Stadtnachrichten Tuttlingen
Tuttlinger Donaufest steht vor dem Aus

Dabei hatte alles – nicht unbedingt reibungslos – aber immerhin mit viel Motivation und Ehrgeiz begonnen: Nachdem die Stadt Anfang 2010 das Ende des Stadtfestes verkündet hatte, hatten sich spontan ein paar Engagierte – vornehmlich aus den Reihen der DLRG, Akkordeon-Freunde und des städtischen Blasorchesters – bereit erklärt, das Fest in etwas abgeänderter Form in Eigeninitiative auf die Beine zu stellen. Mit Erfolg. Wenn auch die Suche nach Sponsoren und Unterstützern nicht gerade leicht war, der Zeitpunkt Schwierigkeiten bereitete und die finanziellen Mittel trotz Unterstützung der Stadt eng waren: Die Resonanz bekräftigte das Engagement.
Jetzt beherrscht die Erkenntnis den Rückzug: Allein ist es für die neun Aktiven nicht zu schaffen. Diener: „Der Arbeitsaufwand für die Beteiligten ist zu groß. Sie sind alle auch beruflich und teils in anderen Vereinen eingebunden.“ Diese Doppelbelastung sei auch laut Hauser für viele nicht mehr zu leisten. So seien letztlich mit den beiden Kassierern, dem zweiten Vorsitzenden und dem Sponsoring-Beauftragten vier zentrale Stützen im Vorstand weggebrochen, die nicht neu besetzt werden konnten.
Zukunft ist noch offen
„Wir hätten uns gewünscht, den Verein zu etablieren und weitere Mitgliedsvereine zu gewinnen, um so das Donaufest sichern zu können“, sagt Hauser, der interne Querelen, von denen auch Citymanager Claudius Mähler gehört hat, ebenso wie Diener nicht bestätigen wollte. Auch Mähler bedauert diese Entwicklung: „Das Donaufest war eine gute Weiterentwicklung des Stadtfestes und wurde sehr gut angenommen. Schade, dass es so nicht weitergeht.“ Nun sei es Aufgabe der Stadt, mit dem Gemeinderat zu entscheiden, ob das Fest fortgeführt werden soll, wenn ja, in welcher Form, in welchem zeitlichen Rhythmus und in welcher Größe.
In diesem Jahr, so viel steht fest, geht das Donaufest am Wochenende 30. Juni / 1. Juli noch einmal in bewährter Form über die Bühne. Der (laut Mähler etwas erhöhte) Zuschuss für dieses Jahr wurde in nicht-öffentlicher Sitzung des Gemeinderates bereits beschlossen, die ersten zehn festen Anmeldungen liegen vor, die Schreiben an die teilnehmenden Vereine, Gastronomen und kommerziellen Anbieter aus dem vergangenen Jahr gehen dieser Tage raus. „Das Fest steigt“, verspricht Hauser und ist überzeugt: „Der Besucher wird von den Schwierigkeiten nichts merken.“ Und Diener wünscht sich: „Es sind alle aufgefordert mitzumachen. Schließlich sollte das Fest im Interesse vieler liegen und nicht einiger weniger.“
(Erschienen: 07.02.2012 16:20)

Dabei hatte alles – nicht unbedingt reibungslos – aber immerhin mit viel Motivation und Ehrgeiz begonnen: Nachdem die Stadt Anfang 2010 das Ende des Stadtfestes verkündet hatte, hatten sich spontan ein paar Engagierte – vornehmlich aus den Reihen der DLRG, Akkordeon-Freunde und des städtischen Blasorchesters – bereit erklärt, das Fest in etwas abgeänderter Form in Eigeninitiative auf die Beine zu stellen. Mit Erfolg. Wenn auch die Suche nach Sponsoren und Unterstützern nicht gerade leicht war, der Zeitpunkt Schwierigkeiten bereitete und die finanziellen Mittel trotz Unterstützung der Stadt eng waren: Die Resonanz bekräftigte das Engagement.
Jetzt beherrscht die Erkenntnis den Rückzug: Allein ist es für die neun Aktiven nicht zu schaffen. Diener: „Der Arbeitsaufwand für die Beteiligten ist zu groß. Sie sind alle auch beruflich und teils in anderen Vereinen eingebunden.“ Diese Doppelbelastung sei auch laut Hauser für viele nicht mehr zu leisten. So seien letztlich mit den beiden Kassierern, dem zweiten Vorsitzenden und dem Sponsoring-Beauftragten vier zentrale Stützen im Vorstand weggebrochen, die nicht neu besetzt werden konnten.
Zukunft ist noch offen
„Wir hätten uns gewünscht, den Verein zu etablieren und weitere Mitgliedsvereine zu gewinnen, um so das Donaufest sichern zu können“, sagt Hauser, der interne Querelen, von denen auch Citymanager Claudius Mähler gehört hat, ebenso wie Diener nicht bestätigen wollte. Auch Mähler bedauert diese Entwicklung: „Das Donaufest war eine gute Weiterentwicklung des Stadtfestes und wurde sehr gut angenommen. Schade, dass es so nicht weitergeht.“ Nun sei es Aufgabe der Stadt, mit dem Gemeinderat zu entscheiden, ob das Fest fortgeführt werden soll, wenn ja, in welcher Form, in welchem zeitlichen Rhythmus und in welcher Größe.
In diesem Jahr, so viel steht fest, geht das Donaufest am Wochenende 30. Juni / 1. Juli noch einmal in bewährter Form über die Bühne. Der (laut Mähler etwas erhöhte) Zuschuss für dieses Jahr wurde in nicht-öffentlicher Sitzung des Gemeinderates bereits beschlossen, die ersten zehn festen Anmeldungen liegen vor, die Schreiben an die teilnehmenden Vereine, Gastronomen und kommerziellen Anbieter aus dem vergangenen Jahr gehen dieser Tage raus. „Das Fest steigt“, verspricht Hauser und ist überzeugt: „Der Besucher wird von den Schwierigkeiten nichts merken.“ Und Diener wünscht sich: „Es sind alle aufgefordert mitzumachen. Schließlich sollte das Fest im Interesse vieler liegen und nicht einiger weniger.“
(Erschienen: 07.02.2012 16:20)

































