Rund um Tuttlingen
Ali Salim gab den Hits den Rhythmus
„We’ll fly you to the promised land“, „Mama Lou“ oder „Mexico“ – die Les Humphries Singers gehörten in der ersten Hälfte der 70er-Jahre zu den Ensembles mit den meisten Hits in Deutschland und anderen europäischen Ländern. 1974, als „Kansas City“ in den Hitlisten stand, stieß Ali Salim zu der multikulturellen Sangestruppe.
Der Kenianer war drei Jahre zuvor nach Deutschland gekommen – auf einem ungewöhnlichen Weg. Der junge Mann, der in Mombasa geboren wurde, arbeitete als Safari-Fahrer für Touristen. „Abends habe ich für sie im Club Musik gemacht“, erinnert er sich. Eines Abends saß die deutsche Künstleragentin Erika Veith im Publikum. „Sie fand mich gut und wollte, dass ich für einige Auftritte nach Deutschland komme.“ Aus ein paar Konzerten wurden 39 Jahre. Ali Salim begleitete Sänger wie Bata Ilic und Peter Horton, später trat er mit Andy Borg oder Tommy Steiner auf.
Seine spannendste Zeit jedoch erlebte er mit den Les Humphries Singers. Der Bandleader hatte ihn und zwei andere Percussionisten in einem Club in Heilbronn gesehen. „Unsere Show hat ihm gefallen“, erzählt Salim. Der Brite holte das Trio zur Band. „Wir wollten dort eigentlich singen, und waren ein wenig enttäuscht, als es bei der Percussion blieb“, erinnert sich der 65-Jährige.
Durch halb Europa führten die Tourneen der vielköpfigen Gruppe. „Wir waren in Frankreich, der CSSR, Österreich und der Schweiz.“ Dabei entstanden mehrere Live-Platten, auf denen der Ostafrikaner zu hören ist.
Mehr dazu lesen Sie in der Montagausgabe des Gränzboten.
(Erschienen: 14.03.2010 20:40)
„We’ll fly you to the promised land“, „Mama Lou“ oder „Mexico“ – die Les Humphries Singers gehörten in der ersten Hälfte der 70er-Jahre zu den Ensembles mit den meisten Hits in Deutschland und anderen europäischen Ländern. 1974, als „Kansas City“ in den Hitlisten stand, stieß Ali Salim zu der multikulturellen Sangestruppe.
Der Kenianer war drei Jahre zuvor nach Deutschland gekommen – auf einem ungewöhnlichen Weg. Der junge Mann, der in Mombasa geboren wurde, arbeitete als Safari-Fahrer für Touristen. „Abends habe ich für sie im Club Musik gemacht“, erinnert er sich. Eines Abends saß die deutsche Künstleragentin Erika Veith im Publikum. „Sie fand mich gut und wollte, dass ich für einige Auftritte nach Deutschland komme.“ Aus ein paar Konzerten wurden 39 Jahre. Ali Salim begleitete Sänger wie Bata Ilic und Peter Horton, später trat er mit Andy Borg oder Tommy Steiner auf.
Seine spannendste Zeit jedoch erlebte er mit den Les Humphries Singers. Der Bandleader hatte ihn und zwei andere Percussionisten in einem Club in Heilbronn gesehen. „Unsere Show hat ihm gefallen“, erzählt Salim. Der Brite holte das Trio zur Band. „Wir wollten dort eigentlich singen, und waren ein wenig enttäuscht, als es bei der Percussion blieb“, erinnert sich der 65-Jährige.
Durch halb Europa führten die Tourneen der vielköpfigen Gruppe. „Wir waren in Frankreich, der CSSR, Österreich und der Schweiz.“ Dabei entstanden mehrere Live-Platten, auf denen der Ostafrikaner zu hören ist.
Mehr dazu lesen Sie in der Montagausgabe des Gränzboten.
(Erschienen: 14.03.2010 20:40)

































