Stadtnachrichten Tuttlingen
Dornröschen einmal anders
Zunächst fragte Regisseur Christian Berg als Jacob Grimm das Publikum: „Was macht denn ihr hier? Wie seht ihr denn aus?“ Schließlich lebte er im Jahr 1850. Dann rief er seinen Bruder Wilhelm (Joachim Quirin) auf die Bühne und beide erklärten, „zusammen sind wir die Brüder Grimm“. Der Kontakt zu den großen und kleinen Zuschauern war damit sofort hergestellt.
Schlaf dauert nicht so lang
Im folgenden informierte der König (ebenfalls Christian Berg) sein Volk: „Uns wurde ein Töchterchen geboren, wir feiern ein Fest“. Doch weil die 13. Fee (Melanie Herzig) wieder ausgeladen wurde, sprach sie den bekannten Fluch aus: Schneewittchen werde sich an einer Nadel stechen und hundert Jahre schlafen. Doch die 12. Fee (Daniela Krämer) schaffte es immer wieder ihre schützende Hand über das nicht blonde, sondern schwarze sowie recht keck und selbstbewusste Dornröschen zu halten. Daher musste es auch nicht so lang schlafen, wie im Märchen. Denn Dornröschen konnte ja nicht hundert Jahre auf den Prinzen (Theodor Reichardt) warten, der sie mit einem Kuss erlösen sollte, was zum Happy End auch passierte
Zwischendurch gab es immer wieder nette Gags und zahlreiche Anspielungen auf aktuelle Ereignisse, wie zum Beispiel aufs britische Königshaus, die aber wohl nur von den Erwachsenen verstanden wurden. Und auch diese wurden ins Geschehen eingespannt, als sie das Lied „Hatschimimalutschi“ einüben sollten.
Immer wieder verirrte sich eine Märchenfigur auf der Bühne und irgendjemand rief: „Du bist im falschen Märchen“. Schneeweißchen und Rosenrot als maulende Rosenhecken legten dennoch einen fetzigen „Rock‘n‘Rose“ auf. Und während die gute und die böse Fee miteinander kämpften und abwechselnd „Liebe – Rache“ – riefen, siegte die Liebe.
(Erschienen: 06.02.2012 18:25)
Zunächst fragte Regisseur Christian Berg als Jacob Grimm das Publikum: „Was macht denn ihr hier? Wie seht ihr denn aus?“ Schließlich lebte er im Jahr 1850. Dann rief er seinen Bruder Wilhelm (Joachim Quirin) auf die Bühne und beide erklärten, „zusammen sind wir die Brüder Grimm“. Der Kontakt zu den großen und kleinen Zuschauern war damit sofort hergestellt.
Schlaf dauert nicht so lang
Im folgenden informierte der König (ebenfalls Christian Berg) sein Volk: „Uns wurde ein Töchterchen geboren, wir feiern ein Fest“. Doch weil die 13. Fee (Melanie Herzig) wieder ausgeladen wurde, sprach sie den bekannten Fluch aus: Schneewittchen werde sich an einer Nadel stechen und hundert Jahre schlafen. Doch die 12. Fee (Daniela Krämer) schaffte es immer wieder ihre schützende Hand über das nicht blonde, sondern schwarze sowie recht keck und selbstbewusste Dornröschen zu halten. Daher musste es auch nicht so lang schlafen, wie im Märchen. Denn Dornröschen konnte ja nicht hundert Jahre auf den Prinzen (Theodor Reichardt) warten, der sie mit einem Kuss erlösen sollte, was zum Happy End auch passierte
Zwischendurch gab es immer wieder nette Gags und zahlreiche Anspielungen auf aktuelle Ereignisse, wie zum Beispiel aufs britische Königshaus, die aber wohl nur von den Erwachsenen verstanden wurden. Und auch diese wurden ins Geschehen eingespannt, als sie das Lied „Hatschimimalutschi“ einüben sollten.
Immer wieder verirrte sich eine Märchenfigur auf der Bühne und irgendjemand rief: „Du bist im falschen Märchen“. Schneeweißchen und Rosenrot als maulende Rosenhecken legten dennoch einen fetzigen „Rock‘n‘Rose“ auf. Und während die gute und die böse Fee miteinander kämpften und abwechselnd „Liebe – Rache“ – riefen, siegte die Liebe.
(Erschienen: 06.02.2012 18:25)


































