Stadtnachrichten Spaichingen
Redoute bietet Fasnets-Feuerwerk
Von unserem Mitarbeiter Franz Dreher
Ab Punkt 20:11Uhr geht es in der nicht ganz gefüllten Narrhalla Schlag auf Schlag. Vom Einzug der Räte mit Büttelmeister und Maskenträgern bis zum großen Finale um Mitternacht gibt es keine einzige Lücke im Programm. Die wenigen Augenblicke für die notwendigen Umbauten werden von den beiden Routiniers Michael Wientges und Steffen Oberist witzig überbrückt. Das prachtvoll gewandete Prinzenpaar lächelt neben den aufgereihten Elfer- und Neunerräten huldvoll auf die bunt kostümierten Untertanen im Saal herab. Doch der schüchtern wirkende Prinz Christian von der rollenden Arena nimmt das Narrenzepter bei seiner Proklamation überraschend kraftvoll in seine Hände. Nach der Huldigung an ihre Lieblichkeit Prinzessin Stefanie vom kreativen Händchen lästert der junge Unternehmer über die Topmanager und ihre Flops, beklagt die Misere der Auto-Zuliefererbranche und vergießt Krokodilstränen über die ausgedünnte Presselandschaft in der Primstadt. Die Lösung des potentiellen Stadtregenten sieht närrisch einfach aus: Mit einer Sonderausgabe des demnächst eingeführten Amtsblattes für den Narrenstaat wird der „Heuberger Bote“ heraus gefordert. Der noch amtierende Schultes Hans Georg Schuhmacher muss sich dagegen warm anziehen. Falls er noch einmal so eine Blitzidee wie mit den Holzhütten für den Weihnachtsmarkt hervor bringe, werde er nach Übersee verschickt.
Zum umjubelten Mittelpunkt des Unterhaltungsprogramms werden Stefan Koringer, Markus Zimmerer, Michael Wientges, Frank Steidle und Steffen Wissmann als „Deichelchor.“ Auch sie beklagen das Fehlen der eingestellten Zeitungen und fragen „wo soll des no ende“? Nach dem Besingen der Ladenmisere mit den „zugebebbten“ Schaufensterfronten, dem Aufkommen von Spielhöllen, Dönerbuden und Handyläden gibt es den Refrain „wie reimt sich das zusammen“, gemeint ist damit auch noch die letzte Kommunalwahl, bei welcher sich der Schultes die „Hände gerieben“ und gewählt wurde, was „übrig geblieben“.
Tanja Boschanowitsch befürchtet in ihrem gelungenen Debüt als Büttenrednerin, dass ihr Ehemann bei der kommenden Weltmeisterschaft nicht nur mit einem Fähnchen Auto fährt, sondern gar in nationalfarbiger Bettwäsche nächtigen möchte. Niedlich und keck tritt der Gardenachwuchs in Blauweiß auf, eine Glanzleistung nach der anderen zaubert die rot-weiße Garde auf die Bühnenbretter. Mit Stolz gibt Präsident Jürgen Köhler das spitzenmäßige Abschneiden der gelenkigen Mädchen bei Wettbewerben bekannt.
Beifall auf laufender Szene gibt es für die Bobbycargruppe mit dem Pippi-Langstrumpftanz und die tanzenden Hofener als schaurige Vampire. Die Showtanzgruppe glänzte mit dem Thema „dumme Liebe“ und das Jung-Kolpingteam mit den Spaichinger Filmfestspielen. Die Anmut der tanzenden Hästräger mit dem „Magischen Kindermädchen“ begeistert nicht weniger als der trockene Witzmacher Klaus Schmid. Vor dem finalen und farbenprächtigen Zigeunertanz der Narrenzunftfrauen müssen sich die Lokalpolitiker auf der Bühne bewähren. Dabei glänzt MdL Fritz Buschle mit spontan gereimten Versen genauso wie Lokalmatador Hans Georg Schuhmacher, der sich beim Quiz der RVS-Badger`s allerdings als Spieler treffsicherer zeigt, wie beim Wissen über die Anzahl der städtischen Ampeln. Als Strafe muss er bei einem Heimspiel für die Zuschauer Würstchen grillen.
Ringpräsident Josef Dorn zeichnet das elfjährige Engagement von Michael Wientges und Martin Boschanowitsch mit hohem Lob aus. Erst nach Mitternacht konnten dann die unermüdlichen Buggy`s zum Tanz aufspielen.
(Erschienen: 07.02.2010 16:20)
Von unserem Mitarbeiter Franz Dreher
Ab Punkt 20:11Uhr geht es in der nicht ganz gefüllten Narrhalla Schlag auf Schlag. Vom Einzug der Räte mit Büttelmeister und Maskenträgern bis zum großen Finale um Mitternacht gibt es keine einzige Lücke im Programm. Die wenigen Augenblicke für die notwendigen Umbauten werden von den beiden Routiniers Michael Wientges und Steffen Oberist witzig überbrückt. Das prachtvoll gewandete Prinzenpaar lächelt neben den aufgereihten Elfer- und Neunerräten huldvoll auf die bunt kostümierten Untertanen im Saal herab. Doch der schüchtern wirkende Prinz Christian von der rollenden Arena nimmt das Narrenzepter bei seiner Proklamation überraschend kraftvoll in seine Hände. Nach der Huldigung an ihre Lieblichkeit Prinzessin Stefanie vom kreativen Händchen lästert der junge Unternehmer über die Topmanager und ihre Flops, beklagt die Misere der Auto-Zuliefererbranche und vergießt Krokodilstränen über die ausgedünnte Presselandschaft in der Primstadt. Die Lösung des potentiellen Stadtregenten sieht närrisch einfach aus: Mit einer Sonderausgabe des demnächst eingeführten Amtsblattes für den Narrenstaat wird der „Heuberger Bote“ heraus gefordert. Der noch amtierende Schultes Hans Georg Schuhmacher muss sich dagegen warm anziehen. Falls er noch einmal so eine Blitzidee wie mit den Holzhütten für den Weihnachtsmarkt hervor bringe, werde er nach Übersee verschickt.
Zum umjubelten Mittelpunkt des Unterhaltungsprogramms werden Stefan Koringer, Markus Zimmerer, Michael Wientges, Frank Steidle und Steffen Wissmann als „Deichelchor.“ Auch sie beklagen das Fehlen der eingestellten Zeitungen und fragen „wo soll des no ende“? Nach dem Besingen der Ladenmisere mit den „zugebebbten“ Schaufensterfronten, dem Aufkommen von Spielhöllen, Dönerbuden und Handyläden gibt es den Refrain „wie reimt sich das zusammen“, gemeint ist damit auch noch die letzte Kommunalwahl, bei welcher sich der Schultes die „Hände gerieben“ und gewählt wurde, was „übrig geblieben“.
Tanja Boschanowitsch befürchtet in ihrem gelungenen Debüt als Büttenrednerin, dass ihr Ehemann bei der kommenden Weltmeisterschaft nicht nur mit einem Fähnchen Auto fährt, sondern gar in nationalfarbiger Bettwäsche nächtigen möchte. Niedlich und keck tritt der Gardenachwuchs in Blauweiß auf, eine Glanzleistung nach der anderen zaubert die rot-weiße Garde auf die Bühnenbretter. Mit Stolz gibt Präsident Jürgen Köhler das spitzenmäßige Abschneiden der gelenkigen Mädchen bei Wettbewerben bekannt.
Beifall auf laufender Szene gibt es für die Bobbycargruppe mit dem Pippi-Langstrumpftanz und die tanzenden Hofener als schaurige Vampire. Die Showtanzgruppe glänzte mit dem Thema „dumme Liebe“ und das Jung-Kolpingteam mit den Spaichinger Filmfestspielen. Die Anmut der tanzenden Hästräger mit dem „Magischen Kindermädchen“ begeistert nicht weniger als der trockene Witzmacher Klaus Schmid. Vor dem finalen und farbenprächtigen Zigeunertanz der Narrenzunftfrauen müssen sich die Lokalpolitiker auf der Bühne bewähren. Dabei glänzt MdL Fritz Buschle mit spontan gereimten Versen genauso wie Lokalmatador Hans Georg Schuhmacher, der sich beim Quiz der RVS-Badger`s allerdings als Spieler treffsicherer zeigt, wie beim Wissen über die Anzahl der städtischen Ampeln. Als Strafe muss er bei einem Heimspiel für die Zuschauer Würstchen grillen.
Ringpräsident Josef Dorn zeichnet das elfjährige Engagement von Michael Wientges und Martin Boschanowitsch mit hohem Lob aus. Erst nach Mitternacht konnten dann die unermüdlichen Buggy`s zum Tanz aufspielen.
(Erschienen: 07.02.2010 16:20)

































