Rund um Spaichingen
Zukunft: Aicher feiert Jubiläum und Einweihung

Eigentlich seien sie ja schon im 51. Jahr seit der Gründung des Betriebs, erklärte Firmenchef Franz-Karl Aicher seinen Gästen im neuen Saal über dem Foyer. Aber fürs Fest hätten sie mit den Bauarbeiten erst fertig sein wollen. „Mit Spickzettel wie der Papst“ gelang es ihm, die meisten Gäste namentlich zu begrüßen. Dabei widmete er allen ein persönliches Wort, meist eingebunden in eine kleine Anekdote.
Bürgermeister Konstantin Braun stellte den Wandel der Zeit in den vergangenen 50 Jahren in den Mittelpunkt seines Grußworts. Einst seien die Lindenwiesen, wo das Betriebsgebäude stehe, die besten Böden für die Landwirtschaft gewesen. Heutzutage brächten die Lindenwiesen als Industriegebiet eine neue Wertschöpfung. Als Musterbeispiel einer Unternehmerfamilie sieht Braun die Familie Aicher ihres Mutes, ihrer Ideen, ihrer Verbundenheit mit den Mitarbeitern und ihrer Risikobereitschaft wegen. Sein Dank und seine weitere Unterstützung gelte den Arbeits- und Ausbildungsplätzen bei Aicher. Diesen Dank nahm auch Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, auf. Im knallharten Wettbewerb habe das Unternehmen mit seiner beeindruckenden Leistung ein Stück Wirtschaftsgeschichte geschrieben; das sei „typisch Heuberg“.
Betriebsleiter Alois Eschbach ließ mit Blick auf den technischen Wandel die 50 Firmenjahre Revue passieren. Er schilderte, wie Firmengründer Augustin Aicher 1960 seinen ersten Automaten in den Keller seines Bruders Hans gestellt habe nach dem auf dem Heuberg damals üblichen Motto „Loch id Waand, Stang nei“. Mit einer Toleranz von einem Zehntel Millimeter habe Gustl begonnen („Wenn’s basst, isch reat.“) Schnell seien die Anforderungen gewachsen. Heute bedeute eine Abweichung von fünf Tausendstel schon Ausschuss.
So wie sich Augustin Aicher samt Ehefrau Josefa für ihre Mitarbeiter eingesetzt hätten, habe es die zweite Generation - Sohn Franz-Karl und dessen Frau Franziska - gehalten. Und jetzt merke man, dass auch die Jungen der dritten Generation mit viel Herzblut dabei seien - die drei Töchter Michaela, Andrea, Alexandra und Sohn Bernhard. Eschbachs wichtigstes Anliegen war es, den Dank der Mitarbeiter zu überbringen. Sie alle seien „eine große Familie“.
Pfarrer Wolfgang Beck war extra aus Herrenberg angereist, um die neuen Räumlichkeiten zu segnen. Seine Bitte an die Jubel-Familie Aicher heiße – weil er sich tagtäglich „über den Dax und den ganzen Krempel ärgere“ – stets daran zu denken, dass das Leben und Wohlergehen der Menschen über allen marktwirtschaftlichen Gesetzen stehen müsse.
Für das passende Ambiente in den neuen Räumen sorgte Ingrid Wild aus Königsfeld-Weiler mit ihren großformatigen Bildern. Die Gruppe „The Certain Something“ versetzte die Gäste mit Liedern aus aller Welt.
(Erschienen: 27.09.2011 12:30)

Eigentlich seien sie ja schon im 51. Jahr seit der Gründung des Betriebs, erklärte Firmenchef Franz-Karl Aicher seinen Gästen im neuen Saal über dem Foyer. Aber fürs Fest hätten sie mit den Bauarbeiten erst fertig sein wollen. „Mit Spickzettel wie der Papst“ gelang es ihm, die meisten Gäste namentlich zu begrüßen. Dabei widmete er allen ein persönliches Wort, meist eingebunden in eine kleine Anekdote.
Bürgermeister Konstantin Braun stellte den Wandel der Zeit in den vergangenen 50 Jahren in den Mittelpunkt seines Grußworts. Einst seien die Lindenwiesen, wo das Betriebsgebäude stehe, die besten Böden für die Landwirtschaft gewesen. Heutzutage brächten die Lindenwiesen als Industriegebiet eine neue Wertschöpfung. Als Musterbeispiel einer Unternehmerfamilie sieht Braun die Familie Aicher ihres Mutes, ihrer Ideen, ihrer Verbundenheit mit den Mitarbeitern und ihrer Risikobereitschaft wegen. Sein Dank und seine weitere Unterstützung gelte den Arbeits- und Ausbildungsplätzen bei Aicher. Diesen Dank nahm auch Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, auf. Im knallharten Wettbewerb habe das Unternehmen mit seiner beeindruckenden Leistung ein Stück Wirtschaftsgeschichte geschrieben; das sei „typisch Heuberg“.
Betriebsleiter Alois Eschbach ließ mit Blick auf den technischen Wandel die 50 Firmenjahre Revue passieren. Er schilderte, wie Firmengründer Augustin Aicher 1960 seinen ersten Automaten in den Keller seines Bruders Hans gestellt habe nach dem auf dem Heuberg damals üblichen Motto „Loch id Waand, Stang nei“. Mit einer Toleranz von einem Zehntel Millimeter habe Gustl begonnen („Wenn’s basst, isch reat.“) Schnell seien die Anforderungen gewachsen. Heute bedeute eine Abweichung von fünf Tausendstel schon Ausschuss.
So wie sich Augustin Aicher samt Ehefrau Josefa für ihre Mitarbeiter eingesetzt hätten, habe es die zweite Generation - Sohn Franz-Karl und dessen Frau Franziska - gehalten. Und jetzt merke man, dass auch die Jungen der dritten Generation mit viel Herzblut dabei seien - die drei Töchter Michaela, Andrea, Alexandra und Sohn Bernhard. Eschbachs wichtigstes Anliegen war es, den Dank der Mitarbeiter zu überbringen. Sie alle seien „eine große Familie“.
Pfarrer Wolfgang Beck war extra aus Herrenberg angereist, um die neuen Räumlichkeiten zu segnen. Seine Bitte an die Jubel-Familie Aicher heiße – weil er sich tagtäglich „über den Dax und den ganzen Krempel ärgere“ – stets daran zu denken, dass das Leben und Wohlergehen der Menschen über allen marktwirtschaftlichen Gesetzen stehen müsse.
Für das passende Ambiente in den neuen Räumen sorgte Ingrid Wild aus Königsfeld-Weiler mit ihren großformatigen Bildern. Die Gruppe „The Certain Something“ versetzte die Gäste mit Liedern aus aller Welt.
(Erschienen: 27.09.2011 12:30)
































