Stadtnachrichten Tuttlingen
Heinrich Del Core und die Schwaben – Kabarettist schreibt für den Gränzbote
Was gibt es so über Tuttlingen und Umgebung zu erzählen? Interessant finde ich ja das mit der Eingemeindung Möhringen (da wo die Karotten herkommen ): Möhringen kam 1972 zum Landkreis Tuttlingen. Teile Möhringens liegen ja auf badischer Gemarkung, Tuttlingen auf württembergischer. Also muss man ja aufpassen: Du weißt nie, was Dein Gegenüber für einer ist.
Also, ich bin ja Schwabe, oder besser gesagt, ein italienischer Schwabe. Und ich behaupte mal, dass die schwäbische Sprache etwas Erotisierendes hat. Ja, die Menschen lieben diesen Dialekt, und es gab in Deutschland sogar eine repräsentative Umfrage des Instituts für Deutsche Sprache. Es wurden zwölf Dialekte bewertet. Bayrisch kam unangefochten auf Platz 1 und Schwäbisch auf Platz 4. Und da bin ich stolz drauf: Platz 4, toll. Auf dem abgeschlagenen elften Platz...... was glauben Sie????
Die meisten behaupten Sächsisch, dies stimmt nicht, weil: Sächsisch wurde gar nicht bewertet, dies ist kein Dialekt, sondern ein Zustand. Nein, auf dem abgeschlagenen vorletzten Platz ist Badisch – oje, jetzt geht sicher ein Raunen durch Möhringen. Ok, man muss fairerweise sagen: Die Umfrage war in Stuttgart.
Als Schwabe musst Du auch aufpassen, wenn Du in anderen Bundesländern etwas gefragt wirst. Ich war nach einem Auftritt in Celle in der Fußgängerzone unterwegs zum Bahnhof, und da fragt mich ein Passant nach der Uhrzeit. Also, ich habe mir überhaupt nichts dabei gedacht, hab auf die Uhr geschaut und gesagt: „Fünf vor dreiviertel Zwölf.“ Sagen Sie mal im Norden Fünf vor dreiviertel Zwölf! Der hat mich mit großen Augen angeschaut und gefragt, ob ich Mathematiklehrer wäre. Nein, wenn ich Mathematiklehrer wäre, hätte ich gesagt: „80 vor.“
Aus dem Paradies
Ja, da machst Du Dir dann schon Deine Gedanken. Als Schwabe beobachtest Du Deine Umgebung und merkst dann auch, man wird als Schwabe zum Beispiel ganz komisch angeschaut, wenn man in einer Gruppe steht, und man ruft: „Kommet, mir ganget.“ Oder fahren Sie mal mit einem Nichtschwaben Auto und sagen zu ihm: „Fahr mal langsam schneller“ – der fährt rechts raus.
Ein Freund von mir kam mal humpelnd auf mich zu, und ich fragte ihn, was denn passiert sei. Er antwortete: „Ich hab mir im Handumdrehen den Fuß gebrochen!“ Ich fragte dann noch: „Ja wo denn?“ Und er sagte: „In der Hüfte.“.Ja, beim Schwabe wächst der Fuß aus der Hüfte!
Ich werde dann auch oft angesprochen, woher denn der schwäbische Dialekt herkommen würde. Ganz einfach: Das Schwäbische kommt aus dem Paradies... Der Ex von der Eva war ein Schwabe, wobei viele behaupten, das kann gar kein Schwabe gewesen sein, weil der hätte den Apfel nicht gegessen, sondern gemostet. Und ein Chinese war es auch nicht, weil der hätte die Schlange gefressen.
Nein, das spielte sich damals etwa so ab: Adam lief im Paradies umher und kam zum Garten Eden, er war enttäuscht, weil der Rasen nicht gemäht war, trotzdem betrat er den Garten Eden, und er wurde empfangen mit den Worten: „Herzlich willkommen im Garten Eden.“ Die Antwort von Adam lautete: „Kost des Eintritt!“ Der liebe Gott stellte Adam dann die drei berühmten Fragen, welche nicht über das Testament übermittelt wurden, sondern nur mündlich. Ich habe diese drei Fragen herausbekommen über meine Oma – die hatte beim Abendmahl gekellnert – das war jetzt ein Gag – sie hatte gebechert.
Erste Frage: „Adam, nenne mir ein deutsches Wort mit den Buchstaben „sr“. Adam: „S’regnet.“ Zweite Frage: „Adam, nenne mir einen Planeten, beginnend mit dem Buchstaben Z.“ Adam: „Zonn.“ Dritte Frage: „Adam, nenne mir nun ein langes Körperteil, unterhalb der Gürtellinie, beginnend mit dem Buchstaben „P“ und endend mit s.“ Adam: „Ist in der Mitte ein i“? „Ja, Adam!!!“ Adam: „Dann sind’s Pfias.“
So, jetzt wissen die Menschen, woher der Dialekt kommt. Übrigens: Die Schwaben haben ja auch eine eigene Grammatik. Wir Kinder lernen in der Schule, im Schwäbischen gibt es drei Fälle: „Akkusativ, Nominativ und Definitiv.“ Und es gibt fünf Zeiten. Der Schwabe sagt: „I mach, i han g’macht, i han g’macht ket, i fang an zu mache und ma sot.“ Ich weiß auch noch, als mich meine Deutschlehrerin fragte: „Heinrich, wenn Dein Vater zu Dir sagt: ,Du hättest nie geboren sein sollen‘. Von was für einer Zeit spricht man dann?“ Ich antwortete: „Präservativ defekt.“
Wann der Tuttlinger zum Italiener wird
Was mir in Tuttlingen auffiel: Es gibt auch sehr viele Italiener, zum Beispiel italienische Restaurants. Damals kamen ja auch sehr viele Gastarbeiter von Italien und ließen sich in Tuttlingen nieder. Viele verließen auch Italien, weil sie hatten Probleme mit der Polizei...waren Eisdealer. Also, ich finde das schon mutig. Die verlassen ihre Heimat und kommen nach Tuttlingen... andere Kultur, andere Sprache, anderes Klima.
Die dachten lange, Ministrant wäre die weibliche Form von Minestrone. Sprachen gebrochenes Deutsch, hautsächlich nach dem Essen. Verdrehen heute , nach 50 Jahren, immer noch so die Wörter und Sätze. Die bekommen das nicht auf die Reihe, zum Beispiel zu Autoreifen sagen die immer noch: „Die Reifen von die Auto.“ Ja, wir Deutschen lieben die Italiener, wir lieben sie so, dass wir selber langsam zu Italienern werden: Wir kaufen uns ELBA-Ordner. Manche haben auch Ischia im Rücken.
Forscher sagen ja bei uns einen Mentalitätswandel voraus. Wir haben in Deutschland immer mehr das Klima vom Mittelmeer, gehen abends länger weg, geben mehr Geld aus, dann merken wir plötzlich, wir haben gar kein Mittel mehr. Und woran merken wir es denn so typisch? Schon bei den ersten Sonnenstrahlen geht man raus in die Cafés, und was bestellen wir da? Einen Latte Macchiato, ein Cappuccino, oder wie man die Schwaben oft hört: einen EXPRESSO. Wie lange dauert der? Oder bringen Sie zwei EXPRESSO´S. Das sind die Schwaben!
Auf jeden Fall wird man immer mehr zum Italiener, man geht aus sich raus, früher hat man sich zum Gruß die Hand geschüttelt, heute gibt´s Küsschen von Wange zu Wange. Das haben wir von den Italienern. Man fängt auch eher mit den Händen an zu reden. Italiener kannst Du zum Beispiel nicht verhören, wenn er Handschellen bekommt, der braucht seine Hände zum Sprechen. Furbo, mi fregan niente, perfetto...... Der hat Zeichensprache, das übernehmen wir langsam.
Die Sache mit den Klischees
Wir sprechen auch oft über die Klischees. Warum fasst sich ein Italiener in den Schritt? Wieso machen die das? Das macht der Italiener nicht einfach so, das hat bei ihnen Tradition. Die Römer vor 2000 Jahren haben das schon gemacht. Terque quaterque testiculis tactis, drei bis vier Mal sich an die Eier fassen. Warum? Um das Unheil von sich fern zu halten. Der Italiener ist abergläubisch, wenn der eine schwarze Katze sieht oder einen Leichenwagen – zack, Schritt fassen. Ja, daher auch das Wort SCHRITTGESCHWINDIGKEIT.
Ja, das stimmt, und die Schwaben machen das auch aber heimlich, aber nicht aus Aberglaube, nein weil‘s juckt. Das brauchen die Italiener.
Jetzt hat es leider ein Gerichtsurteil gegeben. Da war eine Italienerin, die hat sich obszön angemacht gefühlt. Da ist Folgendes passiert: Da war ein Haus eingerüstet, und da haben Maler gearbeitet. Jetzt musste die Dame jeden Tag an dem Gerüst vorbei, um zur Arbeit zu gehen. Wenn die Maler jetzt bei ihrer Arbeit waren und nach unten geschaut haben und zufällig eine schwarze Katze vorbeigelaufen ist – zack – in Schritt fassen. Das sah die Dame und fühlte sich obszön angemacht und hat es dann angezeigt, weil sie sich betroffen gefühlt hat.
Jetzt kam dies tatsächlich vor Gericht. Die Maler wurden verurteilt, ich glaube 200 Euro Strafe, und jetzt ist es rechtskräftig: Der Italiener darf sich nicht mehr in der Öffentlichkeit in den Schritt fassen, ........sich selber.
Ja, was heißt das? Ich sage das Ihnen nur, falls sie mal in Italien Urlaub machen, und Sie stehen an einer Ampel, ein Italiener steht neben Ihnen, es läuft einen schwarze Katze vorbei, und er macht bei Ihnen zack (also fasst bei ihnen in den Schritt): Ruhe bewahren, das muss er so machen, es sei denn, er fängt an zu graulen, dann war‘s einer von der FDP.
(Erschienen: 18.01.2011 15:25)
Was gibt es so über Tuttlingen und Umgebung zu erzählen? Interessant finde ich ja das mit der Eingemeindung Möhringen (da wo die Karotten herkommen ): Möhringen kam 1972 zum Landkreis Tuttlingen. Teile Möhringens liegen ja auf badischer Gemarkung, Tuttlingen auf württembergischer. Also muss man ja aufpassen: Du weißt nie, was Dein Gegenüber für einer ist.
Also, ich bin ja Schwabe, oder besser gesagt, ein italienischer Schwabe. Und ich behaupte mal, dass die schwäbische Sprache etwas Erotisierendes hat. Ja, die Menschen lieben diesen Dialekt, und es gab in Deutschland sogar eine repräsentative Umfrage des Instituts für Deutsche Sprache. Es wurden zwölf Dialekte bewertet. Bayrisch kam unangefochten auf Platz 1 und Schwäbisch auf Platz 4. Und da bin ich stolz drauf: Platz 4, toll. Auf dem abgeschlagenen elften Platz...... was glauben Sie????
Die meisten behaupten Sächsisch, dies stimmt nicht, weil: Sächsisch wurde gar nicht bewertet, dies ist kein Dialekt, sondern ein Zustand. Nein, auf dem abgeschlagenen vorletzten Platz ist Badisch – oje, jetzt geht sicher ein Raunen durch Möhringen. Ok, man muss fairerweise sagen: Die Umfrage war in Stuttgart.
Als Schwabe musst Du auch aufpassen, wenn Du in anderen Bundesländern etwas gefragt wirst. Ich war nach einem Auftritt in Celle in der Fußgängerzone unterwegs zum Bahnhof, und da fragt mich ein Passant nach der Uhrzeit. Also, ich habe mir überhaupt nichts dabei gedacht, hab auf die Uhr geschaut und gesagt: „Fünf vor dreiviertel Zwölf.“ Sagen Sie mal im Norden Fünf vor dreiviertel Zwölf! Der hat mich mit großen Augen angeschaut und gefragt, ob ich Mathematiklehrer wäre. Nein, wenn ich Mathematiklehrer wäre, hätte ich gesagt: „80 vor.“
Aus dem Paradies
Ja, da machst Du Dir dann schon Deine Gedanken. Als Schwabe beobachtest Du Deine Umgebung und merkst dann auch, man wird als Schwabe zum Beispiel ganz komisch angeschaut, wenn man in einer Gruppe steht, und man ruft: „Kommet, mir ganget.“ Oder fahren Sie mal mit einem Nichtschwaben Auto und sagen zu ihm: „Fahr mal langsam schneller“ – der fährt rechts raus.
Ein Freund von mir kam mal humpelnd auf mich zu, und ich fragte ihn, was denn passiert sei. Er antwortete: „Ich hab mir im Handumdrehen den Fuß gebrochen!“ Ich fragte dann noch: „Ja wo denn?“ Und er sagte: „In der Hüfte.“.Ja, beim Schwabe wächst der Fuß aus der Hüfte!
Ich werde dann auch oft angesprochen, woher denn der schwäbische Dialekt herkommen würde. Ganz einfach: Das Schwäbische kommt aus dem Paradies... Der Ex von der Eva war ein Schwabe, wobei viele behaupten, das kann gar kein Schwabe gewesen sein, weil der hätte den Apfel nicht gegessen, sondern gemostet. Und ein Chinese war es auch nicht, weil der hätte die Schlange gefressen.
Nein, das spielte sich damals etwa so ab: Adam lief im Paradies umher und kam zum Garten Eden, er war enttäuscht, weil der Rasen nicht gemäht war, trotzdem betrat er den Garten Eden, und er wurde empfangen mit den Worten: „Herzlich willkommen im Garten Eden.“ Die Antwort von Adam lautete: „Kost des Eintritt!“ Der liebe Gott stellte Adam dann die drei berühmten Fragen, welche nicht über das Testament übermittelt wurden, sondern nur mündlich. Ich habe diese drei Fragen herausbekommen über meine Oma – die hatte beim Abendmahl gekellnert – das war jetzt ein Gag – sie hatte gebechert.
Erste Frage: „Adam, nenne mir ein deutsches Wort mit den Buchstaben „sr“. Adam: „S’regnet.“ Zweite Frage: „Adam, nenne mir einen Planeten, beginnend mit dem Buchstaben Z.“ Adam: „Zonn.“ Dritte Frage: „Adam, nenne mir nun ein langes Körperteil, unterhalb der Gürtellinie, beginnend mit dem Buchstaben „P“ und endend mit s.“ Adam: „Ist in der Mitte ein i“? „Ja, Adam!!!“ Adam: „Dann sind’s Pfias.“
So, jetzt wissen die Menschen, woher der Dialekt kommt. Übrigens: Die Schwaben haben ja auch eine eigene Grammatik. Wir Kinder lernen in der Schule, im Schwäbischen gibt es drei Fälle: „Akkusativ, Nominativ und Definitiv.“ Und es gibt fünf Zeiten. Der Schwabe sagt: „I mach, i han g’macht, i han g’macht ket, i fang an zu mache und ma sot.“ Ich weiß auch noch, als mich meine Deutschlehrerin fragte: „Heinrich, wenn Dein Vater zu Dir sagt: ,Du hättest nie geboren sein sollen‘. Von was für einer Zeit spricht man dann?“ Ich antwortete: „Präservativ defekt.“
Wann der Tuttlinger zum Italiener wird
Was mir in Tuttlingen auffiel: Es gibt auch sehr viele Italiener, zum Beispiel italienische Restaurants. Damals kamen ja auch sehr viele Gastarbeiter von Italien und ließen sich in Tuttlingen nieder. Viele verließen auch Italien, weil sie hatten Probleme mit der Polizei...waren Eisdealer. Also, ich finde das schon mutig. Die verlassen ihre Heimat und kommen nach Tuttlingen... andere Kultur, andere Sprache, anderes Klima.
Die dachten lange, Ministrant wäre die weibliche Form von Minestrone. Sprachen gebrochenes Deutsch, hautsächlich nach dem Essen. Verdrehen heute , nach 50 Jahren, immer noch so die Wörter und Sätze. Die bekommen das nicht auf die Reihe, zum Beispiel zu Autoreifen sagen die immer noch: „Die Reifen von die Auto.“ Ja, wir Deutschen lieben die Italiener, wir lieben sie so, dass wir selber langsam zu Italienern werden: Wir kaufen uns ELBA-Ordner. Manche haben auch Ischia im Rücken.
Forscher sagen ja bei uns einen Mentalitätswandel voraus. Wir haben in Deutschland immer mehr das Klima vom Mittelmeer, gehen abends länger weg, geben mehr Geld aus, dann merken wir plötzlich, wir haben gar kein Mittel mehr. Und woran merken wir es denn so typisch? Schon bei den ersten Sonnenstrahlen geht man raus in die Cafés, und was bestellen wir da? Einen Latte Macchiato, ein Cappuccino, oder wie man die Schwaben oft hört: einen EXPRESSO. Wie lange dauert der? Oder bringen Sie zwei EXPRESSO´S. Das sind die Schwaben!
Auf jeden Fall wird man immer mehr zum Italiener, man geht aus sich raus, früher hat man sich zum Gruß die Hand geschüttelt, heute gibt´s Küsschen von Wange zu Wange. Das haben wir von den Italienern. Man fängt auch eher mit den Händen an zu reden. Italiener kannst Du zum Beispiel nicht verhören, wenn er Handschellen bekommt, der braucht seine Hände zum Sprechen. Furbo, mi fregan niente, perfetto...... Der hat Zeichensprache, das übernehmen wir langsam.
Die Sache mit den Klischees
Wir sprechen auch oft über die Klischees. Warum fasst sich ein Italiener in den Schritt? Wieso machen die das? Das macht der Italiener nicht einfach so, das hat bei ihnen Tradition. Die Römer vor 2000 Jahren haben das schon gemacht. Terque quaterque testiculis tactis, drei bis vier Mal sich an die Eier fassen. Warum? Um das Unheil von sich fern zu halten. Der Italiener ist abergläubisch, wenn der eine schwarze Katze sieht oder einen Leichenwagen – zack, Schritt fassen. Ja, daher auch das Wort SCHRITTGESCHWINDIGKEIT.
Ja, das stimmt, und die Schwaben machen das auch aber heimlich, aber nicht aus Aberglaube, nein weil‘s juckt. Das brauchen die Italiener.
Jetzt hat es leider ein Gerichtsurteil gegeben. Da war eine Italienerin, die hat sich obszön angemacht gefühlt. Da ist Folgendes passiert: Da war ein Haus eingerüstet, und da haben Maler gearbeitet. Jetzt musste die Dame jeden Tag an dem Gerüst vorbei, um zur Arbeit zu gehen. Wenn die Maler jetzt bei ihrer Arbeit waren und nach unten geschaut haben und zufällig eine schwarze Katze vorbeigelaufen ist – zack – in Schritt fassen. Das sah die Dame und fühlte sich obszön angemacht und hat es dann angezeigt, weil sie sich betroffen gefühlt hat.
Jetzt kam dies tatsächlich vor Gericht. Die Maler wurden verurteilt, ich glaube 200 Euro Strafe, und jetzt ist es rechtskräftig: Der Italiener darf sich nicht mehr in der Öffentlichkeit in den Schritt fassen, ........sich selber.
Ja, was heißt das? Ich sage das Ihnen nur, falls sie mal in Italien Urlaub machen, und Sie stehen an einer Ampel, ein Italiener steht neben Ihnen, es läuft einen schwarze Katze vorbei, und er macht bei Ihnen zack (also fasst bei ihnen in den Schritt): Ruhe bewahren, das muss er so machen, es sei denn, er fängt an zu graulen, dann war‘s einer von der FDP.
(Erschienen: 18.01.2011 15:25)


































