Disziplin „Skulpturenbau aus Computerschrott“.
Insgesamt gab es sechs Einzeldisziplinen, bei denen die sieben Baden-Württemberger zwischen 15 und 21 Jahren auch noch einen dritten Platz erreichen konnten. Der Wettbewerb wird seit 1994 im indischen Lucknow – etwa 500 Kilometer östlich von Dehli – ausgetragen. Mit dabei waren. 65 Teams mit insgesamt über 400 Schülern aus 15 Ländern, die sich in den Kategorien Kognitiver Leistungstest, Mathematik, Naturwissenschaften, Astronomie, Bootsrennen, Debattieren und Skulpturenbau aus Computerschrott gemessen haben.
„Wir haben schon gehofft, dass wir gute Plätze erreichen“, sagt Sebastian Heni, „aber dass ich den ersten Platz in einer Disziplin mache und wir auch noch die Gesamtwertung gewonnen haben, das hat uns wahnsinnig überrascht.“ Schließlich, so Heni, habe sich das Team zuvor nicht gekannt, da alle aus verschiedenen Teilen des Landes kamen. Trotzdem mussten sie gleich gut zusammen arbeiten. Das Land an sich, in dem er neun Tage war, habe Sebastian Heni daran erinnert, wie gut es ihm in Europa gehe. „Dort ist man mit einer ganz anderen Welt konfrontiert. Die City Montessori School (Anm. d. Red.: die größte Privatschule der Welt), in dem der Wettbewerb statt fand, war umzäunt und auf der anderen Seite klammerten sich die Bettelkinder an den Zaun. Es war für beide Seiten wie im Zoo“, erzählt Heni.
Der 18-Jährige ist vom Schülerforschungszentrum Südwürttemberg (SFZ) Bad Saulgau/Tuttlingen aus geschickt worden. Es ist ein wissenschaftliches Förderzentrum, das rund 300 Schüler pro Jahr nutzen. Das SFZ möchte vor allem dem Nachwuchsmangel in den Ingenieurberufen entgegenwirken. Deshalb bietet es interessierten und leistungsbereiten Schülern der Mittel und vor allem Oberstufe an Gymnasien die Möglichkeit, außerhalb des schulischen Unterrichts eigenständig naturwissenschaftliche Kenntnisse zu vertiefen oder sich gezielt auf Wettbewerbe vorzubereiten.
(Erschienen: 02.12.2011 18:25)


































