Stadtnachrichten Tuttlingen
„Der Bulle von Rosenheim“
Durch eine Motorradpanne verschlägt es den Rosenheimer Kriminalinspektor Bergmeier (gespielt von Bernd Helfrich, der für das Chiemgauer Volkstheater die Stücke schreibt und Regie führt) auf einen einsamen Bauernhof. Dort stellt er mit seiner feinen Spürnase sofort fest, dass etwas nicht stimmen kann. So trifft er den Landwirt Sepp (Rupert Pointvogl), seine Frau Karin (Michaela Heigenhauser), die Oma Berta (Kathi Leitner) und auch die Enkelin Cordula mit ihrem Freund Tom, der das Motorrad reparieren soll. Die Oma liegt sich ständig mit ihrem Schwiegersohn in den Haaren, doch ihr Lieblingstier, die drei Zentner schwere Sau Berta, verhätschelt sie wie einen Schoßhund. Doch am nächsten Tag sind plötzlich Oma und die Sau wie vom Erdboden verschluckt, Kriminalinspektor Bergmeier wittert ein Kapitalverbrechen.
Die Krimikomödie nimmt Fahrt auf. Es fallen Schüsse, die sich aber nur als Fehlzündung des Motorrads herausstellen, der Polizeimeister Pfeiferl eilt herbei und muss (wobei er einige „damischen“ Sprüche loslässt) den vermeintlichen Tatort sichern. Dazwischen kommt immer wieder die Antiquitätenhändlerin Beatrix (Christine Stichler) aus Bamberg auf die Bühne und macht sich an den Kriminalinspektor ran. Dabei kann sie sich nicht mal seinen Namen merken, nennt ihn immer wieder Berghammer – natürlich eine Anspielung auf den „Bulle von Tölz“. Sie weiß auch nicht, warum sie morgens neben ihm im Bett aufgewacht ist, kann sich an nichts erinnern, weil sie offensichtlich beim Herbstfest zu tief ins Glas geschaut hat.
Schließlich beginnt sich, die Situation zu klären. Die verschwundene Oma Berta erscheint wieder auf der Bildfläche und vermisst ihre Sau. Doch diese ist inzwischen geschlachtet und verwurstet, was die Verwandtschaft ihr schonend beibringen muss. Oma Berta entschließt sich endlich – zur Freude ihres Schwiegersohns - den Hof zu überschreiben und bekommt als Überraschung ein „herziges Ferkel“ geschenkt. Der Fall ist geklärt, es ist nichts passiert, Happy End. Und Bergmeier gesteht zum Schluss: „Ich bin der echte Bulle von Rosenheim“.
(Erschienen: 10.02.2012 14:10)
Durch eine Motorradpanne verschlägt es den Rosenheimer Kriminalinspektor Bergmeier (gespielt von Bernd Helfrich, der für das Chiemgauer Volkstheater die Stücke schreibt und Regie führt) auf einen einsamen Bauernhof. Dort stellt er mit seiner feinen Spürnase sofort fest, dass etwas nicht stimmen kann. So trifft er den Landwirt Sepp (Rupert Pointvogl), seine Frau Karin (Michaela Heigenhauser), die Oma Berta (Kathi Leitner) und auch die Enkelin Cordula mit ihrem Freund Tom, der das Motorrad reparieren soll. Die Oma liegt sich ständig mit ihrem Schwiegersohn in den Haaren, doch ihr Lieblingstier, die drei Zentner schwere Sau Berta, verhätschelt sie wie einen Schoßhund. Doch am nächsten Tag sind plötzlich Oma und die Sau wie vom Erdboden verschluckt, Kriminalinspektor Bergmeier wittert ein Kapitalverbrechen.
Die Krimikomödie nimmt Fahrt auf. Es fallen Schüsse, die sich aber nur als Fehlzündung des Motorrads herausstellen, der Polizeimeister Pfeiferl eilt herbei und muss (wobei er einige „damischen“ Sprüche loslässt) den vermeintlichen Tatort sichern. Dazwischen kommt immer wieder die Antiquitätenhändlerin Beatrix (Christine Stichler) aus Bamberg auf die Bühne und macht sich an den Kriminalinspektor ran. Dabei kann sie sich nicht mal seinen Namen merken, nennt ihn immer wieder Berghammer – natürlich eine Anspielung auf den „Bulle von Tölz“. Sie weiß auch nicht, warum sie morgens neben ihm im Bett aufgewacht ist, kann sich an nichts erinnern, weil sie offensichtlich beim Herbstfest zu tief ins Glas geschaut hat.
Schließlich beginnt sich, die Situation zu klären. Die verschwundene Oma Berta erscheint wieder auf der Bildfläche und vermisst ihre Sau. Doch diese ist inzwischen geschlachtet und verwurstet, was die Verwandtschaft ihr schonend beibringen muss. Oma Berta entschließt sich endlich – zur Freude ihres Schwiegersohns - den Hof zu überschreiben und bekommt als Überraschung ein „herziges Ferkel“ geschenkt. Der Fall ist geklärt, es ist nichts passiert, Happy End. Und Bergmeier gesteht zum Schluss: „Ich bin der echte Bulle von Rosenheim“.
(Erschienen: 10.02.2012 14:10)


































