Stadtnachrichten Trossingen
Realschule startet größer und moderner

Von unserer Redakteurin Sabine Felker
„Wir haben hier jetzt bei der Ausstattung einen sehr hohen Standard“, sagt Rektor Bernhard Kuon und zeigt stolz die neuen Räume. Die Realschule hatte über Jahre hinweg unter Platzmangel gelitten: „Wir mussten eine Raum des Gymnasiums nutzen“, erklärt Kuon. Auch eine Woche nach Ende der Sommerferien sind die Bauarbeiten noch nicht ganz abgeschlossen, aber das scheint weder Schüler noch Lehrer zu stören. „Wenn hier alles fertig ist, dann haben wir hier eine würdige räumliche Form des Unterrichtens“, sagt Kuon.
Die Form des Unterrichts wird sich in fünf Fachlehrer-Zimmern auch ganz sichtbar verändern. Diana Bühler, Lehrerin für Mathematik und Erdkunde, steht gerade in einem der neuen Räume an einer digitalen Tafel. „Da müssen wir alle noch etwas üben“, sagt sie lachend. Die Tafel wird nicht mit Kreide beschrieben und auch nicht mit einem Filzschreiber. Bühler schreibt zwar scheinbar mit einem Stift auf die weiße Tafel, aber das Schriftbild wird von einem Beamer darauf projiziert. „Wir können auch Präsentationen darauf zeigen und mit einer digitalen Kamera sogar Insekten oder Blätter an die Wand projizieren.“
Überhaupt sei die Schule technisch nun sehr gut ausgestattet. „Insgesamt haben wir 60 Computer“, sagt Kuon und zeigt den neuen Computerraum: „Hier stehen 18 Computer, und der ganze Raum ist auf die Belange des EDV-Unterrichts ausgelegt.“ Überhaupt sollen die neuen Räume Schülern wie Lehrern den Alltag angenehmer gestalten. Die Wände sind in kräftigen Gelb- und sanften Rottönen gehalten. „Aber das ist nicht nur Zierde“, sagt Kuon und deutet auf die farblich abgesetzten Holzeinlassungen in der Wand. „Die funktionieren wie Pinnwände und sind durchgängig im Raum angebracht.“
Aber nicht nur für die Schüler verbessert sich die Raumsituation durch den Umbau, auch für die Lehrer gibt es nun mehr Platz. „Endlich gibt es ein eigenes Büro für den Konrektor, und auch ein zweites Lehrerzimmer, in dem Computer-Arbeitsplätze eingerichtet werden, ist bald fertigt“, so Kuon.
Während die Bauarbeiten in den Klassen – und Fachräume schon weit vorangeschritten sind, sind die drei Technikräume noch fest in der Hand der Handwerker. Der Boden allerdings – „hochwertiges Industrieparkett“ --- ist bereits verlegt und für den Rektor ein Glanzstück der Umgestaltung. „Der Boden lässt den Raum ganz anders wirken, als das mit den früher gängigen Schulbodenbelägen der Fall war“, sagt Kuon. Ähnliche Veränderungen gab es im Musiksaal, der neben einem neuen Boden nun auch eine verschiebbare Wand hat. „Dadurch kann man den alten und den neuen Musiksaal zu einem großen miteinander verbinden“, erklärt Kuon.
Maier: „Eine gelungene Sache“
Für Bürgermeister Clemens Maier als Schulträger ist der Umbau der Realschule eine „gelungene Sache“. „Der Umbau und die Sanierung der Fassade war dringend nötig“, sagt Maier. Die sogenannte „energetische Ertüchtigung“ war es dann auch, die Gelder vom Konjunkturpaket der Stadt einbrachte. „900 000 Euro kamen aus diesem Paket, und auch aus dem Ausgleichsstock und dem Schulförderprogramm haben wir Zuschüsse bekommen“, so Maier. „Hätten wir die Sanierung wegen unserer angespannten Finanzlage verschoben, hätten wir diese Fördermittel verloren – und das wäre fahrlässig gewesen.“
Die Realschule wirkt in ihrem Inneren hell, freundlich und offen. Diese Freizügigkeit endet aber an den Glastüren eines der drei Technikräume. „Hier können die Schüler nur unter Aufsicht des Fachlehrers rein“, sagt der Schulleiter und erklärt: „Bei all den Geräten wie Standbohrmaschinen und Tischkreissägen wäre das ohne Aufsicht zu gefährlich.“
Noch steht die Schule teilweise eingerüstet da, doch im Oktober sollen die Bauarbeiten beendet sein. Rektor Kuon und sein Lehrerkollegium freuen sich schon auf die Arbeit an der alten, neuen Realschule.
(Erschienen: 20.09.2010 18:35)

Von unserer Redakteurin Sabine Felker
„Wir haben hier jetzt bei der Ausstattung einen sehr hohen Standard“, sagt Rektor Bernhard Kuon und zeigt stolz die neuen Räume. Die Realschule hatte über Jahre hinweg unter Platzmangel gelitten: „Wir mussten eine Raum des Gymnasiums nutzen“, erklärt Kuon. Auch eine Woche nach Ende der Sommerferien sind die Bauarbeiten noch nicht ganz abgeschlossen, aber das scheint weder Schüler noch Lehrer zu stören. „Wenn hier alles fertig ist, dann haben wir hier eine würdige räumliche Form des Unterrichtens“, sagt Kuon.
Die Form des Unterrichts wird sich in fünf Fachlehrer-Zimmern auch ganz sichtbar verändern. Diana Bühler, Lehrerin für Mathematik und Erdkunde, steht gerade in einem der neuen Räume an einer digitalen Tafel. „Da müssen wir alle noch etwas üben“, sagt sie lachend. Die Tafel wird nicht mit Kreide beschrieben und auch nicht mit einem Filzschreiber. Bühler schreibt zwar scheinbar mit einem Stift auf die weiße Tafel, aber das Schriftbild wird von einem Beamer darauf projiziert. „Wir können auch Präsentationen darauf zeigen und mit einer digitalen Kamera sogar Insekten oder Blätter an die Wand projizieren.“
Überhaupt sei die Schule technisch nun sehr gut ausgestattet. „Insgesamt haben wir 60 Computer“, sagt Kuon und zeigt den neuen Computerraum: „Hier stehen 18 Computer, und der ganze Raum ist auf die Belange des EDV-Unterrichts ausgelegt.“ Überhaupt sollen die neuen Räume Schülern wie Lehrern den Alltag angenehmer gestalten. Die Wände sind in kräftigen Gelb- und sanften Rottönen gehalten. „Aber das ist nicht nur Zierde“, sagt Kuon und deutet auf die farblich abgesetzten Holzeinlassungen in der Wand. „Die funktionieren wie Pinnwände und sind durchgängig im Raum angebracht.“
Aber nicht nur für die Schüler verbessert sich die Raumsituation durch den Umbau, auch für die Lehrer gibt es nun mehr Platz. „Endlich gibt es ein eigenes Büro für den Konrektor, und auch ein zweites Lehrerzimmer, in dem Computer-Arbeitsplätze eingerichtet werden, ist bald fertigt“, so Kuon.
Während die Bauarbeiten in den Klassen – und Fachräume schon weit vorangeschritten sind, sind die drei Technikräume noch fest in der Hand der Handwerker. Der Boden allerdings – „hochwertiges Industrieparkett“ --- ist bereits verlegt und für den Rektor ein Glanzstück der Umgestaltung. „Der Boden lässt den Raum ganz anders wirken, als das mit den früher gängigen Schulbodenbelägen der Fall war“, sagt Kuon. Ähnliche Veränderungen gab es im Musiksaal, der neben einem neuen Boden nun auch eine verschiebbare Wand hat. „Dadurch kann man den alten und den neuen Musiksaal zu einem großen miteinander verbinden“, erklärt Kuon.
Maier: „Eine gelungene Sache“
Für Bürgermeister Clemens Maier als Schulträger ist der Umbau der Realschule eine „gelungene Sache“. „Der Umbau und die Sanierung der Fassade war dringend nötig“, sagt Maier. Die sogenannte „energetische Ertüchtigung“ war es dann auch, die Gelder vom Konjunkturpaket der Stadt einbrachte. „900 000 Euro kamen aus diesem Paket, und auch aus dem Ausgleichsstock und dem Schulförderprogramm haben wir Zuschüsse bekommen“, so Maier. „Hätten wir die Sanierung wegen unserer angespannten Finanzlage verschoben, hätten wir diese Fördermittel verloren – und das wäre fahrlässig gewesen.“
Die Realschule wirkt in ihrem Inneren hell, freundlich und offen. Diese Freizügigkeit endet aber an den Glastüren eines der drei Technikräume. „Hier können die Schüler nur unter Aufsicht des Fachlehrers rein“, sagt der Schulleiter und erklärt: „Bei all den Geräten wie Standbohrmaschinen und Tischkreissägen wäre das ohne Aufsicht zu gefährlich.“
Noch steht die Schule teilweise eingerüstet da, doch im Oktober sollen die Bauarbeiten beendet sein. Rektor Kuon und sein Lehrerkollegium freuen sich schon auf die Arbeit an der alten, neuen Realschule.
(Erschienen: 20.09.2010 18:35)
































