Stadtnachrichten Trossingen
Die "Sommerakademie" wächst weiter
Dass es eine Weiterführung der Sommerakademie gibt, stand für VHS-Leiterin Ina Schweizer bereits im Herbst fest. "Der Erfolg war ganz toll", sagt sie. 20 Grundschüler und acht Jugendliche weiterführender Schulen hätten im vergangenen Jahr teilgenommen. Schweizer betont, dass die Angebote kein Ferienprogramm darstellten, sondern Weiterbildung. Aspekte eines Themas würden aus unterschiedlichen Blickwinkeln näher beleuchtet.
Kinder bauen Kompass
War zum Auftakt "Australien" das Leitmotiv, ist dies 2008 "ÜberLeben". Vom 1. bis 5. September laufen täglich von 9 bis 12 Uhr Workshops für Grundschüler. So können die Kinder Wissenswertes über das Leben in der Urzeit erfahren und die Ausgrabungsstelle des "Plateosaurus trossingensis" besuchen. Unter Anleitung von Lehrern der Musikschule können die Teilnehmer einen fünfminütigen Dino-Stummfilm vertonen. "Eine solche Vertonung setzt unglaubliches kreatives Potenzial frei", sagt der Leiter der Musikschule, Achim Robold. Ganztägig ist ein "Survival-Tag" im Trossinger Forst, bei dem die Kinder unter anderem eine Seilbrücke und einen Kompass bauen oder die Güte von Gewässern bestimmen.
Für ältere Schüler wird ein dreitägiges Projekt angeboten, bei dem Kunstpädagogin Astrid Kruse mit ihnen aus großen Styropor-Kugeln Kunstobjekte fertigt. Diplom-Musiklehrer Markus Perenthaler leitet den ebenfalls dreitägigen Band-Workshop "We will rock you". Teilnehmen können Jugendliche mit ein bis zwei Jahren Spielpraxis, alle Instrumente sind möglich.
Auch die Stadt bringt sich bei der Sommerakademie ein: Die Stadtjugendpflege organisiert ein "Eine-Welt-Spiel", bei dem laut Jugendpfleger Veit Kuhr "die Symbolik des Teilens dargestellt werden soll". Bei einer gemeinsamen Finissage am 5. September in der Musikschule werden die Ergebnisse der Sommerakademie vorgestellt, Bürgermeister Dr. Clemens Maier wird jedem Teilnehmer ein Zertifikat überreichen. "Langfristig soll die Idee sich zu einer Kinder-Uni weiterentwickeln - runtergebrochen auf Trossinger Verhältnisse", plant Ina Schweizer.
(Erschienen: 20.06.2008 00:06)
Dass es eine Weiterführung der Sommerakademie gibt, stand für VHS-Leiterin Ina Schweizer bereits im Herbst fest. "Der Erfolg war ganz toll", sagt sie. 20 Grundschüler und acht Jugendliche weiterführender Schulen hätten im vergangenen Jahr teilgenommen. Schweizer betont, dass die Angebote kein Ferienprogramm darstellten, sondern Weiterbildung. Aspekte eines Themas würden aus unterschiedlichen Blickwinkeln näher beleuchtet.
Kinder bauen Kompass
War zum Auftakt "Australien" das Leitmotiv, ist dies 2008 "ÜberLeben". Vom 1. bis 5. September laufen täglich von 9 bis 12 Uhr Workshops für Grundschüler. So können die Kinder Wissenswertes über das Leben in der Urzeit erfahren und die Ausgrabungsstelle des "Plateosaurus trossingensis" besuchen. Unter Anleitung von Lehrern der Musikschule können die Teilnehmer einen fünfminütigen Dino-Stummfilm vertonen. "Eine solche Vertonung setzt unglaubliches kreatives Potenzial frei", sagt der Leiter der Musikschule, Achim Robold. Ganztägig ist ein "Survival-Tag" im Trossinger Forst, bei dem die Kinder unter anderem eine Seilbrücke und einen Kompass bauen oder die Güte von Gewässern bestimmen.
Für ältere Schüler wird ein dreitägiges Projekt angeboten, bei dem Kunstpädagogin Astrid Kruse mit ihnen aus großen Styropor-Kugeln Kunstobjekte fertigt. Diplom-Musiklehrer Markus Perenthaler leitet den ebenfalls dreitägigen Band-Workshop "We will rock you". Teilnehmen können Jugendliche mit ein bis zwei Jahren Spielpraxis, alle Instrumente sind möglich.
Auch die Stadt bringt sich bei der Sommerakademie ein: Die Stadtjugendpflege organisiert ein "Eine-Welt-Spiel", bei dem laut Jugendpfleger Veit Kuhr "die Symbolik des Teilens dargestellt werden soll". Bei einer gemeinsamen Finissage am 5. September in der Musikschule werden die Ergebnisse der Sommerakademie vorgestellt, Bürgermeister Dr. Clemens Maier wird jedem Teilnehmer ein Zertifikat überreichen. "Langfristig soll die Idee sich zu einer Kinder-Uni weiterentwickeln - runtergebrochen auf Trossinger Verhältnisse", plant Ina Schweizer.
(Erschienen: 20.06.2008 00:06)
































