Stadtnachrichten Trossingen
Überstunden für Englisch-Zertifikat lohnen sich
Viele Stunden zusätzlich zu dem zwischen Januar und März an sechs Samstagen von 9 bis 12 Uhr stattfindenden Unterrichts haben die Mädchen gebüffelt bis zur mündlichen und schriftlichen Prüfung im März in Schwenningen. VHS-Leiterin Ina Schweizer, die den seit mehr als zehn Jahren in Trossingen angebotenen Kurs koordiniert, ist stolz: Landesweit liege die Abschlussquote bei 75 Prozent, Trossingen ist mit 86 Prozent darüber. Der B1-Abschluss entspreche dem Niveau der Mittleren Reife-Prüfungen. Für Englischlehrer Hanspeter Schwarz, seitens der Realschule für die Kooperation zuständig, ist das Dokument eine Art "Türöffner", das belege, dass die Schülerinnen die Sprache auch tatsächlich anwenden können.
Die Familien investieren neben Zeit auch Geld: 89 Euro Prüfungsgebühr verlangt die Cambridge University, dazu kommen 71 Euro für den von der VHS angebotenen Unterricht. Der werde immer von einer Muttersprachlerin gehalten. Die Südafrikanerin Gillian Dellagiacoma hat hier die Nachfolge von Priscilla Hermann angetreten. Unterricht werde in Kleingruppen von sieben bis zehn Schülern, dadurch sei eine intensive Betreuung möglich. Im Schnitt hätten die vergangenen Jahre etwa sieben Schüler der Realschule mitgemacht, vorwiegend Mädchen. Neuerdings findet der Unterricht samstags statt, weil die Schüler an jedem Nachmittag Schulunterricht haben, erklärt Ina Schweizer. Und da die Belastung in der zehnten Klasse enorm zugenommen habe, so Schwarz, nehmen nur noch Neuntklässler teil.
(Erschienen: 03.07.2009 00:07)
Viele Stunden zusätzlich zu dem zwischen Januar und März an sechs Samstagen von 9 bis 12 Uhr stattfindenden Unterrichts haben die Mädchen gebüffelt bis zur mündlichen und schriftlichen Prüfung im März in Schwenningen. VHS-Leiterin Ina Schweizer, die den seit mehr als zehn Jahren in Trossingen angebotenen Kurs koordiniert, ist stolz: Landesweit liege die Abschlussquote bei 75 Prozent, Trossingen ist mit 86 Prozent darüber. Der B1-Abschluss entspreche dem Niveau der Mittleren Reife-Prüfungen. Für Englischlehrer Hanspeter Schwarz, seitens der Realschule für die Kooperation zuständig, ist das Dokument eine Art "Türöffner", das belege, dass die Schülerinnen die Sprache auch tatsächlich anwenden können.
Die Familien investieren neben Zeit auch Geld: 89 Euro Prüfungsgebühr verlangt die Cambridge University, dazu kommen 71 Euro für den von der VHS angebotenen Unterricht. Der werde immer von einer Muttersprachlerin gehalten. Die Südafrikanerin Gillian Dellagiacoma hat hier die Nachfolge von Priscilla Hermann angetreten. Unterricht werde in Kleingruppen von sieben bis zehn Schülern, dadurch sei eine intensive Betreuung möglich. Im Schnitt hätten die vergangenen Jahre etwa sieben Schüler der Realschule mitgemacht, vorwiegend Mädchen. Neuerdings findet der Unterricht samstags statt, weil die Schüler an jedem Nachmittag Schulunterricht haben, erklärt Ina Schweizer. Und da die Belastung in der zehnten Klasse enorm zugenommen habe, so Schwarz, nehmen nur noch Neuntklässler teil.
(Erschienen: 03.07.2009 00:07)
































