Rund um Tuttlingen
Marquardt zeichnet Entwickler aus

Von unserem RedakteurChristian Gerards
Der Zukunftspreis, der mit insgesamt 25 000 Euro ausgestattet ist, wurde im schmucken Öschberghof in Donaueschingen nach 2007 zum zweiten Mal vergeben. Die Auszeichnung ist für Ideen und Innovationen auf dem Gebiet der elektrischen Schalt-, Steuerungs-, und Regelungstechnik gedacht. Am Freitag wurden ein erster und zweiter Preis, zwei Sonderpreise sowie zwei Förderpreise vergeben.
Der Initiator des Preises, Dipl.-Ing. Ewald Marquardt, der bis 2005 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Rietheimer Firma Marquardt war, sagte, dass „die Eingaben zahlreich, innovativ und von hervorragender Qualität“ waren. Auch Professor Hans-Jörg Bullinger, der für die Jury die Gewinner vorstellte und erst vor Kurzem von einem renommierten deutschen Wirtschaftsmagazin zum „Manager des Jahres“ gekürt worden ist, betonte, dass „viele gute Preisvorschläge eingegangen sind“. Laut Bullinger sei der Anspruch der Stiftung, zu „fördern, was uns bewegt“, weil die Lebensqualität in Deutschland nur erhalten werden könne, wenn die Technologie hier besser sei als anderswo.
Der Hauptpreis ging an Professor Frank Allmendinger (Tuttlingen), Professor Eberhard Binder (Coburg), Dipl.-Ing. Sebastian Volk (Villingen-Schwenningen) und Dipl.-Ing Dietmar Emil Weisser (Tuttlingen), die für die Firma Marquardt in den vergangenen Jahren eine Beladungs- und Unwuchterkennung für Waschmaschinen entwickelt haben. Der 3D-Positionssensor ermöglicht es, den Abstand der Waschtrommel vom Gehäuse zu erfassen.
Größere Waschtrommeln
Dadurch können drei Aufgaben für den Waschprozess gelöst werden: Erkennung und Vermeidung von Anschlägen der Trommel am Gehäuse, die unwuchtabhängige Regelung der Schleuderenddrehzahl sowie eine Beladungserkennung. Dank dieser Erfindung sei es laut Allmendinger möglich, größere Waschtrommeln mit einem Fassungsvermögen von sieben bis acht Kilogramm in ein Waschmaschinengehäuse mit einer Breite von 60 Zentimetern zu realisieren.
Der zweite Preis, der mit 5000 Euro dotiert ist, ging an Dipl.-Ing. Klaus Fiederer (Schaffhausen), Alfons Steidle (Spaichingen) und Timo Schutzbach (Mühlheim-Stetten), die einen Schalter mit Wiederanlaufschutz für Zweihandwinkelschleifer entwickelt haben. Eine LED-Leuchte zeigt an, wenn ein Fehler aufgetreten ist. Das Produkt habe laut Fiederer bei den Herstellern großen Anklang gefunden.
Die Sonderpreise (3000 Euro) gingen an Professor Bruno Burger, Dipl.-Ing, Dirk Kanzer, Dipl.-Ing. Florian Reiners und Dipl.-Ing. Christian Wilhelm vom Frauenhofer-Institut für einen Photovoltaik-Wechselrichter sowie an Christof Mattes, Volker Behr, Ingo Hasselbrick, Jens Riesenberg und Hans Hengstler für einen diagnosefähigen Mikrosignalschalter.
Förderpreise (2000 Euro) erhielten Dipl.-Ing. Benjamin Schullcke für die Entwicklung eines Drucksensors sowie BA-Student Andreas Zimmer für die Untersuchung eines Durchflusssensors als Energiequelle, die er im Rahmen seiner BA-Arbeit durchgeführt hat.
(Erschienen: 13.12.2009 21:00)

Von unserem RedakteurChristian Gerards
Der Zukunftspreis, der mit insgesamt 25 000 Euro ausgestattet ist, wurde im schmucken Öschberghof in Donaueschingen nach 2007 zum zweiten Mal vergeben. Die Auszeichnung ist für Ideen und Innovationen auf dem Gebiet der elektrischen Schalt-, Steuerungs-, und Regelungstechnik gedacht. Am Freitag wurden ein erster und zweiter Preis, zwei Sonderpreise sowie zwei Förderpreise vergeben.
Der Initiator des Preises, Dipl.-Ing. Ewald Marquardt, der bis 2005 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Rietheimer Firma Marquardt war, sagte, dass „die Eingaben zahlreich, innovativ und von hervorragender Qualität“ waren. Auch Professor Hans-Jörg Bullinger, der für die Jury die Gewinner vorstellte und erst vor Kurzem von einem renommierten deutschen Wirtschaftsmagazin zum „Manager des Jahres“ gekürt worden ist, betonte, dass „viele gute Preisvorschläge eingegangen sind“. Laut Bullinger sei der Anspruch der Stiftung, zu „fördern, was uns bewegt“, weil die Lebensqualität in Deutschland nur erhalten werden könne, wenn die Technologie hier besser sei als anderswo.
Der Hauptpreis ging an Professor Frank Allmendinger (Tuttlingen), Professor Eberhard Binder (Coburg), Dipl.-Ing. Sebastian Volk (Villingen-Schwenningen) und Dipl.-Ing Dietmar Emil Weisser (Tuttlingen), die für die Firma Marquardt in den vergangenen Jahren eine Beladungs- und Unwuchterkennung für Waschmaschinen entwickelt haben. Der 3D-Positionssensor ermöglicht es, den Abstand der Waschtrommel vom Gehäuse zu erfassen.
Größere Waschtrommeln
Dadurch können drei Aufgaben für den Waschprozess gelöst werden: Erkennung und Vermeidung von Anschlägen der Trommel am Gehäuse, die unwuchtabhängige Regelung der Schleuderenddrehzahl sowie eine Beladungserkennung. Dank dieser Erfindung sei es laut Allmendinger möglich, größere Waschtrommeln mit einem Fassungsvermögen von sieben bis acht Kilogramm in ein Waschmaschinengehäuse mit einer Breite von 60 Zentimetern zu realisieren.
Der zweite Preis, der mit 5000 Euro dotiert ist, ging an Dipl.-Ing. Klaus Fiederer (Schaffhausen), Alfons Steidle (Spaichingen) und Timo Schutzbach (Mühlheim-Stetten), die einen Schalter mit Wiederanlaufschutz für Zweihandwinkelschleifer entwickelt haben. Eine LED-Leuchte zeigt an, wenn ein Fehler aufgetreten ist. Das Produkt habe laut Fiederer bei den Herstellern großen Anklang gefunden.
Die Sonderpreise (3000 Euro) gingen an Professor Bruno Burger, Dipl.-Ing, Dirk Kanzer, Dipl.-Ing. Florian Reiners und Dipl.-Ing. Christian Wilhelm vom Frauenhofer-Institut für einen Photovoltaik-Wechselrichter sowie an Christof Mattes, Volker Behr, Ingo Hasselbrick, Jens Riesenberg und Hans Hengstler für einen diagnosefähigen Mikrosignalschalter.
Förderpreise (2000 Euro) erhielten Dipl.-Ing. Benjamin Schullcke für die Entwicklung eines Drucksensors sowie BA-Student Andreas Zimmer für die Untersuchung eines Durchflusssensors als Energiequelle, die er im Rahmen seiner BA-Arbeit durchgeführt hat.
(Erschienen: 13.12.2009 21:00)

































